Ried gewinnt in Kapfenberg mit 3:1

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Favorit SV Ried hat in der 15. Bundesliga-Runde einen verdienten 3:1 (1:0)-Pflichtsieg bei Schlusslicht Kapfenberg gefeiert.

Die Innviertler entschieden nach 1:0-Pausenführung die Partie in der zweiten Hälfte innerhalb von nur drei Minuten mit zwei weiteren Treffern.

Während sich Ried damit endgültig "oben" festgesetzt hat, wird es für die Obersteirer immer enger.

Nach dem zeitgleichen Remis von Mattersurg in Innsbruck haben die "Falken" schon vier Punkte Rückstand auf den Vorletzten.

Schlechte Bedingungen

Auf hartem und schwer spielbarem Boden sowie leichten Minustemperaturen konnte Kapfenberg die Heimstärke nicht ausspielen. In Hälfte eins gab es überhaupt lange kaum Torraumszenen, dafür umso mehr Fehlpässe.

Die erste schöne Aktion ging von den Gästen aus. Nacho schloss einen Konter mit einem scharfen Schuss ab, den KSV-Tormann Wolf noch ablenkte. Aus dem folgenden Corner resultierte das 0:1. Nach einem Getümmel flog der Ball zu Nacho und der netzte das Leder in der 39. Minute volley zum Führungstreffer für die Gäste ein.

Kapfenberg-Trainer Werner Gregoritsch reagiert in der Pause zumindest personell nicht und gab der gleichen Elf die Chance zur Wiedergutmachung. Prompt gelang gleich nach Wiederbeginn der Ausgleich. Hüttenbrenner spielte Elsneg schön frei, der "tunnelte" aus vollem Lauf Tormann Gebauer zum 1:1 (52.).

Ried dreht ab Minute 72 auf

Damit kam Schwung ins KSV-Spiel, das ganze Match wurde insgesamt offener. Der Elan der Hausherren wurde aber bald wieder gebremst, denn dank geglückter Einwechslungen übernahmen wieder die Rieder das Kommando. Sie versetzten den "Falken" schließlich innerhalb von nur drei Minuten das endgültige K.o.

Der eingewechselte Robert Zulj hatte in der 72. Minute zunächst gleich zwei Mal mit Brust und Fuß eine Riesenchance auf die neuerliche Ried-Führung. Gleich darauf köpfelte Lexa nach einer Nacho-Flanko aus kürzester Distanz an die Stange. In der 74. Minute war es dann aber so weit.

Konter-Chancen gegen Ende

Ivan Carril schnappte sich dank indisponierter KSV-Verteidigung den Ball und zog in Bedrängnis aus gut 20 Metern ins Kreuzeck zum 1:2 ab. Nach den Toren der beiden Spanier besorgte gleich darauf Anel Hadzic nach einem Corner per Kopf den Endstand.

Zulj und Nacho hatten aus Kontern dann sogar noch Chancen auf ein viertes Ried-Tor. Für Kapfenberg fand Spirk mit einem guten Kopfball eine späte Chance in der Nachspielzeit vor.

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