1. Runde: Heatmaps, Taktiktafeln und Stat-Check

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"Wo läuft denn der schon wieder herum?"

Eine Frage, die so mancher Fußball-Fan im Stadion zu fragen geneigt ist.

Hier gibt es die Antworten darauf im Detail. Die Heatmaps aller Bundesliga-Spiele der aktuellen Runde. Sie zeigen an, wo genau die jeweiligen Spieler im Ballbesitz waren.

In der ursprünglichen Form sind alle eingesetzten Spieler markiert und werden angezeigt. Mit einem Klick auf die Mannschaft werden alle Spieler der Mannschaft demarkiert und nicht mehr angezeigt. Danach können einzelne oder auch mehrere Spieler beliebig ausgewählt werden.

Egal, welches Team ausgewählt ist, links befindet sich das eigene, rechts das gegnerische Tor.

Und auch die Taktiktafel stellen wir zur Verfügung. Der allumfassende Arbeitsnachweis jedes einzelnen Spielers. Pässe, Torschüsse, Dribblings, Fouls und vieles mehr. Hier kann man ein Spiel wirklich in alle Einzelheiten zerlegen!

NEU in dieser Saison ist der Stat-Check. Hier kann man ganz genau nachlesen, wie der jeweilige Spieler agiert hat. Ballkontakte, Zweikampfwerte, Torschüsse... Alles, was das Herz begehrt!

Tore: Pink (57.), Ibser (93.); Keita (83.)

Gelbe Karten: Sprangler bzw. Schmitz

BEACHTLICH:

  • Karim Onisiwo war ein ständiger Unruheherd. Der 23-Jährige war sehr viel unterwegs, was auch seine Heatmap eindeutig beweist.
  • Naby Keita war nicht nur einer der auffälligsten Spieler der Salzburger, sondern auch die absolute Schaltzentrale im Mittelfeld. Zudem gelang ihm der zwischenzeitliche Ausgleich.

BEACHTLICH:

  • Jonatan Soriano stand gegen Mattersburg zum 100. Mal in der Bundesliga in der Startelf. Der Spanier gab fünf Torschüsse ab, einen Treffer verhinderte aber zwei Mal Aluminium.
  • Patrick Farkas hatte mit 77 Ballkontakten die meisten seiner Mannschaft. Auch sonst war der 22-jährige Kapitän eine wichtige Säule beim überraschenden 2:1-Heimerfolg.

STAT-CHECK SV MATTERSBURG:

STAT-CHECK RED BULL SALZBURG:

Tore: Kainz (48.), Beric (84.), Schaub (89.)

Rote Karte: Kragl (28.)

BEACHTLICH:

  • Ried war klar unterlegen. Die "Wikinger" haben sich hinten einschnüren lassen und waren offensiv kaum vorhanden. Die Heatmap verdeutlicht das: Die einzigen roten Flecken sind im und um den eigenen Strafraum herum.
     
  • Rapid hatte vor allem das Zentrum fest im Griff. Petsos (126) und Schwab (122) hatten nicht nur die meisten Ballkontakte, sondern auch einen riesigen Aktionsradius.

BEACHTLICH:

  • Außerhalb des Strafraums hatten beide Teams gleich viele Torschüsse, Rapids Überlegenheit wird vor allem ersichtlich, wenn man sich die Versuche innerhalb des 16ers ansieht. Hier steht es nämlich 15:3. Auch alle drei Tore der Grün-Weißen fielen innerhalb der Box.

  • Ried kam kaum nach vorne, dementsprechend sind erfolgreiche Pässe im Angriffsdrittel Mangelware. Ganz anders sieht die Sache bei den Hütteldorfern aus, deren erfolgreiche Zuspiele den Strafraum der Oberösterreicher regelrecht belagerten.

STAT-CHECK SK RAPID

STAT-CHECK SV RIED

Tore: Tadic (56.); Starkl (45.)

Gelbe Karten: Offenbacher, Piesinger, Dobras;  Lackner

Gelb-Rot: Starkl (67./wiederholtes Foulspiel)

BEACHTLICH:

  • Thorsten Schick hielt sich fast nur in der gegnerischen Hälfte auf, was man an seiner Heatmap erkennen kann.

  • Wie tief die Admira stand, sieht man an der Heatmap des Teams. In der eigenen Hälfte gibt es viele rote Flecken, in der gegnerischen hingegen fast keine.

BEACHTLICH:

  • Wilson Kamavuaka präsentierte sich in den Zweikämpfen sehr stark. Kein einziges seiner Tacklings blieb erfolglos.

  • Bei Donis Avdijaj wechselten sich Licht und Schatten ab. Acht Pässe brachte er an den Mann, er leistete sich aber auch zwölf Fehlpässe.

STAT-CHECK SK STURM

STAT-CHECK ADMIRA

Tore: Brauer (67.), Strobl (74.) bzw. Aigner (16.)

Gelbe Karten: Wallner (35.), Strobl (82.) bzw. Salomon (61.)

BEACHTLICH:

  • Tobias Kainz dominierte auf seiner rechten Außenbahn und war auf der gesamten rechten Seite sehr präsent. Dies zeigte sich auch daran, dass viele Grödiger Angriffe über Kainz liefen.
  • Die Heatmap der Altacher ist ein klarer Beweis für die Passivität der Gäste. In der gegnerischen Hälfte sind kaum rote Stellen zu finden.

BEACHTLICH:

  • Die beiden Debüt-Torschützen der Grödiger zeigten sich sehr effizient. Beide brachten jeweils ihren ersten und einzigen Schuss der Partie im gegnerischen Gehäuse unter. Auch bei den Gästen nützte Torschütze Aigner seine einzige Gelegenheit des Spiels eiskalt aus.
  • Gegenteilig verlief der Saisonauftakt für Grödigs Altstar Roman Wallner, der mit sechs Torschüssen zwar die meisten aller Akteure aufwies, in die Torschützenliste konnte sich der 33-Jährige aber nicht eintragen.

STAT-CHECK SV GRÖDIG

STAT-CHECK SCR ALTACH

Tore: Gorgon (37.), Grünwald (59.)

Gelbe Karten: Kofler (35.), Trdina (48.); Vukojevic (20.)

Rote Karte: Silvio (70.)

BEACHTLICH:

  • Peter Tschnernegg war auf dem gesamten Spielfeld zu finden, was man anhand seiner Heatmap gut sehen kann.
  • Joachim Standfest baute über seine rechte Seite viel Druck auf und schaltete sich immer wieder in die Offensive ein.

BEACHTLICH:

  • Robert Almer hatte einen ruhigen Abend: Nur ein einziger der neun Torschüsse des WAC landete auf seinem Kasten.
  • Fabian Koch agierte äußert zweikampfstark, er gewann sechs direkte Duelle und musste sich nur ein einziges Mal geschlagen geben.

STAT-CHECK WAC

STAT-CHECK AUSTRIA

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