Nimmt Wacker die Südstadt ein?

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Admira empfängt auswärtsstarke Innsbrucker

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Überraschungs-Tabellenführer Admira und der FC Wacker Innsbruck haben am Samstag (18.30 Uhr) in der zwölften Bundesliga-Runde die Fortsetzung ihrer Serien im Visier.

Der Aufsteiger aus der Südstadt ist im eigenen Stadion bei fünf Siegen und einem Remis noch ungeschlagen, Innsbruck demgegenüber mit einem Sieg und vier Unentschieden auswärts als einziges Bundesliga-Team noch ohne Niederlage.

Die Truppe von Chefcoach Dietmar Kühbauer ist in der Liga weiterhin das Team der Stunde. Das torlose Remis gegen Kapfenberg brachte den Niederösterreichern mit der zehnten Partie ohne Niederlage in Folge (6 Siege, 4 Remis) einen neuen Bundesliga-Klubrekord, den es nun auszubauen gilt.

Krimi im ersten Aufeinandertreffen

Nach elf Runden führen die Südstädter (22 Punkte) die Tabelle sensationell vor der Austria (20) und Salzburg (19) an. Für Kühbauer, der diese Woche im Rahmen der UEFA-Trainerausbildung in der Schweiz weilte, ist es das 50. Meisterschaftsspiel als Admira-Trainer.

Das erste Saisonduell war am Tivoli ein echter Krimi. Miran Burgic (43./Elfmeter) und Carlos Merino (90.) hatten die Tiroler zweimal in Front gebracht, den Niederösterreichern war aber dank einem Eigentor von Inaki Bea (84.) und einem abgefälschten Freistoß von Emin Sulimani (94.) jeweils der Ausgleich gelungen.

"Die Partie war sehr unglücklich für uns, wir hätten uns damals drei Punkte erwartet. Ich weiß nicht, ob der Lauf der Admira so weitergegangen wäre, wenn sie damals verloren hätte", sagte Wacker-Coach Walter Kogler, der eine "interessante Partie" erwartet.

"Wir haben uns erfangen"

Seine Truppe ist zuletzt mit einem Sieg gegen Kapfenberg (3:1) und einem Remis bei Vizemeister Salzburg (1:1) in Fahrt gekommen.

"Wir haben uns erfangen und haben sicher auch in der Südstadt unsere Möglichkeiten. Wir wollen schauen, auch dort etwas daraus zu machen", blickte der Wacker-Trainer dem Auswärtsspiel gegen eine "gute, kompakte Mannschaft, die den Schwung vom Aufstieg mitgenommen hat", positiv entgegen.

Wie gegen die "Bullen" gelte es auch in Maria Enzersdorf, über die Zweikämpfe ins Spiel zu kommen.

Zweikämpfe als Schlüssel

"Die Mannschaft hat hart am Zweikampfverhalten gearbeitet, das ist unser Schlüssel, um erfolgreich zu sein. Wir müssen aggressiv zu Werke gehen", meinte Kogler.

Dessen war sich auch Offensivspieler Marcel Schreter bewusst. "Wir haben gecheckt, dass es ohne Biss und Kampfgeist nicht geht", sagte der 30-Jährige.

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