Sicherheit und Automatismus

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Ein Indiz dafür, dass an vorderster Front die Zusammenarbeit zwischen Beichler und Robert Beric immer besser klappt, war die wunderbare Kombination beim dritten Tor. „Das war ein Spielzug, wie wir uns das vorstellen“, freut sich Beichler, „vom Herausspielen her war es vermutlich das schönste Tor, das wir in dieser Saison geschossen haben.“

Der 24-Jährige kommt immer besser in Fahrt, nachdem ihn zu Vorbereitungsbeginn eine Gehirnhautentzündung weit zurückgeworfen hatte: „Ich habe sehr hart an mir gearbeitet, das ist das Resultat. Die Mannschaft arbeitet jedoch sehr gut Chancen für mich heraus. Als Stürmer ist man schlussendlich dafür da, um Tore zu erzielen.“

Beric beeindruckt Pfeifenberger

Die Rolle hinter Beric sei maßgeschneidert für ihn: „Ich habe immer gesagt, dass ich mich auf der Position im Zentrum am wohlsten fühle. Der Trainer gibt mir auch die nötige Freiheit.“

Wie der Ex-Hertha-Legionär erzielte auch Beric sein drittes Saisontor, womit sich die aufopferungsvolle Spielweise des slowenischen Millionen-Einkaufs zunehmend bezahlt macht. Der 22-Jährige geht für gewöhnlich keinem Zweikampf aus dem Weg, in Wiener Neustadt war es die stolze Zahl von 42 Duellen Mann gegen Mann.

Pfeifenberger wusste er damit zu beeindrucken: „Beric gefällt mir super. Man muss schauen, wie der arbeitet, sich anbietet und seinen Körper reinstellt.“

Nach den beiden Siegen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte wartet am kommenden Samstag mit der Austria eine harte Bewährungsprobe. Mit drei Punkten könnten die Steirer in der Tabelle mit dem Meister gleichziehen.

Ausruhen will man sich in Graz auf diesem Zwischenhoch jedenfalls nicht. Beichler: „Ich glaube schon, dass wir noch einiges Potenzial nach oben haben.“

Peter Altmann

„Wir haben nicht viele Alternativen. Gemeinsam mit den Amateurspielern ist der Kader zwar groß, aber Erfahrung haben nur wenige, manche haben nur ein paar Bundesliga-Spiele“, erklärt Milanic – im konkreten Fall wohl in Anspielung auf Philipp Hütter, der Klem im Fall der Fälle vertreten würde.

In Wiener Neustadt war Klem nach der Pause einer der wunden Punkte in der Rückwärtsbewegung, gab gegen Dennis Mimm nicht immer die beste Figur ab.

Das blieb auch seinem Trainer nicht verborgen. Dieser stellte sich jedoch vor seinen Linksverteidiger: „Klem hatte in der zweiten Halbzeit Probleme, hatte aber auch wenig Unterstützung von Florian Kainz. Florian hat in der Länderspiel-Pause zwei Mal 90 Minuten für das U21-Team gespielt, war super drauf, hat in der ersten Halbzeit ein tolles Tor gemacht, war wirklich beweglich und gefährlich. Aber nach der Pause war er in der Defensive ein bisschen schwächer und dann kriegst du Probleme.“

„Ein Spielzug, wie wir uns das vorstellen“

Es wäre auch verwunderlich, wenn es beim SK Sturm von heute auf morgen keine Probleme mehr geben würde. Zumindest der offensive Aufwärtstrend von Kainz ist positiv zu vermerken.

„Es wird mir eh immer vorgehalten, dass ich in letzter Zeit so schlecht war. Aber ich schaue einfach, dass ich meine Leistungen bringe. Mit einer guten Mannschaftsleistung ist es für mich natürlich auch leichter“, betont der 20-Jährige, der die „Blackies“ mit einem schönen Volleyschuss auf die Siegerstraße brachte.

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