13. Runde: Heatmaps, Taktiktafeln und Stat-Check

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"Wo läuft denn der schon wieder herum?"

Eine Frage, die so mancher Fußball-Fan im Stadion zu fragen geneigt ist.

Hier gibt es die Antworten darauf im Detail. Die Heatmaps aller Bundesliga-Spiele der aktuellen Runde. Sie zeigen an, wo genau die jeweiligen Spieler im Ballbesitz waren.

In der ursprünglichen Form sind alle eingesetzten Spieler markiert und werden angezeigt. Mit einem Klick auf die Mannschaft werden alle Spieler der Mannschaft demarkiert und nicht mehr angezeigt. Danach können einzelne oder auch mehrere Spieler beliebig ausgewählt werden.

Egal, welches Team ausgewählt ist, links befindet sich das eigene, rechts das gegnerische Tor.

Und auch die Taktiktafel stellen wir zur Verfügung. Der allumfassende Arbeitsnachweis jedes einzelnen Spielers. Pässe, Torschüsse, Dribblings, Fouls und vieles mehr. Hier kann man ein Spiel wirklich in alle Einzelheiten zerlegen!

NEU in dieser Saison ist der Stat-Check. Hier kann man ganz genau nachlesen, wie der jeweilige Spieler agiert hat. Ballkontakte, Zweikampfwerte, Torschüsse... Alles, was das Herz begehrt - und sortierbar vom besten zum schlechtesten Akteur einer Mannschaft!

Tore: Prosenik (74.); M. Hofmann (53./ET), Friesenbichler (89.)

Gelbe Karte: Dibon bzw. Almer, Windbichler, Martschinko, Vukojevic

BEACHTLICH:

  • Der Vergleich in der Heatmap macht sicher: Kainz macht auf der linken Seite gemeinsam mit Stangl jede Menge Betrieb. Ein Pendant auf der rechten Rapid-Seite gibt es nicht. Was wohl auch der Tatsache geschuldet ist, dass es Schaub immer wieder ins Zentrum zieht.
  • Entgegen der jüngsten Kritik: Die Einsatzzone von Austrias zentralem Trio - Holzhauser, Grünwald und Kehat macht deutlich, dass die Austria im Derby viel Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte aufzuweisen hatte.

BEACHTLICH:

  • Ein Schlüssel zum Sieg war die Zweikampf-Stärke der Austria, die fast 60 Prozent für sich entschied. Federführend dabei Rotpuller (92,31%), Windbichler (80,0) und Grünwald (80,0).
  • Gleiche Statistik, andere Mannschaft: Jelic mit einer ganz schwachen Leistung. Die Solospitze der Grünen verlor alle seine zehn Zweikämpfe. Zehn Ballkontakte belegen, wie sehr der Stürmer in der Luft gehangen ist.

STAT-CHECK

Tore: Soriano (8.), Keita (32.) bzw. Möschl (27.)

Gelbe Karte: Miranda bzw. Polverino, Trauner, Elsneg, Gavilan

BEACHTLICH:

  • Von allen Salzburgern blieb Takumi Minamino am unauffälligsten. Der Japaner brachte es auf lediglich 33 Ballkontakte und keinen einzigen Torschuss oder Torschussvorlage. Dementsprechend schwach befleckt ist seine Heatmap.

  • Ried-Coach Paul Gludovatz machte es im und vor dem Strafraum mit seinen drei Innenverteidigern Nico Antonitsch, Bernhard Janeczek und Thomas Reifeltshammer sowie den beiden Sechsern Gernot Trauner und Michel Polverino extrem eng. Trotzdem gelang es Salzburg immer wieder, sich dort durchzukombinieren. Zum Beispiel beim Siegestor.

BEACHTLICH:

  • Jonatan Soriano erzielte nicht nur sein 100. Bundesliga-Tor, sondern kurbelte mit seinen Pässen auch immer wieder das Kombinationsspiel der Salzburger an. Dazu ließ er sich im Sinne einer hängenden Spitze oft in Richtung Mittelfeld zurückfallen.

  • Das Gegenpressing der Salzburger zwang Ried zu unglaublich vielen Fehlpässen. Sieht man sich alle Zuspiele der "Wikinger" an, so überwiegt eindeutig die Farbe Rot. Mehr als jeder zweite Pass der Gludovatz-Elf kam nicht an (50,5 %).

