Der LAOLA1-Stammtisch zur 33. Runde

Aufmacherbild

Noch 3 Runden, bis Salzburg die Saison als Meister beendet. Und jetzt wahrscheinlich, vielleicht, vermutlich, möglicherweise, rein rechnerisch nicht gänzlich auszuschließen wirklich nur noch eine, bis es endlich (wir haben schon die zweite Mai-Hälfte!) auch offiziell feststeht.

Noch 15 Zähler, bis Salzburg den Punkte-Rekord hat. Oh, das geht sich nicht mehr aus!

Noch 15 Treffer, bis Salzburg seinen eigenen Torrekord geknackt hat. Oh, das glauben wir auch nicht mehr!

Natürlich haben auch die anderen neun Mannschaften gespielt.

Und unser Stammtisch behandelt freilich nicht nur die "Bullen".

Nehmt Platz und macht es euch gemütlich!

STIMMUNGS-CHECK

WOW! Erstmals in dieser Saison mehr als 10.000 Zuschauer im Schnitt. Aber auch im Happel-Stadion wurde der "30er" hauchdünn verpasst. Dem schließen wir uns an.

Ja eh. Schon wieder Rapid Wien. Wie letzte Woche. So einfallsreich. Natürlich ist es genau so, wie sich das alle Nicht-Rapid-Fans immer vorstellen: Wir sitzen hier allesamt mit grün-weißen Schals um den Hals und vom Feiern des Derbysiegs immer noch nicht ganz nüchtern in der Redaktion - so wie das übrigens in allen anderen Sport-Medien des Landes auch üblich ist. Im Ernst: Rein objektiv ist Rapid nunmal auch in dieser Woche ganz einfach der Gewinner. Wie viel alleine schon ein Derby-Sieg wert ist, muss man vermutlich nicht näher erläutern. Noch dazu auf diese Art und Weise. Man kann passionierten Veilchen nur wünschen, dass sie zum Start dieser Arbeitswoche nicht auf zu viele grün-weiße Kollegen getroffen sind. Und so ganz nebenbei spielte auch die Konkurrenz noch brav für die Barisic-Elf. Sturm verliert in Wolfsberg, Altach und Salzburg teilten sich artig die Punkte - Rang zwei mit dem damit verbundenen CL-Qualifikations-Startplatz ist so gut wie fix. Und ja, auch die Minimal-Chance auf den Titel lebt noch. Aber gut, eher verteidigt Österreich den Sieg beim Songcontest, als dass RBS das noch vergeigt. Behaupten wir jetzt einfach mal ganz mutig.

Kann ein Spieltag eigentlich schlechter laufen als Runde 33 für Sturm Graz? Da is ja so ziemlich alles schief gegangen! Allen voran natürlich das eigene Spiel, das mit einer 0:1-Pleite beim Wolfsberger AC endete. Blöd gelaufen, dass man die Kärntner damit wieder voll zurück ins Europacup-Rennen holte, anstatt es für sie zu beenden. Aber auch der Blick auf die anderen Plätze machte in der steirischen Landeshauptstadt wenig Freude. Red Bull Salzburg verabsäumte es, in Altach den Titel klar zu machen. Beim Gedanken, dass die "Bullen" am Mittwoch in Graz-Liebenau Vollgas geben müssen und dann womöglich in Sturms Heimstätte feiern dürfen, kommt bestimmt richtig große schwarz-weiße Freude auf. Dass Salzburg nach einer etwaigen feuchtfröhlichen Titel-Party am Wochenende mit dem WAC einen Sturm-Konkurrenten zu Gast hat, sei nur am Rande erwähnt. Und die kühnsten Optimisten ärgern sich wohl auch über den Derby-Sieg Rapids, denn Rang zwei und der CL-Quali-Platz sind damit so gut wie futsch. Hui, eine ganz schön lange Liste. Aber ruhig Blut, man hat im Kampf um Europa ja dennoch alles in der eigenen Hand, und Kapitän Michael Madl verspricht: "Wir sind stabil genug, um die Niederlage wegzustecken." Und um eingangs gestellte Frage zu beantworten: Ja, es hätte schlechter laufen können - nämlich mit einem Altacher Sieg.

