Ein kleines Erfolgserlebnis

Aufmacherbild
 

„Der Punkt ist ein kleines Erfolgserlebnis“, freute sich Neustadt-Coach Heimo Pfeifenberger, nachdem sein Klub erstmals in dieser Saison angeschrieben hatte.

Bei seinen Spielern herrschte nach dem 2:2 gegen die Wiener Austria ebenfalls große Erleichterung.

„Wir wollten heute unbedingt etwas mitnehmen. Das ist gelungen und deswegen ist die Erleichterung groß. Der Punkt war verdient. Wir haben sehr gekämpft und wieder einmal einen Rückstand umgedreht“, erklärte Tormann Thomas Vollnhofer bei LAOLA1.

Der 29-Jährige hatte maßgeblichen Anteil am ersten Punktegewinn, hielt er sein Team doch mit tollen Paraden im Spiel.

Beim Stand von 0:1 reagierte er großartig im Eins-zu-Eins gegen Omer Damari (18.), nach der Pause bei 2:2 alleine gegen Marco Meilinger (51.).

Vollnhofer bleibt bescheiden

„Ich versuche meinen Job zu machen. Das ist mir gut gelungen. Ich hoffe, dass es so weitergeht. Vielleicht steht dann irgendwann auch die Null“, blieb der Burgenländer mit einem Lächeln bescheiden.


 

Ärgern musste sich Vollnhofer an diesem Tag nur über die Elfmeter-Situation. „Aus meiner Sicht war es gar nichts. Lukas drängt den Gegenspieler ab, sie kommen beide ins Rutschen. Er als Kleiner will seinen Körper reinbringen und dann fällt Gorgon“, beschrieb der Ex-St.Pöltner die Aktion, die zum Strafstoß führte.

Und auch die Diskussion nach dem im Nachschuss verwandelten Elfmeter konnte er nicht nachvollziehen.

„Ich habe mich offensichtlich zu früh bewegt. Meiner Meinung nach macht das aber jeder Tormann. Auf der Linie dürfen wir uns bewegen und den einen Schritt nach vorne macht wirklich jeder. Vielleicht habe ich vier kleine Schritte gemacht.“

Verdienter Punkt

Schlussendlich sei die Aufregung sowieso umsonst gewesen, denn Schiedsrichter Alexander Harkam zeigte nach kurzer Absprache mit seinem Assistenten auf den Punkt.

„Den Elfer habe ich gehalten – das ist positiv für mich. Leider war der Nachschuss drinnen“, schloss der Neustadt-Keeper einen Schlussstrich unter dieses Kapitel und hob stattdessen die Leistung der ganzen Truppe hervor.

„Die ganze Mannschaft hat sich diesen Punkt verdient. Wir haben alle dafür gerackert.“

Dieser Ansicht war auch Daniel Schöpf. „Es ist schön endlich einen Punkt am Konto zu haben. Mit ein bisschen Glück wären es sogar drei geworden. Ich will nicht überheblich wirken, aber wir hätten die Austria in ihrer jetzigen Phase knacken können“, meinte der Wiener, der neben Vollnhofer ebenfalls im Mittelpunkt stand.

as Gefühl, dass wir einen Stürmer haben, der Tore schießen kann.“

„Es waren heute Höhen und Tiefen“

Sein kapitaler Rückpass wurde mit dem 0:1 bestraft, doch der 24-Jährige bügelte seinen Fehler mit einem Tor und dem Assist zum zwischenzeitlichen 2:1 aus.

„Es waren heute Höhen und Tiefen dabei. Im Endeffekt bin ich glücklich, dass ich nach meinem Fehler das Ganze noch zum Positiven wenden konnte“, zeigte sich der Mittelfeldspieler erleichtert.

Pfeifenberger resümierte abschließend: „Für uns war es sehr wichtig, dass wir gegen einen 'großen' Gegner angeschrieben haben. Es war eine packende erste Spielhälfte, die zweite haben wir dann alles reingeworfen, sind aggressiv in die Zweikämpfe gegangen und haben nicht allzu viel zugelassen. Wir brauchen aber noch mehr Substanz.“

 

Martin Wechtl

Wr. Neustadt

Austria Wien

Ballbesitz

30,3%

69,7%

Zweikämpfe

47,5%

52,5%

Eckbälle

4

6

Torschüsse

13

18

Torschüsse außerhalb Strafraum

10

6

Torschüsse innerhalb Strafraum

3

12

Kopfballchancen

1

1

Abseits

0

2

Fouls

23

19

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen