Kühbauer: "Wir wollen uns gut präsentieren"

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Bundesliga-Schlusslicht WAC kehrt am Samstag (18.30 Uhr) in der tipico Fußball-Bundesliga gegen Mattersburg auf das bevorzugte heimisches Terrain zurück.

Nach dem befreienden 2:1-Heimsieg gegen Rapid folgte in der Fremde die Ernüchterung, bei Sturm (0:2) und in Grödig (0:1) gab es weder Torerfolg noch Punkt. Daher halten die Wolfsberger weiter bei nur neun Zählern, acht davon jedoch daheim geholt.

"Wir wollen uns gut präsentieren"

Coach Dietmar Kühbauer hatte seine Truppe zuletzt zusätzlich aufbauen müssen, fiel das Grödiger Tor doch erst in der allerletzten Aktion des Spiels. "Das ist aber jetzt aus den Köpfen draußen", meinte der Burgenländer vor dem Spiel gegen seinen Ex-Club.

"Das ist jetzt ein Heimspiel, ein komplett anderes Spiel." Eine weitere Niederlage sei nicht erlaubt. "Natürlich müssen wir jetzt punkten. Wir wollen uns gut präsentieren."

Das erste Saisonduell mit den Mattersburgern gewannen diese daheim 1:0, die übrigen vier Erstliga-Duelle der beiden Clubs hatten in der Saison 2012/13 stattgefunden.

Kühbauer blieb nicht verborgen, dass Mattersburg wie meist der Aufsteiger zumindest bisher stark auftritt. "Sie haben sehr gute Einzelspieler, sind vor allem auf den Außenbahnen gut", meinte Kühbauer. "Sie haben große Spieler, bei Kopfbällen müssen wir aufpassen."

Weg vom Tabellenende

Sechs Runden sind heuer noch zu spielen, in denen der WAC vom Tabellenende wegkommen könnte. Nur ein Punkt fehlt auf Ried, auf das achtplatzierte Altach sind es aber schon sechs.

Einen Marschplan bis für die verbleibenden Spiele 2015 hat Kühbauer nicht. "Natürlich hätte ich da am liebsten 18 Punkte. Aber ich bin kein Prophet, wenn ich sage, dass wir auch zu Weihnachten eher weiter unten in der Tabelle sein werden."

Mattersburg hat mit dem Abstieg derzeit nichts zu tun. Als Fünfter liegt das Team von Ivica Vastic gleichauf mit dem Vierten Admira nur drei Zähler hinter Rapid. Vor drei Wochen war die Auswärtsaufgabe gegen die Rieder eine ähnliche und wurde mit einem 1:0-Sieg bewältigt.

Überhaupt waren die Mattersburger auswärts in der Liga nicht unerfolgreich, nach dem 26. September sind sie immer mit etwas Zählbarem heimgekommen.

"Werden unsere Chancen bekommen"

Unterschätzen will Vastic den WAC nicht. "Sie sind aggressiv und kompakt, defensiv gut. Sie werden auch auf Konter lauern. Die Mannschaft ist gefährlich, sie werden kämpfen bis zum Umfallen."

Nicht zuletzt aufgrund der Tabellensituation Österreichs ist die Equipe des einzigen EM-Torschützen allerdings sicher in der Position, eher abwarten zu können. "Wir werden unsere Möglichkeiten bekommen", sagte Vastic daher.

Mattersburg hat 13 Punkte mehr als der WAC auf dem Konto. Die Arbeit von Vastic wurde zuletzt auch durch die Einberufung des davon sichtlich angespornten Karim Onisiwo in das Trainingslager von Österreichs Nationalteam nächste Woche in Spanien aufgewertet.

"Das ist für uns alle eine Auszeichnung, für die gesamte Mannschaft. Das ist Motivation für jeden", erläuterte der 46-jährige Mattersburg-Betreuer.

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