Altach will gegen WAC auf Europacup-Kurs bleiben

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Im Schatten des Bundesliga-Schlagers zwischen Sturm Graz und Rapid kämpft Altach um die Chance auf die Teilnahme an der Qualifikation für die Fußball-Champions-League.

Im Falle eines Auswärtssieges am Samstag gegen den WAC würde sich der Aufsteiger nach der 31. Runde auf den dafür maßgeblichen zweiten Platz verbessern, sofern die Hütteldorfer einen Tag später in der Steiermark nicht gewinnen.

Allerdings wollen sich die Vorarlberger im Rennen um die Champions-League-Quali nicht selbst unter Druck setzen, wie Mittelfeldspieler Boris Prokopic betonte: "Natürlich sprechen wir manchmal in der Kabine darüber. Wir haben uns aber vor der Saison Ziele gesetzt, und die verfolgen wir nach wie vor."

Canadi erwartet vollen Angriff 

Trainer Damir Canadi plauderte vor der Partie lieber über den Gegner als über die Europacup-Chancen seines Clubs. Dabei bedauerte der Wiener das Cup-Out der Kärntner am Mittwoch gegen die Austria. "Schade, dass sie ausgeschieden sind, weil sie nun in der Meisterschaft voll angreifen müssen. Andererseits, wenn wir gewinnen, haben wir eine sehr gute Ausgangsposition."

Canadi muss in der Lavanttal-Arena auf seinen Stammgoalie Andreas Lukse verzichten, der wegen eines ausgekegelten Fingers voraussichtlich zwei Wochen ausfällt. Für den Ex-Rapidler springt Martin Kobras ein. "Er ist ein guter und erfahrener Ersatzmann", betonte Canadi.

"Wollen zurück in die Erfolgsspur"

Seinem Gegenüber Dietmar Kühbauer fehlt in Alexander Kofler ebenfalls der Einsergoalie, außerdem stehen dem Burgenländer fünf weitere Profis nicht zur Verfügung. Dennoch rechnet sich der Trainer des Tabellenfünften gegen die Überraschungsmannschaft dieser Saison einiges aus. "Unsere Niederlage gegen die Austria ist abgehakt, wir wollen jetzt so schnell wie möglich wieder in die Erfolgsspur zurück."

Wichtig werde sein, gegen die Altacher nicht in Rückstand zu geraten. "Wenn sie ein Tor geschossen haben, stehen sie tief hinten drin und machen gut die Räume eng. Deswegen müssen wir sehr aufpassen, werden aber trotzdem nach vorne spielen", erklärte Kühbauer.

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