"Mit Rapid haben wir noch eine Rechnung offen"

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Dem SK Rapid sitzen in der Fußball-Bundesliga im Kampf um den zweiten Tabellenrang die Verfolger im Nacken. Einen Zähler liegen die Grün-Weißen aktuell vor Altach, zwei vor Sturm Graz.

Bei einem Ausrutscher in Ried zum Auftakt der 29. Runde am Samstagnachmittag (16.00 Uhr) droht Rapid demnach der Rückfall auf Platz vier.

"Lieblingsgegner"

Gegen die Innviertler haben die Wiener jedoch eine hervorragende Bilanz zu verteidigen.

Rapid hält gegen Ried bei fünf Siegen in Serie, in den bisherigen drei Saisonduellen gelang der Spielvereinigung nur ein Treffer (Torverhältnis 1:6).

Die jüngste Niederlage - ein 0:3 im Happel-Stadion Mitte Februar - ist bei den Oberösterreichern auch aus einem anderen Grund noch in Erinnerung.

Rechnung offen

Ried verlor in Wien nach zwei Roten Karten und drei Elfer-Gegentreffern.

Rieds Clemens Walch betonte deshalb: "Mit Rapid haben wir nach dem letzten Spiel noch eine Rechnung offen."

Nichtsdestotrotz sei die Aufgabe keine leichte. "Rapid ist fußballerisch eine sehr starke, spritzige Mannschaft und vorne haben sie Robert Beric, der alles trifft", meinte Walch.

Während die Hütteldorfer auch dank des 20-fachen Saisontorschützen um den Startplatz für die kommenden Champions-League-Qualifikation kämpfen, hat Ried noch Rang fünf im Visier. Dieser könnte unter Umständen für die Europa-League-Teilnahme reichen.

Fünf Punkte fehlen den Riedern derzeit auf den WAC, acht Runden sind noch zu spielen.

Salzburg-Spektakel abgehakt

Rapid reiste Freitagnachmittag ins Innviertel. Nicht mit dabei waren von der Stammformation nur der gesperrte Rechtsverteidiger Mario Pavelic sowie der bis Saisonende verletzte Louis Schaub.

Thanos Petsos konnte nach seinen Rückenproblemen bereits wieder mit der Mannschaft trainieren.

Das 3:3 gegen Tabellenführer Salzburg nach 0:3-Rückstand zur Pause wollten die Rapidler analysiert und abgehakt haben.

"Der Fokus liegt jetzt schon länger auf dem Auswärtsspiel im Ried und wir wissen, dass uns dort wie immer eine herausfordernde Aufgabe bevorsteht", sagte Zoran Barisic.

Der Rapid-Trainer erwartete im Innviertel ein umkämpftes Spiel - und richtete deshalb schon im Voraus einen Appell an Referee Andreas Kollegger.

"Ich gehe davon aus, dass wir eine sehr harte Partie erleben werden, da die Rieder sehr aggressiv spielen und die Zweikämpfe suchen. Ich hoffe, dass der Schiedsrichter das Match von Anfang an im Griff hat", betonte Barisic.

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