Holland erstmals im Kader - Kühbauer konservativ

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Im zweiten Spiel der noch jungen Bundesliga-Saison hofft die Wiener Austria auf den ersten Sieg.

Weil der beim 1:1 beim Heimauftakt gegen Grödig noch ausblieb, soll er nun am Samstag (16:30 Uhr) im Auswärtsspiel gegen den WAC nachgeholt werden.

"Ein Sieg wäre ganz wichtig, besonders jetzt zu Beginn der Meisterschaft", betonte Mittelfeldmann David de Paula.

Gegen den Ex-Klub

De Paula kennt den Gegner bestens, kickte von Juli 2012 bis Jänner 2014 bei den Kärntnern.

Für den Spanier ist nach dem mühsamen Auftaktremis gegen v.a. in der ersten Hälfte starke und pressingorientierte Grödiger klar: "Wir müssen mehr Chancen produzieren, diese dann nützen und Tore erzielen."

Der Punkt sei zwar "letztlich besser als gar keiner", insgesamt aber "nicht befriedigend". Für Offensivmann Daniel Royer gibt es daher nur ein Motto: "Wir fahren in die Lavanttal-Arena, um zu gewinnen."

"Die Richtung stimmt"

Beim 1:1 gegen Grödig gelang trotz Rückstands dank einiger Wechsel in der zweiten Hälfte der Umschwung, der so einen klassischen Fehlstart verhinderte.

"Die Richtung stimmt. Gegen Grödig hat die Mannschaft super Moral gezeigt, den Ausgleich verdient", befand Neo-Trainer Gerald Baumgartner.

"Beeindruckend war, welche Qualität von der Bank gekommen ist - alle drei Wechselspieler haben frischen Wind gebracht. Dennoch müssen wir uns jetzt von Woche zu Woche steigern, Siege einfahren, damit das Selbstvertrauen wächst."

Holland erstmals dabei

Erstmals in dieser Saison dabei im Kader ist der Australier James Holland, der aufgrund der Teilnahme an der Weltmeisterschaft später ins Training einstieg.

"Er hat gut gearbeitet, ist wieder eine Option für uns", erklärte Baumgartner, der insgesamt aus dem Vollen schöpfen kann.

WAC-Coach Dietmar Kühbauer hält trotz des klaren 4:1-Auftakterfolgs bei der Admira wenig von Euphorie.

"Natürlich ist die Austria Favorit", erklärte der Burgenländer, der sich aber dennoch einiges erhofft.

Selbstvertrauen von Remis gegen Chelsea

"Wir wollen schauen, dass die Punkte bei uns bleiben, aber da muss alles klappen." Als Trainer der Wölfe wartet Kühbauer aber noch auf einen Dreipunkter gegen Violett, das gelang ihm zweimal nur mit der Admira.

Weiteres Selbstvertrauen hat man sich am Mittwoch mit dem 1:1 im Testspiel gegen Englands Topclub Chelsea geholt.

"Das darf man aber nicht überbewerten", betonte Kühbauer. Er bekräftigte, die Aufstellung im Vergleich zum Admira-Spiel "nicht großartig umstellen" zu wollen.

Erstmals dürfte aber der in der Vorwoche verpflichtete Torschützenkönig von Ungarns Liga, Attila Simon, im Kader stehen. Und auch Flügelflitzer Manuel Kerhe, der zuletzt mit Achillessehnenproblemen fehlte, kehrt zurück.

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