Salzburg will sechsten Sieg im sechsten Spiel

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Es ist recht einfach. "Das Ziel ist es, den sechsten Sieg im sechsten Spiel einzufahren", sagte Salzburg-Coach Adi Hütter vor dem Bundesliga-Heimduell mit Aufsteiger Altach am Samstag (19.00 Uhr).

Käme es anders, die Sensation wäre perfekt. Und genau damit spekulieren die auswärtsstarken Vorarlberger. Sie haben sich "etwas vorgenommen", wie Trainer Damir Canadi betonte.

Hütter erwartet defensive Altacher

Dazu will es der einstige Altach-Coach Hütter keinesfalls kommen lassen. "Altach ist bekannt dafür, mit unterschiedlichen Systemen zu spielen. Zu Hause spielten sie zuletzt offensiv, auswärts, wie gegen Rapid, defensiv - und erfolgreich", erklärte Hütter.

"Ich erwarte sie auch gegen uns defensiv eingestellt und auf Konter lauernd, weil sie wissen, dass wir zu Hause eine Macht sind. Wir müssen in der Offensive Lösungen suchen und sie permanent unter Druck setzen."

Malmö-Spiel analysiert

Der etwas knappe 2:1-Heimsieg gegen Malmö im Play-off der Champions League sei "analysiert und aufgearbeitet", das ärgerliche Gegentor in der 90. Minute habe "keine Spuren hinterlassen", beteuerte Hütter.

Eines sei aber klar: "Ein Sieg gegen Altach ist auch mental wichtig für die Mannschaft in Hinblick auf das Rückspiel (in Malmö, Anm.) am Mittwoch."

RBS fehlen vier Verteidiger

Hütter muss in der Verteidigung recht große Umstellungen vornehmen, ihm fehlt gegen Altach ein ganzes Defensivquartett. Linksverteidiger Ulmer zog sich am Dienstag Bänderrisse in der Schulter zu, auch der Torschütze des 1:0 gegen Malmö, Franz Schiemer (Muskelverletzung), sowie Rodnei (Leistenbeschwerden) und Martin Hinteregger (Schonung nach Muskelverletzung) sind absent.

Da mit Andre Ramalho derzeit nur noch ein einsatzbereiter Innenverteidiger im Kader steht, wird am Samstag erstmals der 17-jährige Duje Caleta-Car von Kooperationspartner Liefering im Kader der Salzburger stehen. Und statt Ulmer wird Peter Ankersen zum Zug kommen.

Altach nimmt sich etwas vor

Für Canadi war klar, wohin die Reise geht, bevor die Mannschaft am Freitag den Bus bestieg. "Fakt ist, dass wir gegen eine sehr gute, sehr erfolgreiche Mannschaft spielen", meinte der 44-Jährige, sprach aber lieber über die eigenen Ambitionen.

"Natürlich haben auch wir uns etwas vorgenommen", betonte Canadi, dessen Team zuletzt beim 1:0-Auswärtserfolg bei Rapid mit konsequenter, disziplinierter Defensivarbeit glänzte und im richtigen Moment durch Louis Ngwat-Mahop zuschlug.

Gute Balance wichtig

"Wir haben wenig zugelassen, aber dabei auch keinen Stress gehabt. Das hat mich sehr beeindruckt", analysierte Canadi.

Defensive allein sei freilich zu wenig. "Natürlich versuchen wir auch, nach vor zu spielen. Gegen den WAC und die Admira waren wir sehr spielstark. Auch gegen Salzburg brauchen wir eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive. Wir wollen schon schnell umschalten, sonst erdrückt dich der Gegner."

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