SCHMANKERL DER RUNDE

  • UNGEPLANT I: Ganz so haben sie sich das in Wien-Favoriten wohl nicht vorgestellt. Man darf davon ausgehen, dass die Vermeldung des Wechsels von Olarenwaju "Lary" Kayode zur Austria für Montag geplant war. Doch Sonntag-Mittag tauchte via "twitter" plötzlich ein Foto auf, das den Israeli bei der Unterzeichnung des Austria-Vertrags zeigt. Als LAOLA1 FAK-Sportdirektor Franz Wohlfahrt unmittelbar darauf damit konfrontierte, wirkte dieser ziemlich überrascht. Zu seiner Verteidigung muss festgehalten werden, dass Kayode das Stück Papier in Israel unterzeichnet hatte, als er auch die Vertragsauflösung mit seinem bisherigen Arbeitgeber Maccabi Netanya unterschrieb. Und plötzlich dürfte bei den Veilchen Stress ausgebrochen sein. Anders ist es nicht zu erklären, dass in der zweiten Spielminute des 313. Wiener Derbys die Presseaussendung mit der Vollzugsmeldung in die Redaktionen dieses Landes flatterte.
  • UNGEPLANT II: Das Runde muss ins Eckige. Das wusste schon der gute, alte Sepp Herberger. Wenn man sich die Spiele der SV Ried in dieser Saison so angesehen hat, sollte man diese Fußballer-Weisheit allerdings ein wenig präzisieren. Das Runde muss ins Eckige des Gegners! Fünf Eigentore wurden in der laufenden Spielzeit schon geschossen, jedes Mal waren die Oberösterreicher beteiligt. Zwei Mal haben sie selbst davon profitiert (Grödigs Christoph Martschinko am vergangenen Wochenende und ebenfalls Grödigs Ione Cabrera in der 24. Runde). Drei Mal trafen die Rieder selbst ins eigene Tor: Gernot Trauner und gleich zwei Mal Stefan Lainer.

Runde Top Flop Gesamt Schnitt
1. 19.801 (RBS-Rapid) 2.139 (Admira-WAC) 39.122 7.824
2. 14.200 (Rapid-Ried) 2.126 (Grödig-Sturm) 28.490 5.698
3. 7.130 (Austria-Altach) 1.812 (Grödig-WAC) 27.586 5.517
4. 16.800 (Rapid-Sturm) 3.140 (Neustadt-Austria) 42.204 8.441
5. 13.800 (Rapid-Altach) 1.412 (Grödig-Neustadt) 34.261 6.852
6. 11.900 (Austria-Rapid) 1.790 (Neustadt-Admira) 35.722 7.144
7. 12.100 (Rapid-Grödig) 4.007 (Admira-Austria) 33.439 6.688
8. 19.250 (WAC-Salzburg) 1.431 (Grödig-Altach) 38.793 7.758
9. 15.200 (Rapid-WAC) 2.200 (Admira-Grödig) 39.136 7.827
10. 25.300 (Rapid-RBS) 1.765 (Neustadt-Ried) 39.622 7.924
11. 9.100 (Sturm-Grödig) 2.319 (Admira-Altach) 31.466 6.293
12 15.200 (Rapid-Admira) 3.150 (Neustadt-Sturm) 43.296 8.659
13 14.349 (Sturm-Rapid) 2.070 (Admira-Ried) 31.343 6.269
14 9.052 (Austria-Sturm) 1.050 (Neustadt-Grödig, Nachtrag) 29.086 5.817
15 28.200 (Rapid-Austria) 1.518 (Grödig-Ried) 49.136 9.827
16 11.658 (Sturm-Salzburg) 1.839 (Neustadt-WAC) 26.861 5.372
17 12.300 (Rapid-Neustadt) 2.519 (Admira-Sturm) 32.782 6.556
18 9.125 (Austria-Salzburg) 862 (Grödig-Admira) 24.303 4.861
19 17.200 (Salzburg-Rapid) 1.500 (Admira-WAC) 32.963 6.593
20 14.000 (Rapid-Ried) 1.456 (Grödig-Sturm, Nachtrag) 25.342 5.068
21 7.756 (Sturm-Neustadt) 1.026 (Grödig-Wolfsberg) 24.798 4.959
22 15.200 (Rapid-Sturm) 3.000 (Ried-Admira) 32.527 6.505
23 8.700 (Rapid-Altach) 823 (Grödig-Neustadt) 22.512 4.502
24 11.000 (Austria-Rapid) 2.860 (Neustadt-Admira) 33.115 6.623
25 15.700 (Rapid-Grödig) 3.250 (WAC-Neustadt) 37.086 7.417
26 10.198 (Sturm-Admira) 1.224 (Grödig-Altach) 25.757 5.151
27 12.200 (Rapid-WAC) 2.376 (Admira-Grödig) 34.878 6.976
28 26.800 (Rapid-Salzburg) 1.625 (Grödig-Austria) 46.100 9.220
29 12.466 (Sturm-Grödig) 2.359 (Admira-Altach) 36.150 7.230
30 13.800 (Rapid-Admira) 3.660 (Neustadt-Sturm) 36.384 7.277
31 15.300 (Sturm-Rapid) 2.487 (Admira-Ried) 31.940 6.388
32 9.747 (Salzburg-Admira) 2.350 (Neustadt-Grödig) 33.026 6.605
33 29.800 (Rapid-Austria) 1.511 (Grödig-Ried) 52.397 10.479
GESAMT: 1.108.841 6.720

