Salzburg will den Punkterekord

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Kampl: "Der Punkterekord ist uns wichtig"

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Mit dem Auswärtsspiel gegen den Wolfsberger AC gibt Salzburgs Meistertrainer Roger Schmidt am Sonntag (16.30 Uhr) in der letzten Runde seine Abschiedsvorstellung in der Fußball-Bundesliga.

"Ich genieße jetzt noch jeden Tag mit meiner Mannschaft", sagte der scheidende Schmidt, der besonders eine Bestmarke im Auge hat: "Jetzt wollen wir die Kür. Wir wollen gewinnen und den Punkterekord."

"Rekord ist uns wichtig"

Dazu ist gegen die derzeit stark schwächelnden Kärntner ein Sieg notwendig. Gelingt dieser, würde man den bisherigen Rekord in der Drei-Punkte-Ära der Wiener Austria (82) aus dem Vorjahr um einen Zähler überbieten.

"Vor allem der Punkterekord ist uns wichtig", betonte auch Mittelfeldmotor Kevin Kampl, der sich zu den Wechselgerüchten zum neuen Schmidt-Club Bayer Leverkusen weiter nur kryptisch äußerte: "Ich werde mich mit meinem Berater zusammensetzen und mir anhören, was reinkommt. Das ist ganz einfach normal, wenn man noch Ziele hat. Noch dazu bin ich 24 und möchte einmal in einer der Topligen spielen."

Salzburg hat aber noch zwei weitere Rekorde im Visier. Den größten Punkteabstand zwischen Meister und Vizemeister erarbeiteten sich bisher Sturm Graz 1998 bzw. Salzburg 2007 mit 19 Punkten, derzeit liegt man 21 Punkte vor Rapid.

 

Pokalendspiel zusätzlicher Motivationsschub

Zudem würde man mit dem 26. Saisonsieg die bisherige Bestmarke der Austria aus der Saison 1985/86 zumindest einstellen. Schmidt betonte aber, dass gegen den WAC eine "Topleistung" nötig sein werde.

"In Wolfsberg wird uns nichts geschenkt. Noch dazu, wo wir wieder in einer englischen Woche stehen und die Spieler schon sehr viele Spiele in dieser Saison in den Beinen haben", spielte Schmidt auf das Cupfinale gegen St. Pölten eine Woche darauf an.

Das Pokalendspiel sei aber auch "zusätzlicher Motivationsschub". Kampl bestätigte das: "Durch das Cupfinale ist es leicht, Kräfte zu mobilisieren."

WAC gegen Negativ-Serie

WAC-Coach Dietmar Kühbauer knöpfte den "Bullen" im September mit seinem Team auswärts beim 2:2 einen Punkt ab, zeigte sich angesichts von fünf Pflichtspielniederlagen en suite seit 5. April aber nur bedingt optimistisch.

"Ich will, dass wir uns anständig verabschieden. Mit unserer Negativserie wird es aber schwer. Dennoch würde ich mich gerne überraschen lassen", meinte der Burgenländer, der sich in der jüngsten Vergangenheit "schon mehr Einsatz erwartet" hatte.

Kapitän Michael Sollbauer formulierte es ähnlich: "Bei uns war in den letzten Spielen der Wurm drin und wir wissen, dass wir gegen Salzburg anders auftreten müssen."

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