Salzburg jubelt spät

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Später Salzburg-Jubel über einen verdienten Erfolg

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Das Bundesliga-Spitzenspiel der zehnten Runde hat am Sonntagnachmittag einen verdienten 2:1-(0:0)-Sieg von Meister Salzburg beim Rekordchampion Rapid gebracht.

Massimo Bruno (84.) und Alan (89.) erlösten die klar tonangebenden Gäste, die zuletzt dreimal en suite in der Liga verloren hatten, mit ihren Toren im Finish. Der Anschlusstreffer durch Philipp Prosenik kam zu spät (93.).

Titelverteidiger Salzburg liegt damit weiter drei Zähler hinter dem WAC. Für die Rapidler, die zum Saisonstart in Salzburg mit 1:6 untergegangen waren, endete eine Erfolgsserie, hatte das Team von Zoran Barisic doch davor vier Pflichtspiele und auch die bisher letzten beiden Heimspiele gegen die Gäste aus der Mozartstadt gewonnen.

Die Hütteldorfer sind sechs Punkte hinter Salzburg weiter Tabellendritter.

Gäste von Beginn an gefährlicher

In einer intensiv geführten Partie vor der Saison-Rekordkulisse von 25.300 Zuschauern hatte Salzburg schon in der ersten Hälfte die klar besseren Chancen.

Schon in der siebenten Minute sorgte ein Querpass des aufgrund der "Bullen"-Personalnot (insgesamt neun Ausfälle) zum Rechtsverteidiger umfunktionierten ÖFB-Teamspielers Valentino Lazaro für Gefahr, denn Rapid-Verteidiger Mario Pavelic bugsierte den von Tormann Jan Novota abgefälschten Tor beinahe ins eigene Gehäuse.

20 Minuten später hatte Novota Glück, als Christoph Leitgeb nach einem von Kevin Kampl perfekt eingeleiteten Konter nur wenige Zentimeter an der Stange vorbeischoss.

Weitere Chancen nach der Pause

Ähnlich knapp scheiterte Naby Keita (36.), während Ex-Rapidler Marcel Sabitzer nach einem Sturmlauf von der Mittellinie in Novota seinen Meister fand (42.).

Die einzige Rapid-Chance vor der Pause fand Steffen Hofmann vor: Nach einem Einwurf schlief die Salzburger Abwehr, und der Kapitän der Hütteldorfer kam so von der Strafraumgrenze zum Schuss (40./am langen Eck vorbei).

In Hälfte zwei erhöhte Salzburg den Druck, schaffte es aber vorerst weiterhin nicht, in Führung zu gehen.

  Rapid Salzburg
Ballbesitz 46,5% 53,5%
Zweikämpfe 50,5% 49,5%
Eckbälle 6 6
Torschüsse 5 20
Torschüsse außerhalb Strafraum 2 9
Torschüsse innerhalb Strafraum 3 11
Kopfballchancen 2 2
Abseits 4 1
Fouls 8 14

Ein Distanzschuss von Alan verfehlte sein Ziel nur knapp (50.), ebenso wie ein Fallrückzieher des Brasilianers nach Kampl-Flanke (59.). Auch Sabitzer verzog aus spitzem Winkel, hätte aber besser den Ball zum in der Mitte lauernden Alan gespielt (65.).

Bruno gleich nach seiner Einwechslung

Erst "Joker" Bruno erzielte das 1:0. Der erst wenige Sekunden zuvor für Sabitzer eingewechselte Belgier traf nach einem Einwurf sowie Pass von Nils Quaschner aus der Führung ins lange Eck.

Fünf Minuten später sorgte Alan nach Kampl-Vorlage aus kurzer Distanz für die Entscheidung.

In der letzten Szene des Matches verwertete Rapid seine einzige Torchance nach dem Wechsel: Nach einem Corner von Stefan Schwab und Verlängerung von Mario Sonnleitner stieg Philipp Prosenik hoch, dessen Kopfball via Stange und Salzburg-Verteidiger Andre Ramalho den Weg ins Tor fand.

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