Admira gegen Grödig und das 0:8

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Das Duell der beiden "Bullen"-Opfer

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Wenn am Samstag Admira Wacker den SV Grödig empfängt (18.30 Uhr), dann stehen einander in der 13. Runde auch jene zwei Bundesligateams gegenüber, die gegen Salzburg schon mit 0:8 unter die Räder kamen.

Bei der Admira sind die Eindrücke der Vorwoche noch denkbar frisch, der Fokus liegt wohl auf Rehabilitierung. Sonst droht dem Tabellenführer der 8. Runde ein weiterer Rückfall.

"Es wird entscheidend sein, ob es uns gelingt, die 8:0 Auswärtsniederlage aus den Köpfen der Spieler zu bekommen", meinte Trainer Ernst Baumeister.

"Wir werden versuchen, wieder auf unseren vor dem Spiel gegen Salzburg eingeschlagen Weg zurückzukehren. Ich bin überzeugt, dass uns das gegen Grödig gelingt, und dann werden die drei Punkte auch in der Südstadt bleiben."

"Wir haben die bittere Niederlage abgehakt"

Abwehrmann Thomas Ebner bestätigte, einen freien Kopf zu haben.

"Wir haben die bittere Niederlage gegen Salzburg abgehakt und eine konzentrierte Trainingswoche hinter uns", sagte er.

"Grödig dürfen wir auf keinen Fall unterschätzen, denn diese Mannschaft hat Qualität."

Im ersten Saisonduell gab es in Salzburg einen 3:2-Erfolg der Baumeister-Elf. "So spannend wollen wir es diesmal nicht machen. Wir spielen mit unseren Fans im Rücken auf Sieg", erklärte Ebner.

Grödig noch ohne Auswärtssieg

Grödig das in der Fremde bisher in sechs Spielen nur einen Punkt (1:1 in Graz) holte und in dieser Wertung Ligaschlusslicht ist, muss seine Auswärtsbilanz dringend aufbessern.

Nur so kann der Plan von Trainer Peter Schöttel, den Acht-Punkte-Rückstand auf die Admiraner schmelzen zu lassen, aufgehen.

"Wir wollen und müssen den Abstand zum Gegner verringern", betonte Schöttel, der hochmotivierte Südstädter erwartet: "Es ist ein sehr wichtiges Spiel, die Admira wird alles versuchen, um sich für die Niederlage in Salzburg zu rehabilitieren."

Schlager ersetzt Swete im Tor

Selbst wenn das 1:2 bei der Austria seiner Truppe am vergangenen Wochenende keine ähnliche Dimensionen wie das 0:8 der Admira hatte - das eigene "Bullen"-Debakel datiert zudem bereits vom 10. August 2014 - mahnte auch er klare Verbesserungen ein.

"Ich erwarte eine Reaktion, denn ich war mit der Leistung meiner Mannschaft gegen die Austria überhaupt nicht zufrieden", betonte Schöttel.

Einer, der das 0:1 mit einem Geschenk erst ermöglichte, erhält dazu keine Gelegenheit: Goalie Rene Swete wurde am Montag vom Verein freigestellt, für ihn wird Alexander Schlager zwischen den Pfosten stehen.

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