  • SITZPLATZ: Andreas Ogris und der SK Rapid. Diesen Namen und diesen Verein in einem Satz unterzubringen, ist schon eine Todsünde, für die wir uns in diesem Zusammenhang auch gleich entschuldigen wollen. Manche Dinge gehören nämlich einfach nicht zusammen. Also kommt es für Austrias Interimstrainer auch gar nicht erst in Frage, auf einem grün-weißen Sitz mit dem Logo des Erzrivalen Platz zu nehmen. Als Trainer der Amateure hat er einst im Hanappi-Stadion den Sitz auf der Ersatzbank mit einem Austria-Handtuch abgedeckt, bevor er es sich darauf bequem machte. Diesmal dürfte er kein Handtuch dabei gehabt haben, also musste ein Plastikstuhl, der ursprünglich neben der Ersatzbank stand, herhalten.
  • GEDULDSSPIEL: Da haben sich die Salzburger diesmal aber jede Menge Zeit gelassen. Ganze 23 Sekunden mussten sie sich in Altach gedulden, ehe sie den ersten Treffer bejubeln durften. Valon Berisha riss letztlich der Geduldsfaden, als er einen Volley ins Tor von SCRA-Keeper Martin Kobras knallte. Dass es viel schneller geht, haben Alexander Gorgon (Derby-Tor nach 16 Sekunden) und Marcel Sabitzer (Treffer gegen den FAK nach 22 Sekunden) in dieser Saison schon bewiesen.

