Knaller: "Haben gegen Neustadt etwas gutzumachen"

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Endlich ohne Druck kann Wiener Neustadt am Sonntag (16.30 Uhr) ins letzte Saisonspiel der Fußball-Bundesliga gehen.

Eben dem Abstieg entronnen, empfängt man den derzeit lizenzlosen "Lieblingsgegner" Admira, gegen den man den dritten Sieg der Saison anpeilt. Mit einem Dreipunkter würde man die Südstädter einholen und könnte sogar noch am WAC vorbei auf Rang sieben vorstoßen.

Zuletzt haben sich beide Teams resultatsmäßig wieder erholt. Das 2:1 des SCWN bei Sturm Graz am vergangenen Wochenende war der erste Sieg der Pfeifenberger-Elf nach acht Runden, in denen sie lediglich einen Punkt geholt hatte.

Und für die Admira beendete das 1:0 gegen den WAC eine Serie von vier sieglosen Partien. Neustadt hat fünf der jüngsten sechs direkten Duelle mit der Admira gewonnen, 2013/14 gab es erst zwei 3:0- bzw. 1:0-Siege, zuletzt aber am 15. März ein 3:0 der Admira.

"Zuckerl drauflegen"

Coach Heimo Pfeifenberger, der einige Verletzte vorgeben muss, sieht das erste Spiel nach dem "letztlich souverän geschafften" Abstiegskampf als Charaktertest.

"Wenn ich spiele, will ich gewinnen", betonte der Salzburger, der auch in der kommenden Saison das Kommando beim SCWN hat. "Unser Saisonziel haben wir mit 36 Punkten (wie am Ende der Vorsaison, Anm.) erreicht. Jetzt geht es darum, noch dieses Zuckerl draufzulegen."

Admira-Coach Walter Knaller mussten gestehen, dass man "natürlich merkt, dass die Luft ein bisschen draußen ist". Er sah aber genug Gründe, um "noch einmal Gas zu geben. Es geht um einen positiven Abschluss der Saison, und wir haben gegen Neustadt auch etwas gutzumachen", sagte Knaller, der am Donnerstag seinen Vertrag in der Südstadt bis 2016 verlängert hatte.

Um die Lizenz macht sich der Kärntner keine Sorgen ("Nach menschlichem Ermessen werden wir sie bekommen"), er wünscht sich in der kommenden Saison aber mehr Konstanz in jeder Hinsicht.

"Probelauf für nächste Saison"

"Wir müssen konstanter und solider werden, nicht nur sportlich. Wir wollen nicht immer am Abgrund wandeln. Mit ein bisschen weniger Druck wäre es schon leichter", betonte Knaller, der im Duell auch einen "Probelauf für die nächste Saison" sieht: "Wo stehen wir, wenn wir ein bisschen entspannter spielen können?"

Das Gros des Kaders verfügt über aufrechte Verträge über die laufende Saison hinaus, fraglich ist etwa noch, ob Defensivroutinier Markus Katzer bleibt. "Wir möchten das eigentlich unbedingt."

Eventuell werde man aber auch Spieler ziehen lassen müssen. "Man weiß, dass Schwab in einigen Notizblöcken steht, auch Windbichler und Toth sind interessante Kicker mit Potenzial", meinte Knaller.

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