"Für uns ist absolut irrelevant, was war"

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Nach einem gelungenen Saisonstart will die Austria bei einem Angstgegner nachlegen. Der SV Grödig machte es den Violetten in den vergangenen Saisonen stets schwer.

Am Samstag (16.00 Uhr) hoffen die Gäste aus Wien zum Auftakt der 3. Runde auf einen vollen Erfolg am Unterberg. Die Salzburger erwischten ihrerseits aber ebenfalls einen gelungenen Start, sie wollen es dem Favoriten nicht leicht machen.

"Wir haben uns dort in der Vergangenheit immer schwergetan", wusste Austria-Trainer Thorsten Fink um die Bilanz seines neuen Vereins in Grödig. In vier Anläufen in der Bundesliga schauten bis dato nur zwei Unentschieden, jeweils in der vergangenen Saison, heraus.

"Wir stellen uns dieser Aufgabe"

Für Fink ist dies aber Schnee von gestern: "Für uns ist absolut irrelevant, was war. Wir schreiben eine neue Saison, wir stellen uns dieser Aufgabe."

Der Deutsche sah sein Team für die Aufgabe gerüstet. Grödig wurde in den jüngsten Partien beobachtet und analysiert. "Wir sind auf die Gegebenheiten vor Ort vorbereitet. Meine Mannschaft hat gut gearbeitet und weiß, was sie erwartet", sagte Fink.

Vor dem Derby gegen Rapid am 12. August soll der Gleichschritt mit dem im Champions-League-Play-off engagierten Erzrivalen gehalten werden. Die beiden Wiener Traditionsclubs halten derzeit beim Punktemaximum. Rapid spielt am Wochenende zu Hause gegen den WAC.

Schöttel warnt vor der Austria

Bei Grödig rechnet man sich aber auch gegen eine wieder euphorisierte Austria etwas aus. Die Salzburger sind nach den ersten beiden Runden 2015/16 ebenfalls noch ungeschlagen, schlugen Altach zu Hause und holten einen Punkt bei Sturm Graz. "Die Punkte sind natürlich sehr gut für uns. Wir haben immerhin gegen zwei Europacup-Starter gespielt", betonte Trainer Peter Schöttel.

Mit der Austria warte auf seine Mannschaft allerdings ein wesentlich härterer Prüfstein. "In den ersten zwei Spielen waren sie extrem gut organisiert und strukturiert. Außerdem harmonieren die Neuverpflichtungen sehr gut mit den Spielern, die schon da waren", sieht der Rapid-Rekordspieler die speziell defensiv stark verbesserte Austria auf einem guten Weg.

Erst 17 Schüsse ließen die "Veilchen" laut Bundesliga-Statistik bisher zu - die wenigsten aller Mannschaften. Und davon kamen nur zwei auf das Tor von Robert Almer. Auch das ist ligaweit der Topwert.

Grödig will "mutig nach vorne spielen"

Vor allem mit einem schnellen Umschaltspiel will Grödig die violette Ordnung aber ins Wanken bringen. "Wenn wir mutig nach vorne spielen, bin ich überzeugt, dass wir auch gegen die Austria unsere Möglichkeiten vorfinden", meinte Schöttel.

Bei Grödig könnte der diese Woche von den Schalke-Amateuren verpflichtete Pascal Itter erstmals im Kader stehen. Der Verein wartete am Freitag aber noch auf die Freigabe für den deutschen Verteidiger. Bei der Austria fehlen die verletzten Richard Windbichler, Jens Stryger Larsen und Ronivaldo.

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