Heimstarkes Altach will endlich gegen Ried gewinnen

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Die gewohnte Heimstärke soll den SCR Altach in der Fußball-Bundesliga auf Kurs Richtung Europa halten.

Gegen die SV Ried peilt der Aufsteiger aus Vorarlberg am Samstag (18.30 Uhr) den siebenten Erfolg in der Cashpoint-Arena in Folge an.

Die Altacher würden damit zumindest Platz drei halten. Ried gelang es in dieser Saison jedoch bereits einmal, einen Zähler aus dem "Ländle" zu entführen.

Problemgegner Ried

2:2 endete das erste Saisonduell in Altach, in Ried gingen die Hausherren dann als 2:1-Sieger vom Spielfeld.

Die Rieder sind damit nur eine von zwei Mannschaften neben der Austria, gegen die Altach in dieser Saison noch nicht gewonnen hat. "Wir hatten bisher mit den Oberösterreichern in beiden Spielen Probleme", meinte Trainer Damir Canadi.

Vom Blick auf die Tabelle hält der Wiener auf der Bank der Vorarlberger wenig. Dabei weist diese Altach als Dritten punktegleich mit dem Zweiten Rapid aus.

"Tabelle interessiert mich nicht"

Ein Europa-League-Startplatz ist bei zwölf ausstehenden Spielen in Reichweite. Canadi will davon aber nichts wissen. "Die Tabelle interessiert mich nicht. Wichtig sind die eigenen Punkteziele und wie sich Mannschaft präsentiert", wurde er nicht müde zu betonen.

Zehn Zähler pro Meisterschaftsviertel hat sich der 44-Jährige als Ziel gesetzt.

Im dritten Meisterschaftsviertel stehen nach sechs Partien zwölf zu Buche. Drei Siege gelangen in dieser Phase zu Hause, ein Grund dafür, dass Altach die Heimtabelle anführt: In den vergangenen sechs Heimauftritten holte Altach alle 18 möglichen Zähler.

Für Kapitän Philipp Netzer ist jedenfalls klar: "Der Sieg in Salzburg erhält nur dann wirklich Wertigkeit, wenn wir daheim nachlegen."

Rieder Selbstvertrauen

Ried reiste dennoch mit viel Elan nach Vorarlberg.

Seit vier Runden sind die Innviertler ungeschlagen, zuletzt siegte die Spielvereinigung zweimal in Folge. "Altach wird vor Selbstvertrauen strotzen, aber auch wir können mit Selbstvertrauen auftreten. Es wird sicher ein sehr intensives Spiel", mutmaßte Cheftrainer Oliver Glasner.

Altach stehe sehr kompakt in der Defensive und setze danach erfolgreich auf schnelle Gegenstöße.

Ein ähnliches Konzept verfolgt auch Ried. Für Glasner war vor der Partie ohnehin klar: "Jene Mannschaft, die an diesem Tag ihre Chancen effektiver verwertet, wird gewinnen."

Polverino und Walch zurück

Bei den Riedern mussten Gernot Trauner und Harald Pichler wegen Erkrankungen in dieser Woche mit dem Training aussetzen. Michele Polverino und Clemens Walch konnten hingegen wieder mit der Mannschaft trainieren. Bei Altach fehlt Louis Ngwat-Mahop, den Offensivspieler plagten Kreislaufprobleme.

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