  • GRATIS, ABER UMSONST: 52.397. So viele Zuschauer wie in dieser Runde pilgerten in dieser Saison noch nie in die Stadien. Erstmals ist der Schnitt somit fünfstellig. Natürlich war der Saison-Rekordbesuch von 29.800 Zuschauern beim Derby hauptausschlaggebend für diesen "Boom". Aber natürlich hatte auch der "Red Day" in der Südstadt seinen fairen Anteil. Böse Zungen meinen: Man kann sich die Bundesliga eh anschauen, sofern es gratis ist. Schade, dass der Besuch des Abstiegs-Showdowns Admira gegen Wiener Neustadt letzlich umsonst war. Der Angsthasen-Fußball im NÖ-Derby war wirklich keine Werbung für ein baldiges Wiedersehen. Bitter, denn das Ambiente war durch die zahlreichen in rot gekleideten Gratis-Gäste schon in Ordnung. Die Admira scheute übrigens keine Kosten und Mühen und engagierte ein Falco-Double. Das sang vor Spielbeginn "Helden von heute". Für welchen der beiden Duellanten im Kampf um den Klassenerhalt es wohl bald "Heute für morgen" heißt? Apropos! An dieser Stelle machen wir natürlich sehr, sehr gerne Werbung für eine andere Gratis-Aktion - die scheinen bei Vereinen mit Existenzangst ja gerade schwer in Mode zu sein. Der TSV Hartberg bietet allen Besuchern des Showdowns gegen den FAC von Einlass bis Spielbeginn (18 Uhr bis 19:30 Uhr) Freigetränke an. Na dann Prost!
  • "HATTRICK" MIT FOLGEN: Ein Schiedsrichter ist ja dann am besten, wenn er nicht auffällt. Heißt es, in der großen, weiten Fußball-Sprüche-Sammlung. Das hat Herr Manuel Schüttengruber, gelinde gesagt, bei Altach-Salzburg nicht ganz geschafft. Im Mittelpunkt war natürlich das Nie-Und-Nimmer-Foul von Martin Hinteregger an Patrick Seeger. Gut, man kann ja mal was übersehen, aber dann nach Begutachtung der TV-Bilder den Fehler nicht einzuräumen? No go! Auch für Schiri-Boss Robert Sedlacek, der den FIFA-Ref für den Rest der Saison des Feldes verwies. Hinteregger sah in seiner Karriere drei Mal Rot, drei Mal in dieser Saison, drei Mal von Schüttengruber... Die letzten beiden Male (beide in Altach) völlig ohne Grund. Nach dem ersten (berechtigten) Mal in Salzburg gegen die Austria verabschiedete sich Hinteregger nach Gelb-Rot hämisch applaudierend...

!!!Hier gibt es alle Gewinner der Wahl zum Tor der Runde!!!

BILD DES SPIELTAGS

JA, WIRKLICH, ES IST DIE SÜDSTADT!

ZAHLENSPIELE

2 - Zum zweiten Mal in dieser Saison musste die SV Ried zwei Platzverweise in einem Spiel hinnehmen.

4 - Manuel Kerhe hat alle seine vier Saisontore als Joker nach der Pause erzielt. Angesichts der zwölf Mal, die er in dieser Spielzeit von WAC-Coach Didi Kühbauer schon eingewechselt wurde, nicht weiter verwunderlich.

6 - Armer Peter Tschernegg. Der WAC-Kicker wurde von den Sturm-Profis sechs Mal gefoult.

6 - Seit Andreas Ogris die Wiener Austria interimistisch übernommen hat, haben die Violetten in sieben Spielen sechs Punkte geholt und ebensoviele Tore erzielt.

7 - RB Salzburg ist der Lieblingsgegner von Hannes Aigner. Sieben Tore hat der Altach-Profi in seiner Karriere schon gegen die Mozartstädter erzielt.

7 - Nach sieben Minuten mit 2:0 in Führung zu liegen, ist Grödig vor dem Heimspiel gegen Ried in der Liga noch nie gelungen.

7 - Soviele Punkte hat Aufsteiger Altach in dieser Saison gegen Titelverteidiger Salzburg geholt.

9 - Der SK Rapid ist seit mittlerweile neun Partien ohne Niederlage.

13 - Die Admira hat es gegen den SC Wr. Neustadt 13 Mal mit Weitschüssen versucht, nur drei Torschüsse von den Südstädtern wurden innerhalb des gegnerischen Strafraums abgegeben.

14 - Marcel Sabitzer hat gegen Altach einen direkten Freistoß versenkt. Er ist damit der 14. Spieler in dieser Saison, der aus einem ruhenden Ball trifft.

33 - Das ist Abstiegskampf! Herbert Rauter hat im Duell mit der Admira 33 Zweikämpfe bestritten - 16 davon hat der Routinier auch gewonnen.

91 - Soviele Bundesliga-Tore hat Steffen Hofmann in seiner Karriere erzielt. Damit liegt er von allen aktiven Spielern an der Spitze - mit einem Treffer Vorsprung auf Salzburgs Jonatan Soriano.

DIE LISTE DER "NULLEN"

Wochen-, ja beinahe monatelang konnten wir diese Rubrik ganz tief in der Schublade versteckt lassen, jetzt müssen wir sie in zwei Runden in Folge auspacken. Und die Nullnummer der beiden Abstiegskandidaten Admira und Wiener Neustadt im direkten Duell war eine der eher bitteren Sorte. Natürlich kann man situationsbedingt den Angsthasen-Fußball verstehen. Aber sehen will ihn keiner...

