Sturm feiert 2:0-Sieg bei harmloser Admira

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Sturm Graz bleibt in der Bundesliga auf dem Vormarsch.

Die auswärts weiter überzeugenden Steirer setzten sich am Samstag bei Nachzügler Admira hochverdient mit 2:0 (2:0) durch.

Sturm feierte im siebenten Spiel unter Trainer Franco Foda somit den vierten Erfolg. In der Tabelle verlor man zwar Rang vier an Rapid, verkürzte den Rückstand auf den Zweiten WAC aber auf drei Zähler.

Rot für Schicker

Marco Djuricin mit seinem zehnten Saisontor (25.) und Simon Piesinger (37.) trafen bereits in der ersten Spielhälfte für die Gäste. Die Admira agierte nach einer Roten Karte für Rene Schicker ab der 14. Minute personell dezimiert. Die Südstädter warten schon neun Runden auf ein Erfolgserlebnis und haben in dieser Phase nur zwei Treffer erzielt. Zumindest blieb der Vorsprung auf den Letzten Wiener Neustadt mit drei Zählern konstant.

Beflügelte durch den klaren Aufwärtstrend der vergangenen Wochen sorgte Sturm vor 2.519 Zuschauern in Maria Enzersdorf von Beginn weg für klare Verhältnisse. Die Grazer setzten sich vehement in der gegnerischen Spielhälfte fest, die ohne ihren gesperrten Abwehrchef Richard Windbichler angetretene Admira schaffte kaum Entlastung. Die klare Feldüberlegenheit der Gäste schlug sich schnell in Chancen wieder.

Stankovic köpft an die Latte

Marko Stankovic traf nach Djuricin-Vorarbeit per Kopf die Latte (12.). Djuricin selbst scheiterte eine Minute später nach Pass des für den kranken Daniel Beichler erstmals von Beginn an eingesetzten Andreas Gruber an der Fußspitze von Admira-Torhüter Jörg Siebenhandl (13.). Nach nicht einmal einer Viertelstunde schwächte sich die Admira zum wiederholten Mal in dieser Saison auch noch selbst.

Der etwas überraschend von Beginn an spielende Schicker sah nach einer völlig unnötigen wie brutalen Attacke von hinten an Anel Hadzic die Rote Karte. Sturms Mittelfeldmann erlitt dabei offenbar eine Knöchelverletzung und musste einige Minuten später für Piesinger vorzeitig vom Feld.

Djuricin vergab per Kopf den nächsten "Sitzer" (24.), ehe der 21-Jährige die überfällige Führung besorgt. Vom Ex-Admiraner Thorsten Schick eingesetzt, profitierte der Angreifer auch von einem Missverständnis zwischen Siebenhandl und dessen Vordermann Christoph Schößwendter. Sturm legte zur Freude von Foda nach: Piesinger schraubte sich nach einem Schick-Eckball zum 2:0 erfolgreich hoch.

Sturm vergibt Chancen

Die vor der Pause offensiv völlig abgemeldete Admira tauchte in der 48. Minute zum ersten und schlussendlich auch letzten Mal gefährlich vor dem Sturm-Gehäuse auf. Der unterbeschäftigte Christian Gratzei hatte beim Versuch von Lukas Thürauer aber keine Probleme.

Sturm schaltete merklich einen Gang zurück, hätte das Torkonto aber trotzdem weiter erhöhen müssen. So traf Gruber aus wenigen Metern das Tor nicht (62.), Djuricin agierte alleine vor Siebenhandl zu lässig (64.). Die Steirer beendeten nach sieben erfolglosen Versuchen gegen die Admira damit eine Negativserie gegen die Niederösterreicher. Auswärts ist Sturm weiter seit Juli ungeschlagen, seit fünf Partien in fremden Stadien kassierte man keinen Gegentreffer mehr.

Admira

Sturm

Ballbesitz

33,3%

66,7%

Zweikämpfe

45,5%

54,5%

Eckbälle

2

6

Torschüsse

7

22

Torschüsse außerhalb Strafraum

6

9

Torschüsse innerhalb Strafraum

1

13

Kopfballchancen

0

3

Abseits

4

2

Fouls

12

14

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