Gludovatz: "Bei solchen Fehlern brodelt es in mir"

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Peter Schöttel: "Wir sind sehr gut in die Partie gekommen und haben Gott sie Dank gleich ein Tor erzielt. In dieser Phase haben wir aber vier bis fünf gute Chancen ausgelassen. Es ist ärgerlich, dass wir uns wieder ein Gegentor eingefangen haben. Nach der Pause haben wir dann um den Ausgleich gebettelt. Wir haben aber schon in der Kabine das Gefühl gehabt, die bessere Mannschaft zu sein. Sicher war ich mir aber erst nach dem 4:1. Wir haben uns durch die unnötigen Niederlagen zuletzt selbst aus der Form gebracht. Diesmal haben wir uns aber endlich einmal einen Vorsprung nicht wegnehmen lassen."

Paul Gludovatz: "Die Aufbruchsstimmung nach dem glücklichen Sieg gegen Sturm hat es nur bei den Fans gegeben. Wir haben heute zwei völlig verschiedene Mannschaften gesehen. Die Grödiger haben gut kombiniert, schnell gespielt und bis zum Schluss gekämpft. Auf der anderen Seite standen wir mit unseren großen Problemen. Das Resultat ist am Ende klar und verdient. Gratulation an den Gegner. Wir hatten nur den Willen, das war unser einziger Hoffnungsschimmer. Im Endeffekt bin ich froh, dass wir nicht noch das eine oder andere Tor kassiert haben. Beim 3:1 habe ich schon gewusst, dass wir das Spiel nicht mehr hoch gewinnen werden. Wenn meine Spieler in der Abwehr solche Fehler begehen brodelt es in mir. Ich habe die ersten Trainingseinheiten bewusst schärfer und direkter im Ton gehalten , aber der Fortschritt kann nicht von heute auf morgen passieren. Viele haben nicht wahrhaben wollen, dass ich kein Messias bin und dass der Wunderwuzzi nicht wirkt."

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