Abgerissene Flanke beschert drei Punkte

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Die Wiener Austria hat am Sonntag ihren ersten Sieg in der noch jungen Saison der Bundesliga bejubelt.

Vor eigenem Publikum setzten sich die "Veilchen" in der zweiten Runde dank eines kuriosen Treffers von Markus Suttner in der 91. Minute etwas glücklich gegen die SV Ried mit 2:1 (1:0) durch.

Damit eroberten sie nach dem 0:2 gegen Salzburg zum Auftakt die ersten Punkte.

Ried, Vierter der Vorsaison, hält damit weiter bei einem Zähler.

Abgerissene Flanke bringt Sieg

Peter Hlinka hatte die Gastgeber per Kopf früh in Führung gebracht (19.), Ried-Neuverpflichtung Casanova in der 84. Minute mit seinem ersten Bundesligator das 1:1 erzielt.

Eine abgerissene Flanke Suttners, die sich in der Nachspielzeit über Goalie Gebauer zum Siegestreffer ins Netz senkte, entschied schließlich die Partie.

Im Regen von Favoriten fanden die Oberösterreicher durch Riegler (Kopfball/17.) zwar die erste nennenswerte Möglichkeit vor, das Spiel machte von Beginn an aber die Austria.

Gegen die tief stehenden Gäste fand Violett aber erst langsam in die Partie, agierte teilweise auch noch zu verspielt.

In der 19. Minute dann aber die verdiente Führung für die Hausherren: Nach einem Junuzovic-Eckball köpfelte Hlinka im Stehen zum 1:0 ein, dabei machte Rieds Mader im "Infight" mit dem Slowaken keine gute Figur.

Reifeltshammer bewahrt Ried vor dem 0:2

Die Austria dominierte das kurzweilige Duell weiterhin, schien auch schon fast das 2:0 erzielt zu haben.

Nach herrlicher Vorlage von Junuzovic zog Linz allein aufs Tor zu und spielte Goalie Gebauer aus, ehe Reifeltshammer im Rutschen von hinten das fast Unmögliche noch möglich machte und den Ball ins Aus spitzelte (30.).

Vor der Pause musste Gebauer noch gegen Stankovic parieren und der auf der Linie postierte Royer einen Hlinka-Schuss klären (beide 44.).

Ried blieb über Konter und Standards gefährlich, so rettete Grünwald knapp außerhalb des Sechzehners vor Guillem (31.), wenig später war Rogulj gegen den Spanier zur Stelle (36.).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich recht wenig am Bild. Die Rieder fanden etwas besser ins Spiel, konnten das gewohnt starke Flügelspiel aber nicht richtig aufziehen.

So musste Lexa nach 56 Minuten auch Nacho weichen. Die Austria wiederum agierte in den Zweikämpfen aggressiv, war früh am Mann, konnte sich aber keine echten Chancen erarbeiten.

Casanova gelingt der Ausgleich

Die erste fand Jun nach Vorlage von Stankovic in der 70. Minute vor, scheiterte aus wenigen Metern aber im Strafraumgedränge. Kurz zuvor hatte Rieds Guillem das Außennetz getroffen (66.).

Grünwald sorgte mit einer Unsicherheit bei einem Hadzic-Weitschuss (74.) für bange Momente auf der Austria-Bank, schließlich kassierte man noch den Ausgleich:

Nacho verlängerte eine Hadzic-Flanke per Kopf auf Casanova, der aus wenigen Metern das 1:1 machte (84.).

Austria im Glück

Damit rächte sich auch der Umstand, dass die Austria bei Kontern teilweise stümperhaft agierte, und so auch Trainer Karl Daxbacher die Zornesröte ins Gesicht trieb.

Nachdem Grünwald den vermeintlichen Matchball über das Tor gejagt hatte (88.), war Fortuna den Gastgebern doch noch hold:

Eine abgerissene Flanke von Suttner senkte sich über Ried-Goalie Gebauer zum 2:1 ins Rieder Tor (91.).

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