Austria kämpft gegen Admira und Heimschwäche

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Dass die Wiener Austria nach wie vor voll im Titelrennen der Fußball-Bundesliga ist, hat sie vor allem ihrer Stärke außerhalb der Generali Arena zu verdanken. Das beste Auswärtsteam Österreichs ist daheim alles andere als sattelfest, in den jüngsten sechs Partien gab es vor den eigenen Fans nur einen Sieg zu bejubeln.

Am Sonntag (16.30 Uhr) kommt im Match der 24. Runde Aufsteiger Admira nach Wien-Favoriten. Im Duell Dritter gegen Vierter geht es für beide Teams darum, den Anschluss an die Tabellenspitze zu behalten.

"Wir wollen das Spiel nach vorne forcieren", versprach Austria-Trainer Ivica Vastic. "Die Fans sollen mit Leistung, Spielweise und vor allem einem guten Ergebnis überzeugt werden", sagte der 42-Jährige.

Das 1:0 am vergangenen Samstag in Innsbruck war für Vastic ein wichtiger Schritt nach vorne: "Damit haben wir viel Selbstvertrauen gewonnen. Ich hoffe, dass wir das auch gegen die Admira zeigen."

Linz weiterhin kein Thema

Aber auch die Admira ist nach zwei Siegen in Folge wieder auf dem aufsteigenden Ast. "Admira ist eine schnelle, konterstarke und gefährliche Mannschaft. Sie spielen einen befreiten Fußball nach vorne", berichtete Vastic.

Auch der nach Grippe wiedergenesene Sport-Vorstand Thomas Parits weiß um die Stärken des Gegners: "Sie haben nur einen Punkt weniger als wir. Das ist für einen Aufsteiger eine sehr gute Visitenkarte. Aber wir wollen uns diese 'Big Points' unbedingt holen."

Beim Thema Roland Linz hat sich in der vergangenen Woche nichts geändert. "Wir haben zuletzt gute Ergebnisse geholt. Im Training hat sich die Lage nicht viel verändert. Im Moment habe ich keinen Grund, viel zu wechseln", meinte Vastic.

Kühbauer zufrieden

Admira-Trainer Dietmar Kühbauer war die Erleichterung über den 3:1-Erfolg am Mittwoch im Nachtragsmatch gegen Kapfenberg deutlich anzumerken. "Das war ein wichtiges Spiel. Jetzt haben wir mit unten gar nichts mehr zu tun und können uns wieder nach oben orientieren. Das ist schön für die Mannschaft", meinte Kühbauer.

"Es läuft natürlich noch nicht alles rund, aber es geht in die richtige Richtung. Wir kommen langsam wieder in den Spielfluss", sagte der Chefcoach des Aufsteigers.

Besonders gefreut hat Kühbauer, dass der Sieg auch ohne renommierte Spieler wie Patrik Jezek oder Gernot Plassnegger und noch dazu ausschließlich mit Österreichern gelungen ist.

Routiniers kehren zurück

"Da kann man schon zufrieden sein. Wenn man auch mit dieser dünnen Personaldecke gewinnt, sollte das den Spielern Auftrieb geben", hoffte Kühbauer, dem Jezek und Plassnegger gegen die Austria wieder - zumindest als Joker - zur Verfügung stehen.

Sein Team hat den bis dato einzigen Auswärtserfolg der Saison ausgerechnet gegen die Austria eingefahren, beim 4:2 am 28. August war Philipp Hosiner mit drei Treffern der Mann des Spiels gewesen.

 Kühbauer gab sich trotz dieses Erfolges und der Kaderveränderungen der Austria in der Winterpause zurückhaltend: "Das ist noch immer die Wiener Austria mit einem sehr guten Kader. Wenn du zur Austria fährst, kannst du nicht einfach so sagen, dass du eins, zwei, drei die Punkte mitnimmst."

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