Altach rückt mit Sieg bei Admira auf Rang drei

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Aufsteiger Altach bleibt neben Tabellenführer WAC das Überraschungsteam der Bundesliga.

Am Samstag feierten die Vorarlberger bei der Admira einen verdienten 2:0 (1:0)-Erfolg und verteidigten damit zumindest Platz vier nach der elften Runde.

Die Tore für die Elf von Damir Canadi erzielten Andreas Lienhart (19.) und Patrick Seeger (62.).

Altach ist bereits seit 23. August ungeschlagen und revanchierte sich bei der Admira für das 0:2 im "Ländle" im ersten Saisonduell. Die Niederösterreicher setzten hingegen ihren Negativtrend fort.

Durch die dritte Saison-Heimniederlage ist die Truppe von Walter Knaller schon vier Pflichtspiele ohne Sieg und könnte am Sonntag bis auf Platz acht abrutschen.

Glüklich, aber verdient

Altach hatte vor 2.319 Zuschauern in der ersten Hälfte lange Zeit ein leichtes spielerisches Übergewicht an und ging in der 19. Minute zwar etwas glücklich, aber verdient in Führung.

Nach einem schlecht geklärten hohen Ball kam dieser über Seeger zu Lienhart, der mit einem gefühlvollen Schlenzer aus 20 Metern ins Kreuzeck das 1:0 perfekt machte.

Die Vorarlberger hätten durch einen gefährlichen Netzer-Kopfball im Fünfer (23.) eigentlich 2:0 in Führung gehen müssen, auch der zu zögerliche Aigner (25.) ließ eine gute Gelegenheit aus.

Erst im Finish der ersten Hälfte kam die Admira auf, selbst die beste Chance durch einen Lackner-Köpfler stellte Altach-Goalie Kobras aber vor keine Probleme (45.).

Admira-Drangphase bleibt unbelohnt

Admira dominierte bei Wiederbeginn rund 15 Minuten, schaffte aber weiterhin nichts Zwingendes.

Ein Domoraud-Kopfball neben das Tor (55.) und ein zu zentraler Schicker-Köpfler (56.) brachten Altach nicht in Verlegenheit, vielmehr ließ Salomon nach genau einer Stunde mit einem Kracher die Latte erzittern (56.).

Es sollte der Vorbote zum 2:0 sein, das schließlich wenig später Seeger besorgte. Nach einem Pass von Salomon war der Ex-Admiraner beim schnell gespielten Konter von Katzer nicht mehr zu stoppen und machte den Endstand perfekt.

Die Admira stemmte sich in der Folge zwar bemüht gegen die Niederlage, kam angesichts völliger Harmlosigkeit aber nicht einmal mehr zum Anschlusstreffer.

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