Daxbacher: "Sturm die beste Heimmannschaft"

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Viel steht auf dem Spiel, wenn einander am Samstag (18.30 Uhr) Meister Sturm Graz und Austria Wien duellieren.

Die Steirer könnten mit einem Heimsieg gegen die "Veilchen", die punktegleich mit Rapid, Ried und der Admira an der Spitze der Bundesliga stehen, den Favoritnern auf bis zu zwei Punkte nahekommen und wären damit wieder ins Rennen an der Spitze zurückgekehrt.

Die Austria wiederum, die im abschließenden Spiel vor Weihnachten bei Salzburg gastiert, will mit dem ersten Pflichtspielsieg seit 19. November wieder Fahrt aufnehmen.

Umstellungen in der Innenverteidigung

Im Kräftemessen zweier Kontrahenten, die in der Europa League bereits out sind (Sturm) bzw. nur mehr eine Minichance haben, müssen beide Mannschaften mit Umstellungen in der Verteidigungszentrale zurecht kommen.

Sturm-Coach Franco Foda, der im 224. Spiel als Bundesligacoach der Steirer seinen 100. Sieg feiern könnte, muss mit Szabics, Hölzl, Gratzei, Säumel, Weinberger und Feldhofer ein Sextett verletzt vorgeben.

Wie schon beim 1:3 bei Lok Moskau in der Europa League werden daher Milan Dudic und der junge Florian Neuhold das Innenverteidiger-Duo bilden.

"Eine außergewöhnliche Situation"

Auch Austria-Coach Karl Daxbacher plagen vor dem Auswärtsspiel Sorgen in der Abwehr. Nach Kaja Rogulj und Manuel Ortlechner fällt nun auch Georg Margreitter mit einer Bauchmuskelzerrung aus.

"Natürlich ist das eine außergewöhnliche Situation, dass drei Innenverteidiger verletzt sind", meinte Daxbacher, der in Graz daher wie schon in der zweiten Hälfte des Spiels gegen Mattersburg auf das junge Duo Emir Dilaver (20)/Manuel Wallner (23) setzten wird.

Dass die Austria, die in Wien zuletzt in vier Partien über vier Remis nicht hinauskam, in der Fremde besser dasteht, ist kein Geheimnis.

Barazite und Co. sind nach Verlustpunkten das beste Auswärtsteam der Liga (12 Punkte in 8 Spielen). Die Heimstärke der Steirer ist freilich ebenso bekannt.

"Sturm die beste Heimmannschaft"

"Sturm ist die beste Heimmannschaft, aber es wird ein neues Spiel mit neuem Personal", meinte Daxbacher, dessen Team immerhin sechs Runden lang unbesiegt ist.

Rein statistisch gesehen können die "Blackies" recht entspannt in die Partie gehen: Daheim ist man seit elf Runden oder 16. April 2011 ungeschlagen und feierte in dieser Zeitspanne acht Siege.

Mit der Austria hat man vor eigenem Publikum allerdings eine Rechnung offen: Seit fast fünf Jahren konnte Sturm auf eigenem Platz kein Spiel mehr gegen die Austria gewinnen.

Foda glaubt an drei Punkte

"Das 0:1 gegen Innsbruck haben wir abgehakt, es wird gegen die Austria ein ganz anderes Spiel", meinte Foda im Rückblick auf das vergangene Wochenende.

"Ich erwarte mir ein sehr gutes Match, weil die Austria ja eine spielerisch starke Truppe ist."

Der Deutsche gab sich optimistisch: "Ich glaube fest an drei Punkte. Wir haben gegen Rapid, Salzburg, Ried und die Admira zu Hause gewonnen. Jetzt wäre eigentlich die Austria an der Reihe."

Im ersten Saisonduell drehten die Favoritner am 24. September am Verteilerkreis nach frühem Rückstand (Bodul/12.) dank zweier Treffer von Liendl (79.) und Barazite (84.) die Partie im Finish noch zu ihren Gunsten.

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