SVM-Joker bestraft Innsbrucker

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Wacker Innsbruck wird mit Last-Minute-Tor bestraft

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Der FC Wacker Innsbruck hat am Samstagabend in der Bundesliga den dritten Heimsieg in Folge hauchdünn verpasst.

Die Schützlinge von Trainer Walter Kogler führten vor 6.631 Zuschauern im Tivoli-Stadion gegen den SV Mattersburg in einer schwächeren Partie bis zur 92. Minute dank eines Tores von Peter Hackmair (45.+1) mit 1:0.

In der letzten Aktion des Spiels kassieren die Hausherren durch Thorsten Röcher aber noch den Ausgleich zum 1:1 (93.).

Ein Remis zum Jubiläum

Die Innsbrucker liegen nach der 15. Runde nur mehr aufgrund des besseren Torverhältnisses vor dem punktgleichen SC Wiener Neustadt auf Rang sieben.

Der Vorletzte Mattersburg, der zuletzt gegen Salzburg sensationell mit 3:0 gewonnen hatte, vergrößerte den Abstand auf das Schlusslicht Kapfenberg auf immerhin vier Punkte.

Gäste-Trainer Franz Lederer, der seit 20. November 2004 im Amt ist, durfte sich bei seinem siebenjährigen Dienst-Jubiläum damit noch über ein halbes Erfolgserlebnis freuen.

Kaum Chancen in Halbzeit eins

Die Tiroler nahmen ohne Carlos Merino (auf der Bank) und Inaki Bea (noch nicht im Kader) vor eigenem Publikum das Heft in die Hand, hatten deutlich mehr Spielanteile, konnten die tief, aber sehr gut stehende Mattersburg-Defensive jedoch nur selten gefährden.

Einen Schütz-Freistoß konnte der überraschte Mattersburg-Goalie Thomas Borenitsch mit den Fingerspitzen gerade noch an die Latte abwehren (22.), zudem flog Christopher Wernitznig an einer Bergmann-Idealflanke vorbei (41.).

Hackmair trifft zur Führung

Kurz vor dem Pausenpfiff durften die Wacker-Anhänger doch noch jubeln. Einen gefühlvollen Heber von Wernitznig zur Mitte verwertete Hackmair per Kopf zum 1:0.

Für den Ex-Rieder war es der zweite Treffer in Folge, hatte er doch vor der Länderspielpause auch beim 2:2 in Wien gegen die Austria zum 1:0 getroffen.

Nach dem Seitenwechsel wachten die Burgenländer etwas auf, machten mehr für die Partie.

Mattersburg spielt, Wacker kontert

Die Innsbrucker beschränkten sich auf das Verwalten des Vorsprungs, was sich aber trotz einiger brenzlicher Situationen vorerst nicht rächte. Auf der anderen Seite kamen die Tiroler zu Konterchancen, die allerdings zum Teil stümperhaft vergeben wurden.

Der eingewechselte Muhammed Ildiz schoss aus etwas mehr als elf Metern drüber (71.), kurze Zeit später verfehlte Alexander Hauser das SVM-Gehäuse aus guter Position deutlich (73.).

Joker sticht in der Nachspielzeit

Die letzten zehn Minuten mussten die Heimischen nach einer Gelb-Roten Karte für Marco Kofler in Unterzahl agieren und in der letzten Aktion fiel dann doch noch der Ausgleich.

Wacker-Tormann Szabolcs Safar konnte zwar einen Bürger-Schuss noch abwehren, war gegen den Abstauber von "Joker" Röcher aber machtlos.

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