Wacker will gegen Grödig versöhnlichen Abgang

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Vor der 36. und letzten Runde der Fußball-Bundesliga lebt für Grödig der Traum vom Europacup.

Der Überraschungsaufsteiger gastiert am Sonntag (16.30 Uhr) in Innsbruck und darf hoffen, die Wiener Austria noch von Rang drei zu verdrängen.

Bei Punktegleichheit und klar schlechterem Torverhältnis hat es die Elf von Adi Hütter allerdings nicht in eigener Hand, das Europa-League-Ticket zu lösen.

Grödig sieht EC-Chance

"Sollte die Austria noch einmal patzen und gegen Sturm Graz nicht voll punkten, dann ist für uns sogar noch Platz drei drin", freute sich Hütter, der auf den gesperrten Kapitän Ione Cabrera verzichten muss.

Der Vorarlberger lobte sein Team für die hohe Moral in den letzten Wochen. Schließlich holten die Salzburger nach einem Einbruch mit nur einem Sieg in acht Partien zwischen Februar und Anfang April zuletzt wieder zehn Punkte aus vier Matches. Vier Runden en suite ist man ungeschlagen.

Sollte die Austria am Ende doch die Nase vorne haben, hätte man angesichts einer tollen Saison dennoch Grund zur Freude. Bei einem Sieg wäre man jedenfalls der beste Aufsteiger der Drei-Punkte-Ära. 2011/12 holte die Admira 55 Zähler, Grödig könnte die 56-Punkte-Marke erreiche.

"Für Emotionen wird wohl erst nach dem Spiel in Innsbruck Zeit sein", betonte Hütter, der medial nach wie vor als Nachfolger Roger Schmidts bei Meister Salzburg gehandelt wird, bisher aber eisern schwieg.

Innsbruck um versöhnlichen Ausklang

Für Innsbruck geht es nur noch um einen einigermaßen versöhnlichen Ausklang.

"Wir wollen uns aus der Liga und von den Fans würdig verabschieden", meinte der im Winter verpflichtete Coach Michael Streiter, der das Ruder letztlich nicht mehr herumzureißen vermochte. Zu spät wachten die Innsbrucker auf, holten in den jüngsten vier Runden immerhin sieben Zähler.

Streiter will "ein Zeichen für die kommende Saison setzen. Wir möchten zeigen, dass wir sportlich mithalten können und den Fans zeigen, dass wir uns nicht aufgeben."

In der laufenden Saison holte man immerhin zwei Remis (1:1, 3:3) gegen die Grödiger. "Beim 3:3 haben wir lange Zeit geführt und erst im Finish unglücklich das dritte Tor bekommen", erinnerte Streiter.

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