Ried schlägt die Admira 2:1

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Im ersten Match nach der Trennung des zu Sturm Graz als Geschäftsführer wechselnden Erfolgstrainers Paul Gludovatz hat Cupsieger SV Ried am Mittwochabend einen 2:1-(1:1)-Heimsieg über die Admira gefeiert.

Die Treffer erzielten Casanova (23.) und Daniel Beichler bzw. Daniel Toth (42./Foulelfer).

Damit überholten die Oberösterreicher die Niederösterreicher in der Tabelle und sind nun vor der punktegleichen Wiener Austria sogar Dritter.

Ried mit den besseren Chancen

Ried machte vor 3.400 Zuschauern, darunter auch Gludovatz, von Beginn weg das Spiel, die 1:0-Führung resultierte jedoch aus einem Abseitstor von Casanova, der einen Hinum-Pass verwertete (23.).

Der spanische Stürmer hatte bereits in der 27. Minute die nächste Topchance, doch sein Schuss nach langer Vorlage von Beichler zischte hauchdünn am langen Eck vorbei. Und wenig später flog ein Kopfball von Reifeltshammer nach einem Corner nur knapp am Außenpfosten vorbei (33.).

Elfmeter für die Admira

Die Admira war dagegen selten nach schnellen Kontern gefährlich, so etwa in Minute 41, als der für den angeschlagenen Ouedraogo eingewechselte Benjamin Sulimani nach Körperkontakt mit Ried-Verteidiger Riegler im Rieder Strafraum zu Fall kam.

Schiedsrichter Alexander Harkam entschied sofort auf Strafstoß, den Toth sicher zum Ausgleich verwertete (42.). Der 24-jährige Mittelfeldspieler hatte bereits zuletzt beim 1:2 gegen die Austria sowie beim 2:0-Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen Meister Sturm aus Freistößen Treffer erzielt.

Rieder Blitzstart in Hälfte zwei

In Hälfte zwei dauerte es dann aber nicht einmal eine Minute, bis Ried wieder in Führung ging. Nach erneuter Vorarbeit von Hinum sowie Pass-Verlängerung von Casanova drückte Beichler den Ball zum 2:1 über die Linie (46.). Die vorzeitige Entscheidung für die Rieder "versemmelte" Hinum, der an Admira-Schlussmann Tischler scheiterte (66.).

Davor und danach gab es Ausschüsse: Admira-Linksverteidiger Stephan Auer (61.) musste ebenso wie Thomas Hinum (67.) wegen wiederholten Foulspiels vorzeitig unter die Dusche. Die beste Admira-Ausgleichschance hatte Kapitän Gernot Plassnegger, dessen Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp sein Ziel verfehlte (77.). Im Finish traf Ried-Mittelfeldspieler Hadzic nach einem Konter nur das Außennetz (93.).

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