33. Runde: Heatmaps und Taktiktafeln

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"Wo läuft denn der schon wieder herum?"

Eine Frage, die so mancher Fußball-Fan im Stadion zu fragen geneigt ist.

Hier gibt es die Antworten darauf im Detail. Die Heatmaps aller Bundesliga-Spiele der aktuellen Runde. Sie zeigen an, wo genau die jeweiligen Spieler im Ballbesitz waren.

In der ursprünglichen Form sind alle eingesetzten Spieler markiert und werden angezeigt. Mit einem Klick auf die Mannschaft werden alle Spieler der Mannschaft demarkiert und nicht mehr angezeigt. Danach können einzelne oder auch mehrere Spieler beliebig ausgewählt werden.

Egal, welches Team ausgewählt ist, links befindet sich das eigene, rechts das gegnerische Tor.

Und auch die Taktiktafel stellen wir zur Verfügung. Der allumfassende Arbeitsnachweis jedes einzelnen Spielers. Pässe, Torschüsse, Dribblings, Fouls und vieles mehr. Hier kann man ein Spiel wirklich in alle Einzelheiten zerlegen!

Tore: Schobesberger (45.), S. Hofmann (55./Elfmeter), Beric (70.), Sonnleitner (89.) bzw. De Paula (52.)

Gelbe Karten: Schwab (56.); Suttner (22.), Leitgeb (38.)

BEACHTLICH:

  • Philipp Schobesberger hat auch diesem Spiel seinen Stempel aufgedrückt. Der Youngster hat nicht nur zum siebenten Mal en suite getroffen, auffällig ist auch sein ständiger Zug zum Tor. Das beweist seine Heatmap, die besonders am und im Strafraumeck ausgeprägt ist.
  • Wenn man in der Offensive keine Akzente setzen kann, dann können die kreativen Akteure kaum zur Geltung gekommen sein. So war es auch bei der Austria. Das erkennt man an bestens an der Heatmap von Raphael Holzhauser. Viel Farbe ist da nicht im Spiel.

BEACHTLICH:

  • Robert Beric ist nur besonders treffsicher, sondern auch in der Spielgestaltung unglaublich wertvoll. Das beweist ein Blick auf seine Pass-Statistik in diesem Spiel. Der Stürmer ist extrem umtriebig und bringt 23 seiner 26 Pässe an den Mitspieler.
  • Wie harmlos war die Austria eigentlich? Nunja. Man hat einmal auf das Tor geschossen und das war beim Treffer von De Paula. Dazu gingen fünf Versuche am Ziel vorbei. Einer wurde geblockt.

Tore: Aigner (28., 57./P.); Berisha (1.), Sabitzer (87.)

Rote Karte: Hinteregger (74.)

Gelbe Karten: Bodul (51.), Ortiz (70.), Seeger (80.); Schwegler (74.)

BEACHTLICH:

  • Doppelpack-Schütze Aigner, der mit zwölf Saisontoren bei einer neuen persönlichen Rekordmarke hält, ist nicht nur der typische Strafraumstürmer, der vorne lauert. Wie ein Blick in die Heatmap zeigt, ließ sich 34-Jährige viel zurückfallen - ein Arbeiter!
  • Bei Altach mussten Tajouri und Mahop beide vorzeitig ausgewechselt werden. Kein Wunder, das Duo war auf dem ganzen Feld zu finden, spulte ordentlich Kilometer herunter und sorgte für viel Gefahr.

BEACHTLICH:

  • Lienhart war mit seinen Flanken ein steter Unruheherd. Jedoch kam kein einziges seiner Zuspiele in den gegnerischen Strafraum beim Mitspieler an.
  • Soriano-Ersatz Djuricin war zwar bemüht, brachte es aber nur auf einen Torschuss und ein Dribbling. Eine matte Vorstellung.

Tore: Kerhe (64.)

Gelbe Karten: Dobnik (89.), Hüttenbrenner (61.) bzw. Ehrenreich (30.), Piesinger (13.), Offenbacher (84.)

BEACHTLICH:

  • Silvio war bei den Kärntnern das Um und Auf in der Offensive. Wie man an seiner Heatmap sehen kann, war der Brasilianer im gesamten Mittelfeld aktiv und setzte auch im Strafraum Akzente.
  • Simon Piesinger war in der jüngeren Vergangenheit oft ein wichtiger Mann im Spielaufbau der Grazer. Heute kam er besonders in der gegnerischen Hälfte kaum zur Geltung. Auf verlorenem Posten war auch Solospitze Josip Tadic.

BEACHTLICH:

  • Ein Offensivfeuerwerk bekamen die Zuschauer wahrlich nicht zu sehen. Der WAC schoss gerade einmal zwei Mal auf das Tor. Sturm nahm insgesamt sogar vier Mal Maß.
  • Sturm Graz ist eigentlich aus Standards ziemlich gefährlich. In Wolfsberg gab es aber keine einzige Flanke aus Standards, die zum Mitspieler kam. Sieben Mal landete der Ball direkt beim Gegner.

Tore: Fehlanzeige!

Gelbe Karten: Ouedraogo (25.), Windbichler (48.), Schösswendter (55.), Katzer (82.) bzw. T. Kainz (67.), Hofbauer (74.)

BEACHTLICH:

  • Die Heatmap offenbart ein außerordentliches Mittelfeldgeplänkel. Besonders die Admira war darauf bedacht, die Lücken vor dem eigenen Strafraum dichtzumachen.
  • Diese Tatsache führte dazu, dass die Neustädter Offensive den Weg auf die Außenbahnen suchte. Kristijan Dobras wirbelte hauptsächlich an der linken Eckfahne.

 

 

BEACHTLICH:

  • Richard Windbichler war der Admira-Fels in der Brandung. Meist war es der Kapitän, der nach den wenigen gefährlichen Aktionen der Gäste für Jörg Siebenhandl ausputzte.
  • Nachdem beide Parteien sehr auf die sichere Defensive bedacht waren, wurde oft das Mittel des Weitschusses gewählt. Lediglich drei Versuche insgesamt wurden innerhalb des gegnerischen Sechzehners abgefeuert.

Tore: Völkl (4.), Lainer (7., Eigentor), Tomi (61.); Thomalla (62.), Martschinko (66., Eigentor)

Gelbe Karten: Martschinko, Kerschbaum bzw. Janeczek, Gebauer, Pichler

Rote Karten: Reifeltshammer (29.), Trauner (90.)

BEACHTLICH:

  • Zwar kamen die Grödiger öfter über die rechte Seite, die meisten Torschussvorlagen kamen allerdings über links.
  • Ganz anders bei der SV Ried: Dort kam von der linken Seite keine einzige Torschussvorlage.

BEACHTLICH:

  • Bei Grödig kam besonders viel über die rechte Seite von Potzmann und Huspek, die die Rieder Defensive immer wieder in Bedrängnis brachten. Sehr aktiv war auch Defensiv-Mann Djuric.
  • Bei Ried lief das Offensiv-Spiel in erster Linie über Thomalla, der fast überall in der gegnerischen Hälfte zu finden war.

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