SVM-Offensive mit "mehr Schmackes"

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Der Frühjahrsauftakt ist beiden misslungen, am Samstag (18.30 Uhr) lechzen die Teams von Mattersburg und Ried im direkten Duell nach dem ersten Erfolgserlebnis des Jahres.

Nachzügler Mattersburg, der Abstiegsgefahr noch nicht entronnen, unterlag zuletzt Sturm Graz mit 0:1.

Auch Herbstmeister Ried konnte beim 0:2 gegen die Wiener Austria kaum Akzente setzen. Nun soll alles anders werden.

Hoffen auf Naumoski

Der Optimismus von Mattersburg-Coach Franz Lederer wird nicht zuletzt von der Rückkehr von Ilco Naumoski genährt. Der Stürmer hat seine Grippe hinter sich gelassen und unter der Woche voll trainiert.

"Er ist nicht der alleinige Grund, warum ich auf ein gutes Resultat hoffe", sagte Lederer. "Aber natürlich sind wir mir ihm schwerer auszurechnen."

Gerade in Graz war die Absenz des Mazedoniers zu spüren, blieben die Offensivbemühungen äußerst bescheiden.

"In der Defensive war es in Ordnung, aber nach vorne ging fast nichts. Wir wissen, dass wir mehr Schmackes in die Offensive legen müssen", betonte Lederer, der mit seiner Truppe in den jüngsten 24 Runden (saisonübergreifend) nur drei Siege feiern konnte und gegen die "Wikinger" seit vier Spielen sieglos ist.

Gludovatz rechnet mit "engem Spiel"

Im Pappelstadion kommt es auch zum Duell jener zweier Teams, die als einzige in diesem Winter keine Veränderungen an ihren Kadern vornahmen.

"Dadurch dass sich weder Mattersburg noch wir verändert haben, wird es das bekannt enge Spiel werden", prophezeite Ried-Coach Paul Gludovatz, dessen Truppe in den jüngsten sechs Begegnungen mit den Burgenländern fünfmal zumindest einen Gegentreffer kassierte.

Auch Marco Meilinger, der Ende August leihweise von Salzburg ins Innviertel gewechselt und dort zum Stammspieler gereift ist, erwartet einen harten Kampf: "Das Spiel gegen Mattersburg wird sicherlich sehr schwer. Sie haben ihre Stärken im Zweikampf. Wir müssen schauen, dass unsere kämpferische Leistung stimmt und wir in unsere Laufintensität hineinkommen."

Rieder Personalsorgen

Der Burgenländer Gludovatz wird zudem von Personalsorgen gedrückt. Casanova ist fraglich, Ivan Carril, Markus Hammerer, Maximilian Karner, Thomas Hinum und Emanuel Schreiner fallen verletzt bzw. erkrankt aus.

Auch der 65-Jährige selbst blieb nicht verschont. Er musste beim Training am Donnerstag mit einer Grippe passen, machte die Reise in seine Heimat am Freitag aber mit.

Das Geläuf in Mattersburg befindet sich zwar in brauchbarem Zustand, Gludovatz übte aber neuerlich Kritik an der Terminpolitik der Bundesliga.

"Wir werden versuchen, auf die Witterungsverhältnisse abgestimmt zu spielen, um einen Punkt zu machen. Mit Spielen bei diesen Verhältnissen wird aber die Marke Fußball beschädigt. Sie ist nicht so verkaufbar und verwertbar, wie es sein sollte. Das ist für alle ein Verlust", meinte Gludovatz.

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