Entscheidung innerhalb von zwei Minuten

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Der abschließende Schlager der Bundesliga-Auftaktrunde hat am Sonntagnachmittag einen verdienten 2:0-(0:0)-Heimsieg von Red Bull Salzburg über Austria Wien gebracht.

Der Vizemeister der abgelaufenen Saison siegte vor 12.100 Zuschauern nach einem Doppelschlag von ÖFB-Teamspieler Jakob Jantscher (64.) und Torjäger Alan (66.).

Damit steht der Titelfavorit gemeinsam mit Rekordmeister Rapid, der am Samstagabend im "Geisterspiel" gegen Aufsteiger Admira ebenfalls zu einem 2:0-Heimerfolg gekommen war, an der Tabellenspitze.

Achtminütiger Showteil

nlässlich der ersten Fußball-Meisterschaft in Österreich vor 100 Jahren gab es vor dem Spiel einen achtminütigen Showteil mit einer speziellen Choreographie.

Im Anschluss an diese Inszenierung erklärte Bundesliga-Präsident Hans Rinner die Meisterschaftssaison 2011/12 offiziell für eröffnet, nachdem schon am Samstag vier Spiele der ersten Runde stattgefunden hatten.

Danach gab noch Song-Contest-Teilnehmerin Nadine Beiler die österreichische Bundeshymne - ohne Töchter - a capella zum Besten.

Salzburg macht Druck

Salzburg machte bei knapp 30 Grad Celsius in der sehr intensiv geführten, aber zerfahrenen Partie von Beginn weg Druck und hatte zunächst durch Weitschüsse von Alan, der mit einem lupenreinen Hattrick Matchwinner beim 4:1-Auftaktsieg am Donnerstagabend in der Europa-League-Qualifikation in Liepaja gewesen war, gute Chancen.

Bei der ersten zischte der Ball aus rund 18 Metern knapp über die Latte (15.), bei der zweiten aus rund 20 Metern wehrte Austria-Schlussmann Pascal Grünwald in den Corner ab (22.).

Die beste Möglichkeit in Hälfte eins hatte aber Jantscher, der nach einem Eckball im Strafraum zum Schuss kam, das Spielgerät aber in die Wolken jagte (36.).

Vier Minuten später zappelte der Ball zwar im Netz, der Treffer wurde jedoch zu Recht nicht gegeben, denn nach einem Freistoßtrick der Salzburger war Abstauber Pasanen abseitsgestanden (40.).

Und kurz vor der Pause landete ein 40-m-Gewaltschuss von Lindgren auf dem oberen Tornetz (43.).

Wiener wirken müde

Nach dem Wechsel wurde die Dominanz der Hausherren schließlich mit Toren gegen die nach dem 3:0-Europa-League-Quali-Erfolg beim montenegrinischen Cupsieger Rudar Pljevlja sichtlich müde wirkenden Wiener belohnt.

Nach einem perfekten 50-m-Pass von Pasanen, startete Jantscher perfekt, hebelte damit die Abseitsfalle der Violetten aus und stellte auf 1:0.

Dabei war der 22-jährige Torschütze eigentlich schon für einen Wechsel vorgesehen gewesen, denn Leonardo hatte sich bereits für seinen Einsatz bereitgemacht.

Jantscher legt Assist drauf

Nicht einmal zwei Minuten später hieß es bereits 2:0, wobei wieder Jantscher seine Beine im Spiel hatte, diesmal als Flankengeber auf Alan, der per Kopf den Endstand fixierte.

Dass die Niederlage der Austria, die im ganzen Match nur eine einzige Torchance in der Nachspielzeit durch Barazite (92./daneben) vorfand, nicht noch höher ausfiel, hatte die Elf von Karl Daxbacher Tormann Grünwald zu verdanken, der sich auch noch bei einem Schuss von Leonardo auszeichnete (80.).

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