Austrias Strafraum war tabu

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2. Runde: Heatmaps, Taktiktafeln und Stat-Check

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"Wo läuft denn der schon wieder herum?"

Eine Frage, die so mancher Fußball-Fan im Stadion zu fragen geneigt ist.

Hier gibt es die Antworten darauf im Detail. Die Heatmaps aller Bundesliga-Spiele der aktuellen Runde. Sie zeigen an, wo genau die jeweiligen Spieler im Ballbesitz waren.

In der ursprünglichen Form sind alle eingesetzten Spieler markiert und werden angezeigt. Mit einem Klick auf die Mannschaft werden alle Spieler der Mannschaft demarkiert und nicht mehr angezeigt. Danach können einzelne oder auch mehrere Spieler beliebig ausgewählt werden.

Egal, welches Team ausgewählt ist, links befindet sich das eigene, rechts das gegnerische Tor.

Und auch die Taktiktafel stellen wir zur Verfügung. Der allumfassende Arbeitsnachweis jedes einzelnen Spielers. Pässe, Torschüsse, Dribblings, Fouls und vieles mehr. Hier kann man ein Spiel wirklich in alle Einzelheiten zerlegen!

NEU in dieser Saison ist der Stat-Check. Hier kann man ganz genau nachlesen, wie der jeweilige Spieler agiert hat. Ballkontakte, Zweikampfwerte, Torschüsse... Alles, was das Herz begehrt!

Tore: Tadic (73.)  bzw. Maak (41.)

Gelbe Karten: Kienast bzw. Strobl, Kerschbaum

Rote Karte: Potzmann (82.)

  • Es machte nicht nur beim Betrachten den Eindruck, dass Donis Avdijaj einen weiten Aktionsradius hatte - seine Heatmap beweist es auch.
  • Der SV Grödig war weitestgehend mit Defensivarbeit beschäftigt. In der Grazer Hälfte weist die Heatmap doch einige Lücken auf.

  • Eines konnte man Sturm diesmal nicht vorwerfen: Dass sie nicht aus allen Lagen abzogen. 25 Torschüsse sagen alles. Dies zeigt auch die Taktiktafel ganz gut.
  • Die Fehlpass-Grafik des SV Grödig zeigt, dass es die Salzburger immer wieder mit weiten Bällen in die Tiefe probierten.

STAT-CHECK SK STURM GRAZ

STAT-CHECK SV GRÖDIG

Tore: Shikov (29.), Kayode (60.), Gorgon (71./Elfmeter) bzw. Cesar Ortiz (33.)

Gelbe Karten: Grünwald bzw. Hofbauer, Netzer

  • Raphael Holzhauser ist zwar auf dem Papier zentral aufgestellt. Anscheinend hat er auch keine Vorliebe für eine bestimmte Seite, auf der er aushilft. Denn der Austrianer war überall zu finden. Ganz hinten genauso wie auf den Seiten.
  • Die Altacher machten das nicht schlecht. Defensiv gut stehen und schnelle Gegenstöße. Dass der gegnerische Strafraum dabei aber relativ verwaist blieb, zeigt die Übersicht bei den Vorlarbergern. Mit der Strafraumgrenze war Schluss - links, rechts und zentral.

  • Erfolgreiche Flanken? Fehlanzeige. Gerade bei so schnellen Außenspielern, die den Ball zur Mitte bringen, sollte bei der Austria mehr herausschauen. Selbst aus Standardsituationen kam nur eine Hereingabe an. Da gibt es Verbesserungsbedarf. Beruhigend für die Violetten: Bei Altach war es um keinen Deut besser.
  • Schon früh abgefangene Bälle rund um den Mittelkreis brachten die Altacher unverhofft oft ins Spiel und erleichterten das Erspielen von Chancen trotz defensiver Ausrichtung. Vor allem in Halbzeit eins, danach riss bei den Vorarlbergern ein wenig der Faden.

STAT-CHECK FK AUSTRIA WIEN

STAT-CHECK SCR ALTACH

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: Janeczek, Gebauer bzw. Putsche, Tschernegg

Gelb-Rote Karte: Filipovic

BEACHTLICH:

  • Antreiber im Spiel der Wolfsberger war diesmal Peter Tschernegg, der als zentraler Mittelfeldspieler überall zu finden war und zudem mit 78 Ballkontakten glänzte.
  • Kragl-Ersatz Alberto Prada machte bei seinem Bundesliga-Debüt eine ordentliche Partie und beackerte die gesamte linke Seite.

BEACHTLICH:

  • Schnell und direkt nach vorne wollte die SV Ried spielen. Ein löblicher Vorsatz, nur die Umsetzung wollte nicht klappen. Ein Klick auf alle Zuspiele der Innviertler zeigt, wie viele Fehlpässe (rot) den Spielfluss störten.
  • Flankenmann Manuel Seidl: Der WAC-Profi kam in der 67. Minute ins Spiel, offenbar mit dem Auftrag einige lange Bälle in den Strafraum zu spielen.

STAT-CHECK SV RIED

STAT-CHECK WOLFSBERGER AC

Tore: Oberlin (66.) bzw. Petsos (15.), Schwab (33.)

Gelbe Karten: Schmitz, Atanga, Pires bzw. Schaub, Kainz

BEACHTLICH:

  • Salzburg mit dem üblichen Problem - viel durch die Mitte versucht, in der Offensive waren die Flügel meist verwaist.
  • Louis Schaub war sehr viel unterwegs und hat auch in der Defensive immer wieder ausgeholfen.

BEACHTLICH:

  • Rapid hat die gefährliche Zone sehr gut zugemacht, im und rund um den Strafraum kamen so gut wie überhaupt keine Pässe der Salzburger an.
  • Mario Sonnleitner, diesmal als Kapitän des SCR im Einsatz, war defensiv ganz stark unterwegs - sehr viele positive Aktionen.

STAT-CHECK RED BULL SALZBURG

STAT-CHECK SK RAPID WIEN

Tore: Knasmüllner (31.), Vastic (69.) bzw. Pink (88.)

Gelbe Karten: Ebner, Blutsch, Grozurek bzw. Prietl

BEACHTLICH:

  • Markus Blutsch erwies sich in seiner Rolle als zentraler, offensiver Mittelfeldspieler der Admira als überaus umtriebig.
  • Die Zentrale war fest in der Hand von Mattersburgs Jano, der vor allem im Spielaufbau viel am Ball war.

BEACHTLICH:

  • Die Admira kam in erster Linie nach langen Pässen zu ihren Abschlüssen.
  • Mattersburg-Youngster Sven Sprangler war überaus passsicher und leistete sich kaum einen Ballverlust.

STAT-CHECK ADMIRA WACKER

STAT-CHECK MATTERSBURG

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