Wr. Neustadt will Wacker stoppen

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Wr. Neustadt kämpft um Anschluss ans Mittelfeld

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Der SC Wr. Neustadt will am Samstag (18.30 Uhr) den Anschluss ans Mittelfeld der Bundesliga herstellen.

Mit einem Sieg gegen Wacker Innsbruck lägen die Niederösterreicher nur noch einen Zähler hinter den siebentplatzierten Tirolern.

Die sind derzeit allerdings ebenfalls im Aufwind.

In den vergangenen vier Spielen haben die Innsbrucker zehn Punkte geholt - mehr als alle anderen Teams.

"Ich halte viel von Innsbruck"

"Ich halte viel von Innsbruck. Wenn wir uns nicht allzu patschert anstellen, sollten wir aber auf Augenhöhe sein", versprach Neustadt-Trainer Peter Stöger.

Seine Mannschaft habe sich zuletzt weiterentwickelt, das habe das 0:0 zum Frühjahrsauftakt vor zwei Wochen gegen Tabellenführer Rapid bewiesen.

"Da haben wir uns ordentlich verkauft, das wollen wir fortsetzen", sagte Stöger.

Starke Serien

Wr. Neustadt hat in den vergangenen sieben Ligaspielen nur einmal verloren, Innsbruck gar in den vergangenen acht. Stöger warnte vor allem vor der Konterstärke der Tiroler.

"Wir müssen es vermeiden, leichtsinnig Bälle zu verlieren. Wir dürfen ihnen keine extremen Konterräume geben", meinte der Ex-Teamspieler.

Eine Defensivtaktik wollte er damit im eigenen Stadion aber nicht angekündigt wissen. "Man muss im Fußball auch etwas riskieren."

Einige Ausfälle bei Wr. Neustadt

Christian Ramsebner, Thomas Kral, Mario Reiter und Günter Friesenbichler sind nach Verletzungen zurück im Mannschaftstraining, für den Kader aber noch kein Thema.

Die Innsbrucker müssen lediglich auf den rekonvaleszenten Thomas Löffler verzichten.

Dazu bangen sie wegen Hüftproblemen um den Einsatz von Stürmer Miran Burgic. An seiner Stelle dürfte wie schon zuletzt gegen die Admira (2:1) Julius Perstaller als Solospitze beginnen.

"Wollen auf dem super Start aufbauen"

"Wir wollen auf dem super Start gegen die Admira aufbauen", versicherte Wacker-Trainer Walter Kogler.

"Wir wollen auch in Wr. Neustadt drei Punkte. Dazu müssen wir aber aktiv nach vorne spielen und uns Chancen erarbeiten."

Eine reine Kontertaktik werde gegen die defensiv kompakten Niederösterreicher nicht reichen. In den vergangenen vier Spielen blieb Wr. Neustadt dreimal ohne Gegentor.

Die Statistik spricht jedenfalls für ein Unentschieden. Wr. Neustadt hat bisher die meisten Heimremis, Wacker die meisten Auswärtsremis in der Liga zu Buche stehen - jeweils sechs.

Auch die beiden vergangenen Duelle in Niederösterreich haben keinen Sieger gebracht (2:2, 0:0).

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