Moniz: "Die Enttäuschung ist extrem"

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Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "Wir haben eine gute Leistung abgeliefert und auch die Tore erzielt, die man braucht, um zu gewinnen. Wir sind der verdiente Sieger heute. (...) Ich fühle mich nicht so ganz wohl, wenn ich sehe, dass ich draußen vier Stürmer sitzen habe. Aber wir sind der Meinung, dass die Mannschaft so am besten funktioniert."

Ricardo Moniz (Salzburg-Trainer): "Die Enttäuschung ist extrem. Man kann immer verlieren, aber mit Leidenschaft. Aber das haben wir nicht gezeigt. Ich werde mit den Leuten sprechen und muss das reparieren. Als Trainer musst du dich immer vor die Mannschaft stellen, also auch jetzt. Der Trainer muss immer die meiste Verantwortung nehmen. Wir müssen kämpfen bis zum Ende, etwas Anderes kommt in meinen Worten nicht vor. Als Trainer darfst du nicht zeigen, wie du dich wirklich fühlst. Gustafsson ist nicht sicher, aber ich lasse ihn nicht fallen. Rücktritt kommt in meinem Wortschatz nicht vor."

Guido Burgstaller (dreifacher Torschütze für Rapid): "Das freut mich sehr, wir haben ein super Spiel abgeliefert und ich bin einfach sehr glücklich. Man hat schon in den letzten Spielen gesehen, dass wir uns spielerisch weiterentwicklen, beim Abschluss hat es noch gehapert. Aber heute hat es geklappt. Ich spiele sehr gerne mit Steffen zusammen, er weiß genau, wie ich laufe und spielt mir die Pässe so rein, wie ich sie haben will."

Steffen Hofmann (Rapid-Kapitän): "Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und verdient gewonnen. Man merkt einfach, dass wir im Kommen sind und uns gefunden haben, dass wir jetzt so spielen, wie wir uns das selber vorstellen. Es ist ein ganz klarer Trend nach vorne. Mit dem Spiel können wir als Mannschaft geschlossen zufrieden sein. Dass Guido drei Tore macht, ist überragend."

Stefan Maierhofer (Salzburg-Schütze zum 4:2, Ex-Rapidler): "Jede Niederlage schmerzt, noch dazu hier. Wir haben uns gewisse Sachen vorgenommen, haben sie aber verschlafen. Wir haben leider vier Tore bekommen, das dürfen wir nicht zulassen. Für mich ist es Motivation pur, hier einzulaufen. Ein volles Stadion, eine super Kulisse - es ist wie früher, auch wenn sie jetzt gegen einen ist. Gegen einen Gegner wie Rapid in Hütteldorf zu bestehen, war immer schon schwer. Wann du in der fünften Minute das 0:1 bekommst, dann ist es irrsinnig schwer."

Helge Payer (Rapid-Tormann): "Das Allerwichtigste ist, dass wir den Sieg gegen Sturm bestätigt haben. Man hat gesehen, dass Salzburg sehr, sehr verunsichert war. Ich habe nicht viel zu halten bekommen, zwei Tore bekommen, also bin ich mit mir nicht zufrieden. Wir sind schon seit Jahren ein Spitzenteam. Nur gibt es manchmal eine kleine Krise, die man überwinden muss."

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