STAT-CHECK

Tore: Offenbacher (60.), Kienast (69.)

Gelbe Karte: Madl bzw. Rabitsch, Zündel, Drescher

BEACHTLICH:

  • Daniel Offenbacher und Roman Kienast haben eine alles andere als auffällige Heatmap. Dafür traten sie als Torschützen in Erscheinung, als sie goldrichtig standen.
  • Issiaka Ouédraogo schoss letzte Woche noch Rapid per Traumtor ab. Diese Woche hing der Stürmer aus Burkino Faso bei zahmen "Wölfen" überwiegend in der Luft.

BEACHTLICH:

  • Michael Madl zeigte einen tadellosen Auftritt. Sechs Balleroberungen und über 80 Prozent gewonnener Zweikämpfe untermauern die starke Vorstellung, die einzig durch seine 5. Gelbe Karte getrübt wird.
  • Es war nicht der Tag des WAC-Verteidigers Dario Baldauf: Er gewann nicht einmal 15 Prozent seiner Zweikämpfe. Seine verhängnisvolle zu kurz geklärte Freistoßflanke leitete letztlich die Niederlage ein.

STAT-CHECK

Tore: keine

Gelbe Karten: Denner, Schütz, Wallner

BEACHTLICH:

  • Die Heatmap verdeutlicht die Spielanteile beider Mannschaften. Während Grödig oft in den eigenen Strafraum gedrängt wurde, fand sich die Admira deutlich häufiger in der gegnerische Hälfte wieder.

  • Die Admira versuchte es oft über die Außenbahnen. Ebner machte auf der rechten Seite richtig Dampf, während Spiridonovic die Grödiger am linken Flügel ständig beschäftigte.

BEACHTLICH:

  • In der schwachen ersten Hälfte ging kein einziger Schuss direkt aufs Tor. Erst nach der Pause zielten beide Mannschaften etwas besser. Starkl scheiterte kurz nach dem Seitenwechsel (49.) für die Admira an Strasser,  den ersten Torschuss der Gäste ließ Brauer in Minute 65 los. Am Ende schossen die Hausherren drei Mal und die Grödiger zwei Mal auf das gegnerische Tor.

  • Torhüter im Fokus. Beide Goalies hielten ihr Tor sauber. Sie wurden zwar nur selten geprüft (siehe oben), waren dann aber immer zur Stelle. Admiras Siebenhandl hielt schwer zu haltende Bälle von Brauer bzw. Sulimani und hielt so in seinem 100. Bundesliga-Spiel seinen Kasten sauber. Grödigs Strasser, der Swete ersetzte, rettete vor allem in der Schlussphase mit einigen Paraden das Remis.

STAT-CHECK

Tore: Mahrer (39.), Bürger (86.) bzw. Luxbacher (22.)

Gelbe Karte: Röcher, Farkas bzw. Schilling, Schreiner, Jäger, Lukse

Gelb-Rote Karte: Pöllhuber (74.)

BEACHTLICH:

  • Lettands Nationalspieler Vitalijs Maksimenko war bei den Burgenländern einer der Aktivposten, wie seine Heatmap zeigt. Überhaupt zeigten sich die Außenverteidiger der Mattersburger angriffslustig, auch Patrick Farkas auf der rechten Seite. 
  • Die Altacher verfolgten gegen den Aufsteiger eine Defensiv-Taktik. Die Heatmap zeigt, wie tief Damir Canadi seine Abwehr verteidigen ließ. Nach vorne ging es hauptsächlich über die rechte Flanke.

BEACHTLICH:

  • Weiterer Beleg für die extreme Spielausrichtung Altachs: In der gegnerischen Hälfte hatten die Vorarlberger lediglich sieben Defensiv-Aktionen. Von Fore-Checking keine Spur.
     
  • Untergetaucht: 77 Minuten stand Manuel Prietl für den SV Mattersburg am Platz. In dieser Zeit spielte er gerade einmal acht Pässe. Unglaublich wenig für einen Mittelfeldspieler. Zum Vergleich: Jano brachte es auf 69 Zuspiele.

STAT-CHECK

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