Austria will Maximum - Admira will Leitner nicht mehr

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Die Wiener Austria will ihre bisher verkorkste Saison wieder einmal auf Schiene zu bringen.

Beflügelt durch den Derby-Erfolg gegen Rapid soll laut Trainer Gerald Baumgartner in den vier Runden bis zur Winterpause "das Maximum" herausgeholt werden.

Drei Zähler gegen die seit sieben Runden sieglose Admira sind am Samstag (18.30 Uhr) in der heimischen Generali Arena eingeplant.

Das erste Saisonduell ging aber an die Südstädter, die sich zu Hause mit 2:1 durchsetzten.

"Das letzte Spiel gegen die Admira war sehr unangenehm. Diese schmerzhafte Niederlage gilt es auszumerzen."

"Wir wollen den Schwung vom Derbysieg mitnehmen, müssen aber aufpassen. Die Admira ist ein unangenehmer Gegner", meinte Baumgartner, der dank des 3:2 gegen Rapid wieder ein wenig durchatmen konnte.

Damari als Hoffnungsträger

Seine Mannschaft habe sich seit der Pleite in Maria Enzersdorf Ende August weiterentwickelt.

Violette Hoffnungsträger sind Torjäger Omer Damari, der mit Erfolgserlebnissen aus dem israelischen Teamcamp zurückgekehrte, sowie Alexander Gorgon.

Der Flügelspieler überzeugte zuletzt vollends. "Im Training sticht er heraus", berichtete Baumgartner. Der zuletzt verletzt gewesene ÖFB-Teamspieler Markus Suttner steht wieder im Kader, Rechtsverteidiger Stryger Larsen fehlt indes aufgrund einer Blessur.

Klar ist, dass der Druck des Gewinnen-Müssens aufseiten der drei Zähler hinter einem Europacup-Startplatz rangierenden Austria liegt.

"Viermal volle Pulle - hopp oder drop"

Nach sieben Saison-Heimspielen stehen für die Favoritner erst zwei Siege zu Buche.

Zuletzt setzte es ein 0:3 gegen Sturm Graz. Bis Mitte Dezember wartet nach dem Admira-Spiel noch die Auswärtsreise nach Ried, ehe es zu Hause gegen Meister Salzburg und Grödig geht.

"Wir wollen bis zur Winterpause das Maximum herausholen", betonte Baumgartner.

Die zuletzt strauchelnde Admira hat ihre Marschroute ebenfalls festgelegt. "Viermal volle Pulle - hopp oder drop", umriss Trainer Walter Knaller das Rezept des Tabellenneunten.

In den Partien gegen die Austria, Sturm Graz (h), Grödig (a) und den WAC (h) soll mit aggressiver Defensive und mutiger Offensive gepunktet werden.

"Das, was wir im Herbst bisher gezeigt haben, ist nicht alles", meinte Knaller angesichts von nur 15 erzielten Toren in den bisherigen 15 Runden.

Leitner nicht mehr bei den Profis

In der Länderspielpause wurde bei der Admira deshalb vor allem die schnelle Balleroberung trainiert.

Die Niederösterreicher müssen in Wien jedoch gleich mehrere Spieler vorgeben.

Zu den bereits Verletzten gesellt sich noch Rechtsverteidiger Stephan Zwierschitz (Bänderriss im Knie), Stürmer Issiaka Ouedraogo fehlt aufgrund einer Sperre.

Nicht dabei ist bei der Admira auch Torhüter Andreas Leitner, der eine Vertragsverlängerung ausschlug und bei den Profis nicht mehr zum Einsatz kommen wird.

Der deshalb vor eineinhalb Wochen geholte Jörg Siebenhandl steht vor seinem Bundesliga-Debüt bei seinem Jugendverein.

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