DIE HEATMAPS UND TAKTIKTAFELN:

Euch ist sicher schon aufgefallen, dass wir einen neuen LIVE-Ticker haben.

Und der kann richtig viel! Abgesehen von Live-Statistiken zu jedem einzelnen Spieler gibt es auch die "Heatmap" und die "Taktiktafel" zu jeder Partie - natürlich auch LIVE. Ein Klick auf die "Sonne" im linken Menü bringt euch zur Heatmap, ein Klick auf das "Auge" zur Taktiktafel der jeweiligen Partie.

Wenn man sich diese beiden Features genauer ansieht, gewinnt man jede Menge spannende Erkenntnisse.

Was uns in dieser Runde so aufgefallen ist, haben wir nun als eigenes Format in unser Repertoire aufgenommen. Die Übersicht aller Heatmaps und Taktiktafeln gibt es hier!

DAS-AUS-DER-REGIONALLIGA-SPECIAL:

Philipp Schobesberger ist derzeit ja in aller Munde. Aus der Regionalliga in die Bundesliga gekommen, sorgt der Youngster bei Rapid derzeit für ordentlich Furore. Wir haben uns deshalb angesehen, welche Spieler in den vergangenen fünf Jahren aus der dritten (oder einer noch niedrigeren) Liga den Sprung in die höchste Spielklasse geschafft haben - wohlgemerkt, ohne davor schon im Profi-Fußball Erfahrung gesammelt zu haben oder von den Amateuren der eigenen bzw. einer anderen Bundesliga-Mannschaft zu kommen. 27 Kicker waren es, denen dieser Sprung vergönnt war, zwölf von ihnen sind aktuell immer noch in der Bundesliga aktiv. Als Spezialisten für Transfers aus unteren Ligen stellen sich der SC Wiener Neustadt und der nunmehrige Zweitligist Wacker Innsbruck heraus - mit je sechs Transfers. Interessant auch, dass es alle vier Spieler, die vom GAK in die oberste Liga gewechselt sind, "geschafft" haben. Zu erwähnen ist auch, dass einige jener Männer, die nie eingesetzt wurden, bei ihren Klubs zweite bzw. dritte Torleute sind/waren (Glänzer, Weiskopf, Adilovic). Und wer war der bisher letzte aus der Regionalliga kommende Spieler, der für ähnliche Furore sorgen konnte wie Schobesberger dieser Tage? Daniel Royer.


"On Fire" - IM SITZEN RIESIG: MARKUS PINK

Der Mattersburger Stürmer ist zweifellos der Mann dieses Erste-Liga-Frühjahres. Obwohl ihn eine Verletzung im Herbst stoppte, kommt er in 21 Einsätzen auf sagenhafte 19 Tore und vier Assists. Das letzte war von entscheidender Bedeutung beim Erfolg am Freitag gegen den FAC. Und die Entstehung ziemlich kurios, befand er sich doch in der Horizontalen. "Ich kann mich nicht erinnern, je ein Tor im Liegen erzielt zu haben", konnte es Pink selbst nicht glauben. Manchmal gelingt eben einfach alles.

"On Ice" - SEELENLOSER FALKENHORST

Der Aufstieg ist zwar entschieden, aber die Klubs der Ersten Liga hätten sich durchaus ein bisschen mehr Unterstützung verdient. Hier dürfen sich besonders die Steirer angesprochen fühlen. 780 Seelen fanden am Freitag den Weg ins Fekete-Stadion - und das beim Derby gegen Hartberg. "Wir wollten für unsere Zuschauer spielen, weil wir haben eh so wenig", fasste KSV-Coach Kurt Russ auf "Sky" in unnachahmlich jammernder Manier zusammen. Die Hartberger haben sich nun für das letzte Heimspiel gegen den FAC - Zitat Pressemeldung - "folgendes einfallen lassen": Es gibt Freigetränke von Einlass bis Spielbeginn (18h-19:30h). Vielleicht hilft das ja gegen chronische Heimschwäche...

