Zieht Wacker mit Ried gleich?

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Innsbruck mit Chancen auf Europa-League-Platz

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Aufgrund der Ausgeglichenheit der Bundesliga haben sowohl der Siebente Wacker Innsbruck als auch der Vierte SV Ried noch alle Chancen auf die Europacup-Plätze. Die Tiroler müssen im Aufeinandertreffen mit den Oberösterreichern am Samstag einiges gutmachen, kassierten sie doch im ersten Saisonduell im Tivoli-Stadion am 10. September 2011 eine 0:5-Pleite.

Wacker will mit Ried gleichziehen

Auch in Ried gab es für Wacker beim 0:1 keine Punkte. Nach dem schmeichelhaften 1:0-Sieg in Mattersburg fehlen den Tirolern nur noch sechs Punkte auf die Tabellenspitze. Mit einem möglichen Meistertitel wollen sich Goalie Szabolcs Safar und Co. verständlicherweise nicht beschäftigen, im Hinblick auf die Europa-League-Plätze haben sie allerdings wieder Lunte gerochen.

Das Ziel für Samstag ist daher mit einem Heimsieg und dem punktemäßigen Gleichziehen mit Ried klar vorgegeben. "Das wäre eine tolle Geschichte", meinte Wacker-Trainer Walter Kogler. Damit würde seine Mannschaft komplett in den Pulk hineinkommen, der um die internationalen Plätze spielt.

Revanche kein Thema

"Bis jetzt haben wir Punkte aufgeholt, jetzt können wir auch platzierungsmäßig etwas gutmachen", hat Kogler einen vollen Erfolg im Visier. Große Revanchegelüste für das 0:5 im Herbst gebe es nicht.

"Die Partie ist ein Dreivierteljahr her, das ist überhaupt kein Thema mehr", betonte der Kärntner. Allzu optimistisch dürfen die Innsbrucker aber nicht ins Spiel gehen, sind sie doch gegen Ried seit fünf Runden sieglos und haben von den jüngsten elf Heimpartien gegen die Innviertler nur zwei gewonnen.

Innsbruck mit Doppelspitze?

"Die Rieder sind bis zum Sieg gegen Kapfenberg im Frühjahr nicht so kompakt gestanden wie im Herbst. Der Sieg zuletzt hat ihnen aber sicher, wie uns auch, sehr gut getan", sagte Kogler. Die Innsbrucker könnten wie zuletzt mit der Doppelspitze Burgic/Perstaller agieren. "Das hat ganz gut funktioniert und ist durchaus möglich", ließ Kogler aber noch alles offen.

Schreter ist gesperrt, Löffler und Köfler sind zudem weiter nicht einsatzfähig. Die Gäste müssen wiederum auf Carril (Knie-Arthroskopie), Hadzic (krank) und Hammerer (verletzt) verzichten.

Gludovatz setzt gegen Wacker auf Offensive

Ried zuletzt in der Fremde schwach

Die Rieder beendeten mit dem klaren 3:0-Erfolg gegen Kapfenberg ihre vier Spiele andauernde Niederlagenserie. Nun wollen die Oberösterreicher gleich einen weiteren Negativtrend hinter sich lassen. Auswärts gab es für die Truppe von Chefcoach Paul Gludovatz nämlich zuletzt dreimal keine Punkte.

"Wir werden es nicht auf ein Geduldsspiel anlegen, sondern wollen unsere Offensivstärke, die wir gegen Kapfenberg gezeigt haben, wieder auf den Platz bringen", sagte Ried-Trainer Paul Gludovatz. Der Burgenländer ist noch immer krankheitsbedingt geschwächt, wird aber am Samstag auf der Bank sitzen.

Dem Gegner streute Gludovatz Rosen. "Innsbruck ist nicht irgendwer, spielt seit Wochen in einer ähnlichen Aufstellung und war zuletzt gegen Salzburg und Mattersburg sehr effektiv", schätze der Ried-Trainer die Tiroler sehr stark ein. Entscheidend werde vor allem ein guter Beginn sein.

Erstes Tor als Schlüssel zum Erfolg

"Innsbruck ist eine Mannschaft, die nicht viele Tore schießt, aber auch kaum welche bekommt. Wer das erste Tor schießt, hat die halbe Miete", kannte Gludovatz das Erfolgsrezept.

Mit der Tabellensituation will man sich im Lager der Rieder nicht zu sehr beschäftigen. "Natürlich wäre es super, wenn wir wieder in der Europa League spielen würde, aber wir dürfen nicht zu viel nachdenken, sonst haben wir den Kopf nicht frei", sagte Rieds spanischer Offensivspieler Nacho.

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