Hütter: "Rapid war aggressiver und aktiver"

Aufmacherbild
 

Adi Hütter (Salzburg-Trainer):
"In den ersten 20 Minuten sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Rapid war aggressiver und aktiver. Das 1:2 war sehr unglücklich. Rapid hat die Sache gut gemacht. Wir haben zu wenig gute Lösungen gefunden, sind zu wenig in die Tiefe gekommen. Die Niederlage kann den guten Herbst allerdings nicht mindern. Normal ist es nicht meine Art, Schiedsrichter zu kritisieren. Das war heute aber eine sehr schlechte Schiedsrichterleistung. Er hat in einem Spitzenspiel nie Souveränität ausgestrahlt. Die Gelb-Rote Karte war für mich überzogen."

Ralf Rangnick (Red-Bull-Sportdirektor):
"Es ist eine große Enttäuschung, wenn man 70 Minuten mit einem Mann weniger überlegen ist. Schade, dass Naby Keita den Ball im Finish nicht besser getroffen hat. Wir gehen trotzdem zufrieden in die Winterpause. Die physische Verfassung muss im Frühjahr aber noch besser werden."

Marcel Sabitzer (Salzburg-Torschütze):
"In der ersten Hälfte war Rapid die bessere Mannschaft, da sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Nach der Pause war die Partie dann total ausgeglichen, da wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Diese Niederlage schmerzt natürlich. Aber wir haben weiter acht Punkte Vorsprung und freuen uns auf den Urlaub. Die Rufe der Fans gehören zum Geschäft, das ist kein Problem für mich."

Zoran Barisic (Rapid-Trainer):
"Es war ein sehr emotionales, kampfbetontes Spiel. Ich bin froh, dass sich meine Mannschaft nach diesem Ausgleich noch mit dem Siegestor belohnt hat. Es war eine starke Teamleistung. Das Team funktioniert, hat sehr viel Potenzial und das gehört ausgebaut. Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Dieser Sieg in Salzburg hat mir noch gefehlt. Es ist schön, die Herbstsaison, die ein Auf und Ab war, mit diesem Sieg abzuschließen. Dieses Ergebnis ist eine gute Ausgangsposition für das Frühjahr, in das wir sehr optimistisch gehen."

Robert Beric (Rapid-Doppeltorschütze):
"Ich bin sehr glücklich über diese zwei Tore. Wichtiger sind für uns aber dieser Sieg und die drei Punkte zum Jahresabschluss. Das 1:1 war für uns wie ein Schlag ins Gesicht. Wir haben aber weiter an uns geglaubt. Das Frühjahr wird sicher um einiges besser laufen als diese Herbstsaison."

Steffen Hofmann (Rapid-Kapitän):
"Wir haben gewusst, wie wir sie knacken können, und genauso haben wir es gemacht. Robert ist einfach unglaublich, solche Bälle macht er fast zu 95 Prozent rein. Es ist schwierig, hier zu spielen. Die Salzburger haben eine tolle Mannschaft. Wir haben gewusst, wir müssen das Zentrum dichtmachen, waren sehr aggressiv und haben viel gegen den Ball gearbeitet. Letztendlich hatten wir ein bisschen Glück, aber Gott sei Dank haben wir gewonnen."

Zum Seitenanfang» Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen