"Keine Geschenke verteilen"

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Mittelfeld-Duell auf Augenhöhe - Altach will Revanche

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Admira Wacker Mödling und Altach treffen am Samstag (18.30 Uhr) zum erst zweiten Mal in der Bundesliga aufeinander.

Im ersten Saisonduell hatten die Niederösterreicher in einem Nachtragsspiel in der Cashpoint-Arena mit 2:0 die Oberhand behalten, nun ist der Aufsteiger aus Vorarlberg auf Revanche aus.

Der gastgebende Siebente und Vierte sind in der Tabelle nur durch einen Punkt getrennt.

Die Admiraner spielten zuletzt nicht schlecht, von den Ergebnissen zeigt die Tendenz allerdings nach unten. Auf das 0:0 gegen Grödig folgte das Aus in der 2. ÖFB-Cup-Runde gegen Wiener Neustadt (3:5 im Elferschießen) sowie das 1:2 beim Tabellenführer WAC.

"Wir hatten zuletzt zwei Negativerlebnisse, waren in beiden Spielen aber zum Teil besser als der Gegner, nur haben die Ergebnisse nicht gepasst", resümierte Admira-Trainer Walter Knaller.

"Sinnvoller und risikoloser"

In der eigenen BSFZ-Arena soll nun wieder Zählbares herausschauen.

"Wir brauchen einen sinnvolleren, risikoloseren Spielaufbau und müssen noch konzentrierter sein und das über 90 Minuten", gab der 56-Jährige die Marschroute vor.

Unachtsamkeiten wie zuletzt gelte es unbedingt zu vermeiden. "Das Wichtigste ist, keine Geschenke zu verteilen wie gegen den WAC", betonte Knaller. An vorderster Front soll mehr Risiko zum Erfolg führen.

"Wir müssen das Risiko in die letzte Linie tragen", forderte der Admira-Cheftrainer.

Daniel Toth länger out

Im ersten direkten Aufeinandertreffen in der Cashpoint-Arena gaben Tore von Stephan Zwierschitz (37.) und Rene Schicker (72.) beim knappen 2:0-Sieg zugunsten der Admira den Ausschlag.

Auch diesmal ist eine ausgeglichene Partie zu erwarten. "Eine leichte Aufgabe wird es sicher nicht, ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe", sagte Knaller zur Ausgangslage.

Die Südstädter, die wegen eines Einriss der Hüftgelenkskapsel auf Daniel Toth verzichten müssen, haben eine Serie zu verteidigen, in Maria Enzersdorf sind sie gegen Altach noch unbesiegt.

Welche Serie reißt?

In vier Erste-Liga-Partien gab es zwei Siege und zwei Remis. Die Vorarlberger wollen demgegenüber zum fünften Mal in Folge in der Liga ungeschlagen bleiben.

"Wir haben Respekt vor der Admira, sind aber selbstbewusst genug, dass wir drei Punkte holen wollen", sagte Altach-Coach Damir Canadi.

Mit den Admiranern treffe man auf einen Gegner mit ähnlicher Spielanlage.

"Sie haben ein sehr gutes Umschaltspiel, sehr viel Geschwindigkeit in der Offensive und mit Thürauer einen Mann, der im Mittelfeld die Fäden zieht", analysierte der Wiener.

"Das ist schade"

Für die nötige eigene Stabilität soll wieder Innenverteidiger Cesar Ortiz sorgen, mit dessen Entwicklung Canadi besonders zufrieden ist.

Im Gegensatz zum 2:2 bei Sturm Graz steht Stürmer Louis Ngwat-Mahop wegen einer Sperre nicht zur Verfügung. "Das ist schade, aber wir haben gute Alternativen", sagte Canadi.

Patrick Seeger, Darijo Pecirep, Ismael Tajouri und Boris Prokopic stehen für einen Einsatz parat.

Pecirep war einer jener Spieler, die zuletzt von einer Grippe-Erkrankung geschwächt wurden, mittlerweile ist er aber genauso wie Felix Roth oder Ivan Kovacec wieder einsatzfähig.

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