Auf dem Prüfstand

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"Admira ist eine unangenehme Mannschaft"

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Sturm Graz bekommt es in der achten Runde der Fußball-Bundesliga mit einem Angstgegner zu tun.

In der UPC-Arena wartet am Samstag die Admira, die gegen die Steirer schon seit sechs Duellen ungeschlagen ist. Diese Bilanz kommt laut Trainer Darko Milanic nicht von ungefähr. "Das ist eine extrem schnelle und unangenehme Mannschaft."

Sturm voller Selbstvertrauen

Deshalb habe man sich auf die Südstädter "speziell" vorbereitet, sagte der Slowene, ohne Details zu verraten. Allzu groß ist der Respekt der "Blackys" vor den Niederösterreichern aber auch wieder nicht, schließlich tankte man zuletzt mit dem Auswärtssieg gegen Red Bull Salzburg gehörig Selbstvertrauen.

"Da haben wir gut gespielt, und das wollen wir gegen die Admira wieder zeigen. Wir brauchen unbedingt diese drei Punkte", forderte Milanic, dessen Truppe in den jüngsten fünf Partien nur eine Niederlage kassierte.

Insider-Informationen über die Südstädter erhielt der Sturm-Betreuer von Thorsten Schick, der in der vergangenen Saison noch für die Admira gespielt hatte.

"Sie zeichnet ein gutes Trainerteam, eine gute Einkaufspolitik mit geringen Mitteln und eine Politik des Einsatzes junger Spieler aus", erzählte der Offensivakteur.

Admira will "Flügel stutzen"

Sein ehemaliger Coach Walter Knaller ist sich bewusst, welch große Auswirkungen der Sieg in Salzburg auf die Sturm-Kicker haben kann.

"Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass man Flügel bekommt, wenn man Salzburg schlägt. Aber diese Flügel müssen wir ihnen stutzen", forderte der Admira-Betreuer.

Mit dem bisherigen Saisonabschneiden seiner Mannschaft ist Knaller trotz des jüngsten 2:1 vor der Länderspiel-Pause gegen die Austria nicht ganz zufrieden.

"Die letzten Wochen waren etwas durchwachsen, wir haben noch nicht ganz unseren Rhythmus gefunden", kritisierte der Ex-Goalgetter.

Warnung vor neuem System

Ein Erfolg in Graz könnte zur Stabilisierung beitragen, doch laut Knaller ist die Sturm-Mannschaft nicht mehr mit jener der Vorsaison zu vergleichen.

"Da ist uns ihr 4-4-2-System entgegengekommen, deswegen ist unsere Serie gegen Sturm auch nicht ganz zufällig. Aber jetzt sind sie mit dem 4-2-3-1 kompakter, und ihre Offensiv-Abteilung hat es in sich", warnte der Kärntner.

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