Admira peilt Klub-Rekord an

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Die Admira reist für ihren Trainer Dietmar Kühbauer trotz ihrer Hochform "nur auf dem Papier" als Favorit nach Kapfenberg.

Mit einem 1:1 entführten die Steirer in der 2. Runde am 23. Juli dank eines Last-Minute-Tores von Michal Ordos einen Zähler aus der Südstadt.

Seither hat sich einiges geändert: Während sich Kapfenberg am letzten Tabellenrang wiederfindet, steht der Aufsteiger nach zehn Runden sensationell an der Spitze und peilt am Samstag (16.00 Uhr) in der Obersteiermark einen neuen Klubrekord an.

Neun Runden ungeschlagen

Neun Runden ist die Admira aktuell ungeschlagen und zwang dabei auch die "großen Vier" Rapid, Austria, Sturm Graz und Salzburg in die Knie.

Ebenso oft waren die Niederösterreicher in der Bundesliga erst zweimal - zuletzt in der Saison 1988/89, als man am Ende Vizemeister hinter dem FC Tirol wurde - ohne Niederlage geblieben. Verlängert sich diese Serie in Kapfenberg weiter, steht eine neue Bestmarke zu Buche.

Damit will sich Trainer Dietmar Kühbauer aber ebenso wenig beschäftigen wie mit der Frage nach der Favoritenrolle. "Wir sind nur auf dem Papier Favorit. Wenn wir meinen, einen Schritt weniger tun zu können, dann werden wir nach Schlusspfiff dumm schauen", warnte der Ex-Internationale vor einem "schweren Gang" ins Franz-Fekete-Stadion.

Umstellungen in der Offensive

Nicht müde wird Kühbauer, die Ausgangslage der Admira vor Beginn ihres Erfolgslaufs zu betonen. "Wir haben vor der Saison gesagt, wir müssen uns mit Kapfenberg matchen. Und da hat sich nichts verändert. Es gibt bis zum Winter noch genügend Punkte zu holen. Aber es wird nicht einfacher werden als vorher", erklärte der Burgenländer.

Umstellen muss Kühbauer in der Offensive. Zwar steht Philipp Hosiner nach seiner im ÖFB-Team erlittenen Muskelverhärtung wieder zur Verfügung, sein Sturmpartner Issiaka Ouedraogo fällt aufgrund einer Adduktorenblessur allerdings aus und wird von Benjamin Sulimani ersetzt. Mit Froylan Ledezma (Schulter-OP) und Marcel Sabitzer (gesperrt) fallen weitere Angreifer aus.

Verletzte Kapfenberger

Werner Gregoritsch, Kühbauers Freund und Ex-Trainer auf der Betreuerbank der Steirer, plagen hingegen Probleme in der Defensive.

Nach den Langzeitverletzten Mark Prettenthaler, Tomasz Welnicki und Rene Pitter fällt auch Matej Mavric mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel voraussichtlich vier Wochen aus. Darüber hinaus erlitt Flügelspieler Markus Felfernig im Training einen Muskelfaserriss in der Wade.

Trotzdem sah Gregoritsch dem Heimauftritt gegen die Admira positiv entgegen.

"Wir haben durchaus die Möglichkeit zu punkten. Auch wenn die Admira den erfrischendsten und modernsten Stil in der Bundesliga spielt", erklärte der Trainer der "Falken". Gregoritsch forderte von seiner Elf Kompaktheit, denn: "Wenn man die Admira Fußball spielen lässt, dann wird es schwer."

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