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Kapfenberg schon zum Siegen verdammt

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Der Kapfenberger SV ist am Samstag (18.30 Uhr) in der letzten Runde der Bundesliga vor der Winterpause im Heimspiel gegen den FC Wacker Innsbruck wohl schon zum Siegen verdammt.

Bei einer Niederlage der Steirer und einem gleichzeitigen Heimerfolg des SV Mattersburg gegen den SC Wiener Neustadt würde der Rückstand auf den dann Vorletzten aus Niederösterreich schon neun Punkte betragen.

Die Tiroler wollen sich hingegen mit drei Punkten der letzten Abstiegssorgen entledigen.

Ein Knipser fehlt

Die Kapfenberger haben sich in den bisherigen beiden Partien unter Neo-Coach Thomas von Heesen verbessert gezeigt, allerdings die Abschlussschwäche weiter nicht in den Griff bekommen.

Beim Heim-0:0 gegen Rapid gelang genauso wie beim bitteren Auswärts-0:2 gegen Mattersburg kein Torerfolg, erst 13 Treffer haben die "Falken" in der laufenden Saison in 18 Spielen geschossen.

"Seit Deni Alar weg ist, haben wir keinen Knipser mehr", ist sich Markus Felfernig bewusst.

Pavlov vor Comeback

Trotzdem soll der Weg auf die Erfolgsstraße und der Anschluss in der Tabelle wieder gefunden werden.

"Wir hoffen auf das Glück des Tüchtigen und darauf, dass wir das Spiel gewinnen werden", sagte Von Heesen.

Für die nötigen Tore könnte auch der zuletzt immer wieder von Verletzungen zurückgeworfene Srdjan Pavlov sorgen, der nach seiner Knöcheloperation vor dem Comeback steht.

"Er ist ein bulliger Typ, der gegen Innsbruck etwas machen kann. Für 90 Minuten hat er aber noch nicht die nötige körperliche Form", sagte der KSV-Trainer über den 27-jährigen serbischen Stürmer.

Respekt vor Wacker

Die Innsbrucker schätzte Von Heesen als "stabile Mannschaft" und "griffige Truppe" ein.

"Sie werden uns zu Hause alles abfordern. Es wird ein Kampfspiel, bei dem es ordentlich zur Sache gehen wird", prognostizierte der KSV-Trainer, der noch um den Einsatz der angeschlagenen Wolf (Knie verdreht) und Taboga (Magen-Darm-Verstimmung) bangte.

"Mannschaft versteht schon meine Ideen"

Von Heesen ist seit 29. November bei den seit neun Runden sieglosen "Falken" im Amt, die Zusammenarbeit mit den Kickern funktioniert immer besser.

"Die Mannschaft versteht schon meine Ideen. Jetzt gilt es diese so umzusetzen, dass wir auch Erfolg haben", sagte der Kapfenberg-Trainer.

Vor allem unmittelbar vor der bevorstehenden Winterpause sei ein Erfolgserlebnis besonders wichtig, um Motivation für die Frühjahrsvorbereitung zu tanken.

Bei einem positiven Verlauf der 19. Runde könnte sich der Abstand auf Mattersburg auf vier Punkte verringern.

Wacker will Abstand vergrößern

Dieses Szenario wollen die Innsbrucker allerdings tunlichst vermeiden, würden sie doch bei einer Niederlage mit nur acht Punkten Vorsprung auf das Tabellenende überwintern.

"Es ist für uns ein ganz wichtiges Spiel. Wir wollen den Abstand auf Kapfenberg halten oder noch besser ihn ausbauen, denn dann können wir uns im Frühjahr an dem Pulk vorne orientieren und müssen nicht mehr nach hinten schauen", gab Chefcoach Walter Kogler die Marschroute vor.

Erstes Duell an Tiroler

Der Gegner sei keinesfalls zu unterschätzen.

"Wir werden sicher nicht auf eine Mannschaft treffen, die resigniert. Das ist nach einem Trainerwechsel immer so", sagte der Wacker-Trainer.

Zuletzt gab es für den Tabellensiebenten in den Duellen mit Sturm Graz (1:0) und Rapid (0:0) vier Punkte und viel Selbstvertrauen.

Auch das erste Saisonduell im Franz-Fekete-Stadion gibt den Tirolern Hoffnung, da hatten sie am 16. Juli im ersten Saisonspiel ihren bisher einzigen Auswärtssieg (3:2) gefeiert.

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