In der Liga läuft es weiter

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Der prolongierte Fehlstart

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Salzburg siegt auch in Ried

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Meister Red Bull Salzburg hat sich am Samstag in der Bundesliga im dritten Spiel den dritten Sieg erkämpft.

Der zum Auftakt zweimal klar erfolgreiche Tabellenführer setzte sich bei der SV Ried ohne zu glänzen mit 2:0 (0:0) durch.

Die Tore gegen die vom bisherigen Salzburg-Co-Trainer Oliver Glasner betreuten Rieder erzielte Franz Schiemer per Kopf (50.) sowie Neuzugang Massimo Bruno (92.).

Hütter schonte Stammkräfte

Salzburg-Trainer Adi Hütter schonte vier Tage vor dem so wichtigen Rückspiel in der Champions-League-Qualifikation gegen Karabach Agdam (Hinspiel 1:2) wie erwartet einige Stammkräfte.

Sadio Mane fehlte gesperrt, statt Christian Schwegler und Andre Ramalho verteidigten Peter Ankersen und Schiemer, der im Finish Gelb-Rot sah (78.).

Dazu saß neben Stürmerstar Jonatan Soriano bis zur Pause auch Spielmacher Kevin Kampl auf der Bank.

Rekordeinkauf traf zum Endstand

Im Vergleich zum Europacup nahm Hütter fünf Änderungen vor. Der zuletzt gesperrte Alan stürmte statt Soriano neben Marcel Sabitzer. Auf dem Flügel standen Valentino Lazaro sowie erstmals Rekordeinkauf Bruno in der Startformation.

Der Acht-Millionen-Mann aus Belgien dankte das Vertrauen in der Nachspielzeit mit einem Flachschuss aus mehr als 20 Metern, der zur Entscheidung führte.

Salzburg hatte die Partie zwar über weite Strecken im Griff, durch die Rotation lief das Angriffsspiel aber nicht so flüssig wie zuletzt.

Keine Tore, dafür Wolkenbruch in Hälfte eins

Die Rieder, bei denen Thomas Reifeltshammer den erkrankten Harald Pichler in der Innenverteidigung ersetzte, hielten mit ihrem von Glasner aus Salzburg mitgebrachten Angriffspressing lange gut dagegen.

Pünktlich zu Spielbeginn ging ein Wolkenbruch über dem Innviertel nieder. Alan scheiterte mit einer ersten Großchance an Ried-Torhüter Gebauer, den Nachschuss von Ankersen kratzte Bernhard Janeczek von der Linie (6.).

Bruno kam nach seiner sehenswerten Kombination gegen Gebauer zu spät (15.). Torszenen der Rieder, die erstmals mit Clemens Walch als "falsche Neun" an vorderster Front antraten, blieben Mangelware. Ein Volley von Thomas Murg ging daneben (45.).

Salzburg vergibt höheren Sieg

Nach Seitenwechsel setzte sich Schiemer gegen seinen Jugendclub entscheidend in Szene. Der 28-Jährige beförderte eine von Innenverteidiger-Kollege Martin Hinteregger per Kopf verlängerte Freistoßflanke des eingewechselten Kampl ins Tor.

Der Salzburg-Torschütze wurde dabei vom herausstürzenden Gebauer getroffen.

Beide konnten nach kurzer Behandlung aber weiterspielen - Schiemer aber nur noch eine halbe Stunde, ehe er für ein Foul am durchbrechenden Murg vom Platz musste.

Fünfter Sieg in Serie

Salzburg brachte den fünften Sieg in Serie gegen Ried aber auch mit zehn Mann nach Hause. Die vier Duelle im Vorjahr hatten die Bullen allesamt klar gewonnen.

Ried blieb nach 15 Ligaheimspielen erstmals ohne Torerfolg.

Die Salzburger halten nach drei Ligaspielen bei einem Torverhältnis von 13:1. Auch am Mittwoch (20.30 Uhr) gegen Karabach muss zumindest ein Treffer her, soll der angestrebte Einzug in die Gruppenphase der Champions League weiter möglich bleiben.

Ried Salzburg
Ballbesitz 44,4% 55,6%
Zweikämpfe 55,6% 44,4%
Eckbälle 4 7
Torschüsse 8 13
Torschüsse außerhalb Strafraum 5 5
Torschüsse innerhalb Strafraum 3 8
Kopfballchancen 0 4
Abseits 4 6
Fouls 14 21
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