DER BLICK INS ARCHIV:

Oft präsentieren wir hier ja Vergleichsfotos, auf denen die jeweiligen Protagonisten einen gewissen Alterungsprozess oder Style-Sünden der Vergangenheit nicht leugnen können. Diese Sorgen muss Manuel Kerhe nur bedingt haben. Kaum zu glauben, dass unser Vergleichsfoto bereits acht Jahre alt ist. Es zeigt die Offensivkraft des Wolfsberger AC und Siegtorschützen im Pack-Derby gegen Sturm Graz in seiner Zeit bei Erste-Liga-Verein Bad Aussee. Ja, liebe jüngere Leser, Bad Aussee hat tatsächlich einmal in der Ersten Liga gespielt...

BILDERRÄTSEL:

Wir bemühen in dieser Saison unser Fotoarchiv. Ihr sagt uns, wen wir gefunden haben. Ein fairer Deal, wie wir meinen. Challenge accepted?

In der letzten Runde lag User "grazer_veilchen" mit seiner Vermutung, dass die Protagonisten des Tischtennis-Duells Richard Trenkwalder und Ernst Neumann sind, völlig richtig.

FRAGE:

Auch in dieser Woche halten wir das Rätsel für sehr machbar. Welche beiden Herrschaften treffen hier aufeinander?

Runde Paarung Ergebnis
3 Austria - Altach 0:0
9 Admira - Grödig 0:0
10 Grödig - Austria 0:0
12 Rapid - Admira 0:0
12 Wr. Neustadt - Sturm 0:0
13 WAC - Altach 0:0
13 Admira - Ried 0:0
24 Wr. Neustadt - Admira 0:0
32 Austria - Sturm 0:0
33 Admira-Wr.Neustadt 0:0
Name Wechsel von zu Saison BL-Spiele/Tore akt. Verein
Christopher Wernitznig Villach FC Wacker 10/11 124/22 WAC
Mario Pollhammer GAK Wr. Neustadt 11/12 112/2 Wr. Neustadt
Daniel Royer Pasching Ried 10/11 101/15 Austria
Matthias Maak Wienerberg Wr. Neustadt 10/11 76/1 Grödig
Thorsten Röcher Gloggnitz Mattersburg 10/11 63/6 Mattersburg
Thomas Murg GAK Austria 12/13 45/4 Ried
Christian Schilling GAK FC Wacker 12/13 44/3 FC Wacker
Michael Berger GAK Wr. Neustadt 12/13 42/1 WAC
Philipp Schobesberger Pasching Rapid 14/15 24/8 Rapid
Thomas Goiginger Neumarkt Grödig 14/15 14/1 Grödig
Christian Deutschmann Kalsdorf Wr. Neustadt 14/15 11/0 FC Wacker
Darijo Pecirep Wallern Altach 14/15 8/0 FAC
Markus Egger Wattens FC Wacker 11/12 8/0 Axams
Bernhard Fucik Sollenau Admira 11/12 6/0 St. Pölten
Michael Sammer Vöcklamarkt Ried 10/11 4/0 Vöcklamarkt
Fabio Strauss A. Salzburg Grödig 14/15 2/0 Grödig
Maximilian Ritscher SAK Klagenfurt WAC 12/13 2/0 WAC
Mathias Perktold Wattens FC Wacker 11/12 2/0 Thiersee
Michael Steinlechner Wattens FC Wacker 13/14 2/0 Wattens
Gabriel Schneider Seekirchen Ried 13/14 1/0 Ried
Marco Angeler Sollenau Wr. Neustadt 13/14 1/0 Eggendorf
Kevin Vaschauner Feldkirchen WAC 13/14 0/0 BW Linz
Julian Weiskopf Rapid Lienz FC Wacker 13/14 0/0 FC Wacker
Adnan Adilovic Spittal Grödig 13/14 0/0 Grödig
Markus Glänzer Drautal Wr. Neustadt 12/13 0/0 Kühnsdorf
Franck Matondo Straßwalchen Kapfenberg 11/12 0/0 Straßwalchen
Dominik Scherr Gleisdorf Kapfenberg 10/11 0/0 Feldbach
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