Admira mit dem Rücken zur Wand

Aufmacherbild
 

Admiras Negativlauf soll gegen SVM ein Ende finden

Aufmacherbild
 

Seit vier Monaten wartet die Admira in der Bundesliga auf einen vollen Erfolg. Gegen den Vorletzten Mattersburg soll am Samstag (16.00 Uhr) der Befreiungsschlag gelingen.

Acht Spiele in Folge hat der Aufsteiger nicht gewonnen, ist dadurch nach einem starken Saisonstart auf Rang sechs abgerutscht. Admira-Trainer Dietmar Kühbauer blieb vor dem Duell mit seinem Ex-Club dennoch ruhig.

"Ein Sieg wäre gut für die Köpfe. Und er wäre auch für den weiteren Verlauf des Frühjahrs wichtig", gestand Kühbauer. Unter Druck sieht er seine Mannschaft aber nicht.

"Auch wenn wir zuletzt nicht gewonnen haben, haben wir ganz gut gespielt", meinte der Ex-Teamspieler.

Dazu habe er in der Offensive im Vergleich zum 1:2 zuletzt in Innsbruck neue Alternativen. Stürmer Issiaka Ouedraogo etwa steht nach dem Afrika-Cup wieder zur Verfügung.

"Es muss ein Plan da sein"

Zu Hause hat der Aufsteiger in dieser Saison erst einmal verloren - 0:3 gegen die Wiener Austria.

Die geordnete Mattersburger Defensive will Kühbauer mit gepflegtem Offensivfußball knacken.

"Wir dürfen aber nicht Ho-ruck spielen, es muss ein Plan da sein", erinnerte der Admira-Coach.

Dazu gelte es, die Möglichkeiten konsequenter abzuschließen. "Wir wollen gewinnen, das ist unser klares Ziel", betonte Kühbauer.

Mattersburg kommt mit Selbstvertrauen

Die Mattersburger allerdings kommen mit dem Selbstvertrauen eines 4:1-Sieges gegen Herbstmeister Ried in die Südstadt.

"Das lässt bei uns aber die Pappeln nicht weiß ich wohin wachsen", versicherte Trainer Franz Lederer. "Wir wissen diese Leistung richtig einzuordnen."

Die Admira habe Qualität, ihre aktuelle Negativserie interessiere ihn nicht. Auch wenn die Niederösterreicher zuletzt im Oktober (3:2 gegen Wacker Innsbruck) gewonnen haben.

Defensivschlacht nicht nach Lederers Geschmack

Eine Defensivschlacht werde er seinem Ex-Spieler Kühbauer nicht liefern, versprach Lederer. "Nur zu verteidigen, das ist nicht unser Spiel."

Dazu kehrt Michael Mörz nach seiner Gelbsperre in die Startformation zurück, löst den zuletzt starken Exzentriker Ilco Naumoski wieder als Kapitän ab.

Bei der Admira fehlt neben dem gesperrten Rene Schicker, dem kranken Emin Sulimani und dem verletzten Patrick Mevoungou auch Außenverteidiger Gernot Plassnegger.

Der Ex-Internationale zog sich im Training einen leichten Muskelfaserriss im Oberschenkel zu und fällt zumindest zwei Wochen aus.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen