35. Runde: Heatmaps und Taktiktafeln

Aufmacherbild

"Wo läuft denn der schon wieder herum?"

Eine Frage, die so mancher Fußball-Fan im Stadion zu fragen geneigt ist.

Hier gibt es die Antworten darauf im Detail. Die Heatmaps aller Bundesliga-Spiele der aktuellen Runde. Sie zeigen an, wo genau die jeweiligen Spieler im Ballbesitz waren.

In der ursprünglichen Form sind alle eingesetzten Spieler markiert und werden angezeigt. Mit einem Klick auf die Mannschaft werden alle Spieler der Mannschaft demarkiert und nicht mehr angezeigt. Danach können einzelne oder auch mehrere Spieler beliebig ausgewählt werden.

Egal, welches Team ausgewählt ist, links befindet sich das eigene, rechts das gegnerische Tor.

Und auch die Taktiktafel stellen wir zur Verfügung. Der allumfassende Arbeitsnachweis jedes einzelnen Spielers. Pässe, Torschüsse, Dribblings, Fouls und vieles mehr. Hier kann man ein Spiel wirklich in alle Einzelheiten zerlegen!

Tore: Sabitzer (5.), Ramalho (12.), Soriano (51.)

Gelbe Karten: Sabitzer bzw. Oussale

BEACHTLICH:

  • Der WAC wurde größtenteils hinten eingeschnürt. Der größte "rote Fleck" auf der Heatmap der "Wölfe" lässt sich dementsprechend im eigenen Strafraum finden.
  • Andre Ramalho war bei seinem letzten Heimauftritt in Wals-Siezenheim hochmotiviert.Er erzielte nicht nur ein Traumtor, sondern hatte auch einen riesigen Aktionsradius. War überall im Mittelfeld zu finden.

BEACHTLICH:

  • Gäste-Keeper Alexander Kofler war ordentlich beschäftigt. Die vier Salzburger Naby Keita, Jonatan Soriano, Andre Ramalho und Marcel Sabitzer feuerten den Ball insgesamt zwölfmal auf das gegnerische Tor.
  • Die beiden WAC-Außenverteidiger Stephan Palla und Michael Berger spielten einige Fehlpässe auf Höhe des eigenen Strafraums. Ein so ein unsauberes Abspiel von Berger führte übrigens zum dritten Gegentor.

Tore: Windbichler (16./Elfmeter); Avdijaj (51.), Hadzic (70.)

Gelbe Karten: Windbichler, Auer bzw. Piesinger, Ehrenreich, Offenbacher, Hadzic

BEACHTLICH:

  • Die Heatmap der der Grazer zeigt deutlich, wie rechtslastig das Spiel der Gäste war. Aber auch, dass die Admira viel über die linke Seite versuchte und die "Blackies" so beschäftigte.
  • Rene Schicker blieb über weite Strecken blass. Das beweist auch seine magere Heatmap.

BEACHTLICH:

  • Sturm präsentierte sich äußert effizient. Drei Schüsse aufs Tor - zwei Tore. Nicht schlecht.
  • Admiras Lukas Grozurek wurde seinem Ruf als "Dribbler" einmal mehr gerecht. Der Flügelflitzer suchte zehn Mal das "Eins-gegen-Eins" und setzte sich ganze sechs Mal durch.

Tore: Fehlanzeige!

Gelbe Karten: Freitag, Ranftl, O'Brien

BEACHTLICH:

  • Wr. Neustadts Spiel war längste Zeit darauf ausgerichtet, die Null zu halten. Rapid wurde die Spielgestaltung überlassen, erst im eigenen Strafraum wurden die Räume eng gemacht. Wo das Epizentrum des blau-weißen Spiels lag, wird durch die Heatmap überdeutlich gemacht.
  • Rapid wurde in der eigenen Hälfte kaum attackiert. Das Spiel musste immer wieder neu aufgebaut werden, das geschah schon in Nähe der Mittellinie. Besonders Thanos Petsos war daran immer wieder beteiligt und kam zu 130 Ballkontakten.

BEACHTLICH:

  • Apropos Thanos Petsos. Dem Deutschgriechen fehlte bei der dichten Neustädter Abwehrreihe oftmals die Geduld, weswegen er immer wieder auf seine typischen Weitschüsse setzte. Die Ausbeute war diesmal mehr als mäßig.
  • Wr. Neustadt war kaum daran interessiert, Rapid in der eigenen Hälfte unter Druck zu setzen. Die Verteilung der Ballbehauptungen der Wiener zeichnet hier ein klares Bild.

Tore: Bodul (55.), Zech (59.)

Gelbe Karten: Prokopic, Schreiner, Ortiz bzw. Martschinko, Strobl

BEACHTLICH:

  • Premieren-Torschütze Benedict Zech klebte auf seiner linken Seite und verließ seine Spielhälfte nicht ein einziges Mal.
  • Nach gutem Beginn fand Philipp Huspek kaum noch Bezug zum Spiel, was seine spärlich grüne Fläche belegt. Die Folge: Er wurde vorzeitig ausgewechselt.

BEACHTLICH:

  • Verdribbelt: Lucas Venuto hat es fünf Mal – und damit häufiger als jeder andere versucht -, doch nur ein Dribbling führte zum Erfolg.
  • Cesar Ortiz erwies sich als Turm in der Schlacht. Mit elf klärenden Aktionen war er mit Abstand die Nummer eins auf dem Feld.

Tore: Kvasina (76.), Gorgon (90.)

Gelbe Karten: Trauner bzw. Rotpuller

BEACHTLICH:

  • Die Austria war vermehrt über die linke Seite unterwegs. Mehr Gefahr strahlten aber die Angriffe über die rechte Seite aus.
  • Alexander Gorgon spulte als Solo-Spitze viele Kilometer ab. Die Heatmap macht aber deutlich, dass er den gelernten Flügelspieler letztlich doch nicht ganz leugnen konnte.

BEACHTLICH:

  • Petar Filipovic war ein ständiger Unruhe-Herd für die FAK-Defensive. Jedoch kamen nur zwei seiner neun Zuspiele am gegnerischen Strafraum auch beim Mitspieler an. Diese führten aber zu Torschuss-Vorlagen.
  • Joker Marko Kvasina hatte nur einen einzigen Torschuss. Der passte allerdings perfekt zum 1:0 neben den rechten Pfosten.

Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen