Wr. Neustadt will weiter punkten

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Wr. Neustadt will Grödig in Abstiegskampf verwickeln

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Vier Punkte in drei Spielen gegen drei der vier Fußball-Bundesliga-Großklubs.

Für Schlusslicht Wiener Neustadt ist der Frühjahrsstart nach Wunsch verlaufen, das Licht am Ende des Tunnels wird heller.

Nach dem Sensationssieg gegen die Wiener Austria wartet nun aber die Woche der Wahrheit auf die Kolvidsson-Schützlinge. Gegen Grödig und Admira Wacker Mödling geht es um "Big Points" im Abstiegskampf.

Kolvidsson kennt das Rezept

0:2 gegen Liga-Krösus Salzburg, 3:3 bei Sturm Graz und zuletzt am Samstag der 1:0-Triumph über die Austria. Nicht viele haben dem Schlusslicht eine derart starke Bilanz zum Auftakt 2015 zugetraut.

Coach Helgi Kolvidsson aber klarerweise schon, und er hat am Mittwoch in Grödigs Ausweichstadion, der Red-Bull-Arena in Salzburg, gleich die nächsten Punkte eingeplant.

"Wir brauchen die Kompaktheit vom Salzburg-Spiel, die Effektivität, die wir gegen Sturm gehabt haben und das Auftreten gegen die Austria", sagte der Isländer.

Keine Rechenspielchen

Seine Mannschaft hat dieses Jahr erstmals die Möglichkeit, die "Rote Laterne" eventuell abzugeben. Der Vorletzte Admira Wacker Mödling ist nur noch einen Punkt entfernt.

Mit einem Sieg würden die Niederösterreicher auch die Grödiger ziemlich in den Abstiegskampf verwickeln, bis auf zwei Zähler an sie heranrücken. Die Tabelle ist diesbezüglich aber etwas verfälscht, der Tabellenachte hat ja noch zwei Nachtragsspiele in der Hinterhand.

"Jetzt irgendwie anfangen zu rechnen, das mache ich nicht", betonte Kolvidsson. Er habe bisher nur von Spiel zu Spiel geschaut und werde das auch in Zukunft machen.

Aufgepasst auf Tomi

"Wir müssen auf uns schauen, unser Ziel ist es, einfach zu punkten", sprach Wiener Neustadts Trainer Klartext. Der bisher einzige Auswärtssieg gelang seiner Truppe am 30. August (1:0 beim WAC).

Die Grödiger nahm Kolvidsson beim 1:3 in Salzburg unter die Lupe. "Sie haben teilweise sehr gut gespielt, und ich kenne Michi Baur gut, er ist ein akribischer Trainer. Es wird alles andere als leicht", ist sich Kolvidsson bewusst.

Aufpassen müsse man vor allem auf den brandgefährlichen Tomi sowie die schnellen Huspek und Nutz. Doch auch die SV-Defensive ist Kolvidsson positiv aufgefallen. "Sie haben einen guten Tormann und spielstarke Innenverteidiger, die sich nicht aus der Ruhe bringen lassen."

Von den Samstagsiegern fehlt beim Schlusslicht nur der gelbgesperrte Lukas Denner, Goalie Thomas Vollnhofer und Mittelfeldspieler Christoph Freitag, die zuletzt angeschlagen waren, dürften zum Einsatz kommen.

Grödig mit guter Bilanz

Die Grödiger hatten durch den Sonntagauftritt in Salzburg einen Tag weniger Pause, das sollte allerdings nicht ausschlaggebend sein, stehen sie doch erst vor ihrer zweiten Saisonpartie.

Die Marschroute für den Achten, der den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze nicht verlieren möchte, ist klar. "Es muss ganz einfach ein Sieg her", betonte Trainer Michael Baur.

Hoffnung macht dem Tiroler der Blick auf die direkten Saisonduelle, die mit 3:0 (in Grödig) sowie 4:2 an seine Mannschaft gingen.

"Wir haben bisher nach den Niederlagen gegen Red Bull die Spiele gegen Wiener Neustadt durchwegs ziemlich klar gewonnen. Das Ziel für Mittwoch heißt also ganz klar drei Punkte", sagte Baur.

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