Admira und der KSV sichern sich erste Punkte

Aufmacherbild

Aufsteiger Admira hat sich am Samstagabend im ersten Heimspiel der neuen Saison mit einem 1:1 (0:0) gegen den Kapfenberger SV 1919 zufriedengeben müssen.

Der Tscheche Patrik Jezek, der in seinem 300. Bundesliga-Match einen Foulelfer in der 78. Minute sicher verwandelte, brachte die Niederösterreicher zwar in Führung, doch "Joker" Michal Ordos gelang in der 92. Minute noch der Ausgleich für die Steirer.

Für beide Teams war es der erste Punkt nach den Auftaktniederlagen in der Vorwoche.

Aufsteiger startet besser

Die Admira war von Beginn weg die offensivere und gefährlichere Mannschaft, hatte aber Pech im Abschluss.

So ging etwa ein Kopfball von Benjamin Sulimani nach Ouedraogo-Flanke knapp über die Latte (16.), die bei einem Schwab-Schuss nach Sulimani-Pass für den geschlagenen KSV-Keeper Wolf rettete (30.).

Daneben gab es noch eine ganze Reihe vielversprechender Angriffe der Südstädter, bei denen aber der letzte Pass nicht kam.

Die Gäste hatten dagegen in Hälfte eins nur Halbchancen, wobei immer Solo-Stürmer Michael Gregoritsch seine Beine im Spiel hatte.

Wirbelwind sorgt für Führung

Nach der Pause verfehlten zwei Jezek-Distanzschüsse (47., 49./Freistoß) ihr Ziel nur knapp. Admira-Goalie Berger hatte erst nach einer knappen Stunde etwas zu tun, als es nach einem Angriff von Felfernig und Micic-Schuss brenzlig wurde (60.). Danach kamen die Kapfenberger zwar etwas auf, aber ohne eine zwingende Torchance zu haben.

Auf der Gegenseite ertönte in Minute 76 der Elferpfiff, als Sulimani nach einem Schwab-Lochpass im Strafraum von KSV-Verteidiger Schönberger niedergerissen worden war. Diese Chance ließ sich Jezek nicht entgehen.

Kapfenberger Drangperiode belohnt 

Nach diesem Rückstand waren die Gäste gezwungen, mehr für die Offensive zu machen, Trainer Werner Gregoritsch brachte deshalb in der 82. Minute Ordos und Stürmer Marc Sand.

Zunächst stand aber Kapfenbergs Schlussmann Wolf, der sich bei Fernschüssen von Jezek und Toth (beide 85.) auszeichnete, im Mittelpunkt.

Im Finish kamen jedoch die Steirer immer mehr auf und durch einen Kopfball von Ordos nach einer Freistoßflanke von Micic, bei der Admira-Tormann Berger zum wiederholten Mal an diesem Abend keine gute Figur machte, noch zum Ausgleich.

Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen