Austria fügt Admia die erste Saison-Niederlage zu

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Die Admira hat in der siebenten Runde der Bundesliga zum ersten Mal eine Niederlage hinnehmen müssen.

Beim 0:1 (0:0) gegen die Wiener Austria hatte das Team von Cheftrainer Ernst Baumeister zwar die besseren Chancen, aber Alexander Gorgon avancierte mit seinem siebenten Saisontor zum Matchwinner einer wahren Hitzeschlacht.

Die Wiener traten von Beginn an dominant auf, erspielten aber wenige konkrete Torchancen, weil die Admira die Räume sehr eng machte.

Gefährlich wurde es daher zunächst am ehesten nach Standardsituationen, aber weder Vanche Sikov, noch Gorgon konnten die Vorlagen von Raphael Holzhauser im Tor unterbringen (3. bzw. 12.).

Ebner vergibt beste Chance

Die Gastgeber trauten sich erst nach einer Trinkpause mehr zu und übernahmen in weiterer Folge zunehmend das Kommando.

Thomas Ebner vergab die erste echte Chance der Niederösterreicher. Nach einem langen Pass von Christoph Schößwendter schoss Ebner den Ball aus spitzem Winkel am langen Eck vorbei (26.).

Schößwendter war es auch, der Robert Almer mit einem Distanzschuss aus gut 20 Metern prüfte. Der Team-Tormann konnte den Ball aber zur Seite parieren (35.).

Nach einem Freistoß verpasste der Admira-Kapitän das Leder an der 5-Meter-Linie nur knapp und vergab damit die letzte gute Möglichkeit zur Führung vor der Pause.

Elfmeter macht den Unterschied

Nach Seitenwechsel war es erneut die Austria, die erste Akzente setzen konnte. Nach einer Flanke von Christoph Martschinko köpfelte Alexander Grünwald den Ball knapp über das Tor von Jörg Siebenhandl (49.).

Austria-Flügelflitzer Olarenwaju Kayode tankte sich kurz darauf entlang der Torauslinie in den Strafraum und schaufelte den Ball aus spitzem Winkel weit über das Tor (56.).

Für die Führung benötigte die Austria allerdings einen Elfmeter. Gorgon verwandelte sicher, nachdem der eingewechselte Florian Neuhold Kevin Friesenbichler gefoult hatte (61.).

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In weiterer Folge beruhigte sich das Geschehen etwas. Bei hohen Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius beschränkte sich die Austria auf das Nötigste.

Zwierschitz hat den Ausgleich am Kopf

Chancen für die Admira wurden Mangelware. Erst in einer hektischen Schlussphase warf die Admira noch einmal alles nach vorne und versuchte vergeblich die erste Saisonniederlage abzuwenden.

Die größte Chance hierfür fand Stephan Zwierschitz in der ersten Minute der Nachspielzeit vor, als er völlig frei stehend aus fünf Metern zum Kopfball kam, aber erneut an Almer scheiterte. Der Kapitän der Veilchen hielt damit die schmeichelhaften drei Punkte für die Veilchen fest.

Mit dem Auswärtssieg überholte die Austria die punktegleicher Admira dank der besseren Tordifferenz und ist nun erster Verfolger des Tabellenführers Rapid.

Die Admira hingegen scheiterte dieses Mal an der fehlenden Effizienz.

Admira Austria
Ballbesitz 40% 60%
Zweikämpfe 43,3% 56,6%
Eckbälle 3 6
Torschüsse 10 13
Torschüsse außerhalb Strafraum 5 4
Torschüsse innerhalb Strafraum 5 9
Kopfballchancen 3 3
Abseits 2 2
Fouls 15 12
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