Rapid fährt Pflichtsieg gegen Kapfenberg ein

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Rapid bleibt in der Bundesliga Salzburg auf den Fersen.

Die Wiener fuhren daheim gegen das abgeschlagene Schlusslicht Kapfenberg einen 3:0-(1:0)-Pflichtsieg ein und weisen als erster Verfolger weiter zwei Punkte Rückstand auf den Titelfavoriten auf.

Nach verkrampftem Beginn wurde Rapid gegen Ende der ersten Spielhälfte stärker und mit den Treffern des Ex-Kapfenbergers Deni Alar (45., 60.) belohnt.

In der Nachspielzeit markierte Rene Gartler den Endstand (94.).

Kapfenberg bleibt bei Rapid sieglos

Die Rapidler freuten sich nicht nur über den zweiten Sieg im siebenten Match 2012, sondern auch erstmals im Frühjahr über mehr als ein erzieltes Tor.

Kapfenberg, das gegen Rapid im Oberhaus weiter seit 1956 sieglos ist, präsentierte sich offensiv fast völlig harmlos und weist zehn Partien vor Saisonschluss elf Punkte Rückstand auf den Vorletzten Wiener Neustadt auf.

Schöttel musste umbauen

Rapid-Trainer Peter Schöttel musste sein Team ordentlich umbauen. Neben den gesperrten Drazan und Nuhiu waren auch Burgstaller (Grippe), Schimpelsberger (Adduktorenverletzung) und Trimmel (Oberschenkelzerrung) kein Thema.

Schöttel kehrte vom 4-4-2- zum 4-2-3-1-System zurück, als Solospitze fungierte Alar.

Für Schöttel waren aber weniger Gegner oder System entscheidend, der Rapid-Headcoach erhoffte sich nämlich vor allem eine bessere Chancenauswertung.

Allerdings tat sich sein Team zunächst schon beim Erzeugen von Möglichkeiten sehr schwer. Erst in der 24. Minute wurde es erstmals richtig gefährlich im Kapfenberger Strafraum, nach Thonhofer-Flanke köpfelte Alar übers Tor.

Alar schlägt kurz vor der Pause zu

Ansonsten schlugen die Hütteldorfer wie schon so oft im bisherigen Liga-Frühjahr wenig Kapital aus der optischen Überlegenheit, vor allem aufgrund von von Ideenlosigkeit und zahlreichen Fehlpässen.

Erst in den letzten Minuten vor der Pause wurde die Partie flotter. Die zweite große Rapid-Chance war ein Spiegelbild der ersten, nach Flanke von Thonhofer vergab Alar per Kopf aus aussichtsreicher Position (37.), Kapfenberg-Goalie Wolf parierte.

Prokopic verpasste das Tor der Steirer mit einem Fallrückzieher knapp (41.). Auf der Gegenseite waren die offensiv zaghaft agierenden Gäste der überraschenden Führung bei einem Vulin-Kopfball nahe, doch Katzer rettete auf der Linie (43.).

Mit der letzten Aktion der ersten Spielhälfte gelang Rapid das 1:0. Grozurek spazierte bei einem Sololauf durch die Kapfenberger Abwehr und setzte den Ball an die rechte Innenstange, Alar war zur Stelle und staubte ab (45.).

Alar sorgt auch für die Entscheidung

Nach einer Stunde sorgte Alar für die Entscheidung, der 22-Jährige traf jedoch aus Abseitsposition. Nach Pass von Grozurek spielte Katzer von der linken Seite einen Querpass zur Mitte, wo Alar wartete und einschoss (60.).

Die Kapfenberger Schlussoffensive blieb aus, mehr als eine Chance durch Nathan Junior (63.) sprang für die Steirer nicht heraus.

In der Nachspielzeit stellte der eingewechselte Gartler noch auf 3:0 (94.).

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