11. Runde: Heatmaps, Taktiktafeln und Stat-Check

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"Wo läuft denn der schon wieder herum?"

Eine Frage, die so mancher Fußball-Fan im Stadion zu fragen geneigt ist.

Hier gibt es die Antworten darauf im Detail. Die Heatmaps aller Bundesliga-Spiele der aktuellen Runde. Sie zeigen an, wo genau die jeweiligen Spieler im Ballbesitz waren.

In der ursprünglichen Form sind alle eingesetzten Spieler markiert und werden angezeigt. Mit einem Klick auf die Mannschaft werden alle Spieler der Mannschaft demarkiert und nicht mehr angezeigt. Danach können einzelne oder auch mehrere Spieler beliebig ausgewählt werden.

Egal, welches Team ausgewählt ist, links befindet sich das eigene, rechts das gegnerische Tor.

Und auch die Taktiktafel stellen wir zur Verfügung. Der allumfassende Arbeitsnachweis jedes einzelnen Spielers. Pässe, Torschüsse, Dribblings, Fouls und vieles mehr. Hier kann man ein Spiel wirklich in alle Einzelheiten zerlegen!

NEU in dieser Saison ist der Stat-Check. Hier kann man ganz genau nachlesen, wie der jeweilige Spieler agiert hat. Ballkontakte, Zweikampfwerte, Torschüsse... Alles, was das Herz begehrt - und sortierbar vom besten zum schlechtesten Akteur einer Mannschaft!

Tore: Stangl (18.) bzw. Minamino (43.), Schwegler (64.)

Gelbe Karte: S. Hofmann, Auer, Jelic bzw. Schwegler, Soriano, Reyna

BEACHTLICH:

  • Beide Teams versuchten es mehr über die linke Seite, was man an der Heatmap sehr gut erkennen kann.

BEACHTLICH:

  • Stefan Stangl war der auffälligste Rapidler, das beweisen auch seine 79 Ballkontakte.
  • Jonatan Soriano feuerte gleich sechsmal auf das Tor ab. Einer wurde geblockt, einer ging daneben und vier landeten am Tor. Den Weg ins Gehäuse fand aber keiner.

STAT-CHECK

Tore: Sulimani (56., 68.), Venuto (80.)

Gelbe Karten: Strobl, Brauer, Maak, Djuric, Kerschbaum bzw. Hadzic, Kamavuaka

BEACHTLICH:

  • Kienasts Stärken liegen vor allem im und rund um den Strafraum. Doch wie die Heatmap zeigt, konnte der Angreifer in seinem 200. Bundesliga-Spiel nur fernab dieser Zone in Szene gesetzt werden.
  • Auf Seiten der Grödiger ist spannend, wie sehr sich der Einsatzbereich des flinken Venuto über das ganze Feld verteilt. Lediglich eine leichte Rechtslastigkeit ist festzustellen.

BEACHTLICH:

  • Der Blick in die Zahlen lässt nur schwer erahnen, was Foda dazu bewogen hat, Schick noch vor der Pause rauszunehmen. Augenscheinlich ist zumindest, dass der Grazer bis dahin alle seine vier Zweikämpfe vorloren hat. Ersatz Dopras hat es mit einer 1:6-Zweikampf-Bilanz (14,29%) aber auch nicht viel besser gemacht.
  • Bei seinem Zaubertor zum 2:0 hat Sulimani sein Ziel ganz genau eingestellt. Bei seinen Zweikämpfen jedoch weniger. Mit fünf begangenen Fouls war er der "fleißigste" Übeltäter auf dem Grün. Allerdings ohne dafür mit Gelb verwarnt zu werden. Dabei hatte Schiri Schörgenhofer ganze acht Mal den Karton verwendet.

STAT-CHECK

Tore: Tajouri (18.) bzw. Kayode (43.), Koch (65.)

Gelbe Karte: Pöllhuber, Harrer, Netzer bzw. Rotpuller, Koch, Friesenbichler

BEACHTLICH:

  • Die Austria hatte zwar mehr Ballbesitz, zumeist jedoch in der eigenen Hälfte. Im Vergleich dazu befand sich Altach mehr in der gegnerischen Spielfeldhälfte.
  • Die Außenverteidiger der Austria, Christoph Martschinko und Fabian Koch, agierten auffällig defensiv und stießen kaum in die gegnerische Hälfte nach vorne.

BEACHTLICH:

  • Raphael Holzhausers Stats können sich sehen lassen. 78 Ballkontakte waren die meisten aller Spieler, zudem brillierte er mit einer perfekten Zweikampfquote und fast 80 Prozent angekommenen Pässen.
  • Ismael Tajourji versuchte es gegen seinen Stammverein aus den ungewöhnlichsten Positionen. Vier Distanzschüsse wurden geblockt, von der Eckfahne versenkte er den Ball im Netz.

STAT-CHECK

Tore: Zwierschitz (8.), Sax (77.), Starkl (81.), Toth (87.)

Gelbe Karte: Höller bzw. D. Toth

BEACHTLICH:

  • Markus Pink hielt sich äußert wenig im Strafraum auf. Nie ein gutes Zeichen für einen Stürmer.

BEACHTLICH:

  • Ein Tor, zwei Assists, zwei Torschüsse, drei Torschussvorlagen, 62 Ballkontakte (für einen Angreifer tin Top-Wert), positive Zweikampf- und Pass-Statistik - Dominik Starkls starke Leistung in Zahlen ausgedrückt.
  • Die Admira nahm sich vor, Jano bewusst aus dem Spiel zu nehmen. Der Plan ging voll auf, der Spanier kam nur auf 65 Ballkontakte - für seine Verhältnisse ein äußert niedriger Wert.

STAT-CHECK

Tore: Drescher (39.) bzw. Kragl (44.)

Gelbe Karte: Silvio bzw. Polverino, Bergmann, Antonitsch

BEACHTLICH:

  • Der WAC bombardierte den Gäste-Strafraum mit Flanken, die Duos Standfest/Zündel bzw. Palla/Jacobo waren dort hochaktiv. Einzig die Präzision ließ zu wünschen übrig, nur eine von zehn aus dem Spiel heraus fand einen Mitspieler. Die Standardausbeute (4/11) war zwar nur leicht besser, sorgte aber für das Kärntner Tor.

  • Rieds Heatmap füllt beinahe den gesamten Platz aus: Nur im WAC-Strafraum ist gähnende Leere, Synonym für die offensivschwachen Innviertler. Der rote Spot im eigenen 16er steht für die Abwehrschlacht.

BEACHTLICH:

  • Es war nicht der Tag der WAC-Doppelspitze Hellquist/Quedraogo: Achtmal kam das Sturmduo zum Abschluss, sechs Mal fand der Ball nicht einmal den Weg auf das Tor, am verhängnisvollsten bei Hellquists Fehlversuch vom 5er.

  • Ried-Trainer Paul Gludovatz ärgerte sich nach dem Spiel vor allem über die hohe Fehlpassquote. Ein Blick auf die rot durchzogene Taktiktafel zeigt: Völlig zurecht. Fast jeder dritte Pass bedeutete einen Ballverlust. 120 Fehlpässe bei nur 167 angekommenen Bällen resultiert in einer mickrigen Passquote von 58,6 Prozent.

STAT-CHECK

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