"Mehr geht nicht"

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Kühbauer: "Es werden andere Zeiten kommen"

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Beim Wolfsberger AC ist angesichts einer makellosen Bilanz nach drei Bundesliga-Runden alles eitel Wonne.

Nach dem 2:0 beim zuvor ebenfalls ungeschlagenen SV Grödig liegen die Kärntner punktgleich mit Spitzenreiter Red Bull Salzburg auf Rang zwei. "Mehr geht nicht", freute sich Coach Dietmar Kühbauer, sorgt aber auch dafür, dass sein Team trotz des sportlichen Höhenflugs auf dem Boden bleibt.

Der WAC hält nach drei Matches seiner dritten Bundesliga-Saison bei 10:1 Toren - nur Salzburg ist mit 13:1 besser. "Die Jungs sind im Moment vom Kopf her sehr stark", betonte Kühbauer nach dem ersten Sieg im fünften Duell mit den heimstarken Grödigern.

"Bei uns rennt es fast zu schön, es werden aber auch noch andere Zeiten kommen."

Rekord eingestellt

Der Burgenländer sieht bei seinen Spielern noch weiteres Potenzial ("Wir müssen immer noch weiterarbeiten, es sind noch Dinge zu beheben"), ist aber auch stolz auf sein Team.

"Ich bin sehr, sehr zufrieden mit dem Auftreten", sagte Kühbauer in Grödig. Das Selbstvertrauen der Akteure ist nach dem Erfolgslauf jedenfalls groß.

"Unser Saisonstart war sensationell, wir haben die Qualität, dass wir jeden Gegner schlagen können", erklärte Boris Hüttenbrenner, am Sonntag Schütze des 2:0.

Am Samstag wartet das nächste Auswärtsmatch beim ebenfalls ungeschlagenen, drittplatzierten Aufsteiger SCR Altach, der allerdings erst zwei Partien ausgetragen hat. Vier Matches in Serie hat der WAC übrigens schon einmal gewonnen - in seiner Bundesliga-Premieren-Saison 2012/13 (22. bis 25. Runde).

Baur nicht unzufrieden

Grödig tanzt derzeit wie der Meister Salzburg auf zwei Hochzeiten. Nach dem siebenten Match innerhalb von 23 Tagen wollte Trainer Michael Baur von Verschleißerscheinungen dennoch nichts wissen.

"Wir haben es bis jetzt in jedem Spiel geschafft, dass wir bis zum letzten Abdruck Tempo gehen", sagte der Tiroler und lobte sein Team, das bis zum Schluss Kampfgeist gezeigt hatte.

Fehler in der Abwehr und mangelnde Chancenverwertung verhinderten jedoch einen zählbaren Erfolg des neuen Tabellen-Vierten. Schon am Donnerstag gilt es, im Qualifikations-Rückspiel der Europa League in Chisinau einen 1:2-Rückstand aufzuholen.

Stankovic' Traum vom Ausland

"Da müssen wir kompromissloser sein. Ich bin zuversichtlich und glaube daran, dass wir noch Chancen haben. Wir werden das auch in die Köpfe der Spieler reinbringen", erklärte Baur.

Keeper Cican Stankovic meinte, man müsse nun die Kräfte bündeln für das nächste Spiel. Für den 21-Jährigen gibt es laut Grödig-Manager Christian Haas zwei Interessenten - einer soll der VfB Stuttgart sein.

"Nach derzeitigem Stand bleibe ich in Grödig, es gibt kein Angebot", sagte Stankovic. "Aber mein Traum ist es, einmal im Ausland zu spielen."

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