Nullnummer bei Wacker-Ried

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Nullnummer in einer schwachen Partie

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Der FC Wacker Innsbruck und die SV Ried haben sich am Samstag in der 25. Runde der Bundesliga in einer äußerst schwachen Partie torlos getrennt. Die weiter viertplatzierten Oberösterreicher hielten die Innsbrucker damit drei Punkte auf Distanz.

Die Tiroler zogen mit dem bereits zwölften Saisonremis immerhin mit dem sechstplatzierten Meister Sturm Graz, der am Sonntag auswärts auf die Admira trifft, nach Punkten gleich.

Die Truppe von Chefcoach Walter Kogler rehabilitierte sich damit nur teilweise für die 0:5-Heimpleite gegen Ried am 10. September 2011 und ist nun schon seit sechs Spielen im direkten Duell mit den Innviertlern sieglos.

Zulj statt erktanktem Hadzic bei Ried

Beide Trainer hatten aufgrund der Siege in der vergangenen Woche kaum Grund Änderungen in der Startformation vorzunehmen. Bei Wacker verteidigte gegenüber dem 1:0 in Mattersburg Marco Kofler anstelle von Dario Dakovic rechts in der Viererkette, bei den Riedern rückte Robert Zulj im Gegensatz zum 3:0-Sieg gegen Kapfenberg für den erkrankten Anel Hadzic in die Mannschaft.

Vor 6.100 Zuschauern im Tivoli Stadion entwickelte sich die befürchtete Geduldspartie. Dem taktischen Geplänkel fehlten vor der Pause fast komplett die Torszenen. Rieds Casanova wurde zu Unrecht aus aussichtsreicher Position wegen Abseits zurückgepfiffen (26.). Unmittelbar darauf wurde Wacker das einzige Mal gefährlich, ein Schuss von Thomas Bergmann landete aber im Außennetz (27.).

Elfer-Alarm und Turban

Wacker-Kapitän Tomas Abraham zog sich in seiner 61. Partie in Folge bei einem Ellbogencheck von Zulj (44.) eine Platzwunde zu, konnte aber mit einem Turban nach der Pause weiterspielen.

Gleich nach Wiederbeginn stand wieder Schiedsrichter Manfred Krassnitzer im Mittelpunkt. Nach einem Zweikampf von Emanuel Schreiner mit Kofler gab es fälschlicherweise Freistoß anstelle von Elfmeter (54.) für Wacker. Dieser brachte nichts ein.

Größte Chance nach Freistoß

Mit Fortdauer der zweiten Hälfte wurde das Niveau zumindest etwas besser, beide Teams gingen von ihrer reinen Defensivtaktik ab, und versuchten die Entscheidung herbeizuführen.

Bei einem kurz abgespielten Kofler-Freistoß konnte sich Ried-Goalie Thomas Gebauer mit einer Glanzparade auszeichnen (74.). Auf der anderen Seite ging ein Riegler-Kopfball drüber (81.). Die Rieder holten zumindest erstmals nach drei Niederlagen in Folge wieder einen Punkt in der Fremde.

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